1. Let the music play, Warner

    Wenn Warner Music an der Lizenzabgabe für „Jerusalema“ festhält, schadet das vor allem einem: Warner Music. Irgendwo pinseln die Social-Media-Aktivisten längst die Fahnen für den Boykottaufruf.

  2. Medien-Woche: Zankapfel Artikel 13 – das Streitgespräch mit Christian Solmecke und Tobias Holzmüller

    Diese Ausgabe unseres Podcasts „Die Medien-Woche“ ist eine besondere. Wir baten den bekannten Anwalt und YouTuber Christian Solmecke und Tobias Holzmüller, Justitiar der GEMA, zum Streitgespräch über Artikel 13, den Zankapfel Nummer eins der EU-Urheberrechtsreform. Stichwort: Upload-Filter! Solmecke ist erklärter Gegner der Reform, Holzmüller befürwortet sie. Es wird sehr juristisch und sehr informativ!

  3. Die „Zukunft des Musikfernsehens“ ist bald Vergangenheit: ProSiebenSat.1 stellt Musikvideo-Plattform Ampya ein

    Mit Ampya wollte ProSiebenSat.1 die „Zukunft des Musikfernsehens“ einläuten. Nun krempelt das Unternehmen aus Unterföhring die Marke komplett um – und beendet das Musik-Fernsehprogramm zum 1. März. Grund für die radikale Umstrukturierung soll auch die Einigung zwischen YouTube und der Gema sein.

  4. Wieso Google Geld für Musikvideos in die Hand nimmt, Verlage aber weiter leer ausgehen

    Die Gema hat nach jahrelangen Auseinandersetzungen eines ihrer wichtigsten Ziele durchgesetzt: Sie bekommt Geld von YouTube bzw. Google. Auch wenn unklar ist, wie viel Geld fließen wird, ist die Meldung an sich ein sensationeller Erfolg, auf den vor allem Verlagsmanager neidisch blicken dürften. Auch sie wollen Geld vom US-Konzern. Der Durchbruch im Gema-Fall ist aber kein Grund für Optimismus.

  5. „Die Hölle ist zugefroren“: Nutzer freuen sich über YouTube-Einigung mit Gema

    Es ist eine Sensation in der Geschichte des Internet: YouTube und die Gema haben sich außergerichtlich geeinigt und einen Lizenzvertrag geschlossen, der ab sofort in Kraft tritt. Das bedeutet: YouTube zahlt zukünftig Abgaben für die Verwertung von Musik, die Sperrung tausender Videos durch YouTube wird aufgehoben. Wie viel Geld fließt, ist unbekannt. Von Nutzern wird der Deal unterdessen gefeiert.

  6. „Großer Tag für Musiklandschaft“: YouTube zahlt künftig (und rückwirkend bis 2009) Gema-Abgaben

    Google wird seinem Versprechen gerecht, im Interesse seiner Nutzer zu handeln und ermöglicht auf seiner Videoplattform YouTube, dass ab sofort wieder originale Musikclips gesehen werden können. Dafür nimmt der Konzern Geld für Gema-Abgaben in die Hand und beendet damit einen jahrelangen Streit um Verwertungsrechte.

  7. Erneute Schlappe für die Gema: Klage gegen YouTube abgewiesen

    Weiterer Etappensieg für YouTube im Dauerstreit mit der Gema: Auch das Oberlandesgericht München hat eine Schadenersatzklage des Musikrechteverwerters abgelehnt. Der Streitwert des Verfahrens ist auf 1,6 Millionen Euro festgesetzt. Ein Ende des Rechtsstreits bedeutet das aber noch lange nicht.

  8. Schadenersatzforderungen: Gema zieht erneut gegen YouTube vor Gericht

    Der Streit zwischen der Verwertungsgesellschaft Gema und der Google-Tochter YouTube ist zäh und zieht sich bereits seit Jahren hin. Nach einer ganzen Reihe von Gerichtsverfahren scheinen die Auseinandersetzungen festgefahren. Nun stellt die Gema erneut Schadenersatzansprüche für vermeintlich unberechtigt verbreitete Musikvideos – diesmal vor dem Oberlandesgericht München.

  9. Gerichtsurteil: YouTube muss geschützte Musikvideos nach Hinweis sperren

    YouTube und die Verwertungsgesellschaft Gema tragen ihren für die deutschen Internet-Nutzer Nutzer lästigen Streit auch vor Gericht aus. Neue Gerichtsurteile bringen mehr Klarheit in Detailfragen – bedeuten aber noch kein Ende des Konflikts.

  10. YouTube: Google ändert Gema-Sperrtafeln

    Nach dem Urteil des Landgerichts München blieb Google kaum etwas anderes übrig: Die Richter hatten entschieden, dass der US-Konzern den Text der Sperrtafeln ändern müsse, die anzeigen, dass YouTube einen Clip aus urheberrechtlichen Gründen sperrt.