1. Georg Mascolo über „Mr. Hate Speech“ und die Medien: Warum Trump ein Risiko für die Demokratie ist

    Bei der diesjährigen Verleihung des Bayerischen Printmedienpreises hielt Georg Mascolo, ehemaliger Chefredakteur des Spiegel und aktuell Leiter des Rechercheverbunds von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung, die Keynote zum Thema Glaubwürdigkeit des Journalismus. Dabei widmete er sich vor allem dem Verhältnis der Medien zu Donald Trump. MEEDIA dokumentiert Georg Mascolos Keynote als Gastbeitrag.

  2. Kugelschreiber aus Patronenhülsen: DDB und RoG entwickeln „The Weapen“, die Waffe für Informationsfreiheit

    Selbst die Bibel fordert seit Tausenden von Jahren, aus Schwertern Pflugschare zu schmieden. In Anbetracht von 144 getöteten Journalisten, alleine im vergangenen Jahr, haben die Reporter ohne Grenzen nun zusammen mit der DDB diesen Gedanken weitergedacht und eine Waffe für Informationsfreiheit entwickelt: Sie ließen aus 144 Patronenhülsen Kugelschreiber fertigen.

  3. Mascolo über Fehlerkultur im Journalismus: „Echte Fehlleistungen räumt kaum jemand ein“

    Die Glaubwürdigkeit des Journalismus hat gelitten. Davon ist der ehemalige Chefredakteur des Spiegel und Leiter des Rechercheverbunds NDR, WDR und Süddeutsche Zeitung, Georg Mascolo, überzeugt. In einem Gastbeitrag für MEEDIA prangert er die mangelhafte Fehlerkultur im deutschen Journalismus an und nennt Amerika als Vorbild.

  4. Brinkbäumer, Mascolo, Gniffke: So unterschiedlich gehen Top-Journalisten mit dem „Lügenpresse“-Vorwurf um

    Das Thema Glaubwürdigkeit der Medien und „Lügenpresse“-Vorwürfe beschäftigt auch die Alpha-Journalisten des Landes. In drei Beiträgen haben sich in dieser Woche Spiegel-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer, Georg Mascolo, der Leiter des Rechercheverbunds von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung, sowie „Tagesschau“-Chefredakteur Kai Gniffke geäußert, wie sie zur Glaubwürdigkeitskrise der Medien stehen und was sie dagegen tun wollen.

  5. Die meisteingeladenen Talkshow-Gäste 2015: Wolfgang Bosbach verteidigt seinen Titel

    CDU-Politiker Wolfgang Bosbach war auch 2015 derjenige, der am häufigsten in den fünf Polit- und Gesellschafts-Talks von ARD und ZDF zu sehen war. Elf mal plauderte er zu unterschiedlichsten Themen bei Jauch, Plasberg, Illner & Co. Platz 2 teilen sich mit je neun Auftritten Sahra Wagenknecht und Peter Altmaier. Meisteingeladener Journalist war Georg Mascolo mit fünf Auftritten.

  6. Auf dem Weg zur fünften Gewalt: das erstaunliche Comeback von Wikileaks

    Es ist das Topthema für Politik und Medien: Die NSA hörte die Kanzlerin systematisch ab und wusste schon frühzeitig, dass Merkel keine echte Griechenland-Strategie hatte. Besonderen Zündstoff erhält die Enthüllung durch die Wahl des Zeitpunkts zum Höhepunkt der Grexit-Krise – Wasser auf die Mühlen von Wikileaks, der zuvor beinahe in Vergessenheit geratenen Whistleblower-Plattform, deren Rolle immer undurchsichtiger erscheint.

  7. Für Ukraine-Berichterstattung: ARD-Reporterin Golineh Atai wird als „Journalistin des Jahres“ 2014 ausgezeichnet

    Golineh Atai wird vom medium magazin als „Journalistin des Jahres“ 2014 ausgezeichnet. Die 40 Jahre alte Russland-Korrespondentin von WDR und ARD wurde von einer rund 80-köpfigen Jury vor allem auch wegen ihrer Berichterstattung über die Ukraine-Krise gewählt. Auszeichnungen gibt es außerdem u.a. für „Reporter ohne Grenzen“, Ex-Spiegel-Chef Georg Mascolo, Jan Böhmermann und postum für Frank Schirrmacher.

  8. Kommentare null: Das langsame Sterben des Spiegel-Blogs

    Die Ankündigung war vielversprechend: „Mit dem Spiegel-Blog wollen wir Ihnen Einblicke in die Arbeit der rund 200 schreibenden Spiegel-Redakteure, 87 Dokumentationsjournalisten und der weiteren Verlagsabteilungen liefern, die allwöchentlich für Sie an der nächsten Magazin-Ausgabe arbeiten“, schrieb der damalige Chefredakteur Georg Mascolo im Herbst 2012. Im Frühsommer 2014 ist die Seite zur Abladestelle für Eigenwerbungstexte zum aktuellen Heft verkommen.

  9. „Intellektuelles Vakuum”: interne Kritik an der Spiegel-Spitze

    Beim Spiegel steht Chefredakteur Wolfgang Büchner weiter in der Kritik. Laut Handelsblatt wird in der Redaktion von einem “intellektuellen Vakuum” an der Redaktionsspitze gesprochen. Für neuen Ärger könnte die geplante Einführung des neuen Heft-Ressorts „Netzwelt“ sorgen, dem die Mitarbeiter KG zustimmen müsste.

  10. Wochenrückblick: Kalter Kaffee von Super-Rechercheuren

    Die Recherche-Superstars von SZ und NDR um Georg Mascolo haben enthüllt, dass Ex-Kanzler Gerhard Schröder auch von der NSA abgehört wurde. Um das zu wissen, hätten sie freilich nur die Bild am Sonntag von vor drei Monaten lesen müssen. Google wird kurz den Olympischen Winterspielen politisch und Bravo und Business Punkt haben mehr gemeinsam, als man denkt …