1. Uefa plant Verschiebung der Fußball-Europameisterschaft auf kommendes Jahr

    Die Europäische Fußball-Union (Uefa) will wegen der Corona-Krise die für diesen Sommer geplante EM auf kommendes Jahr verschieben. Das berichtete die Sportnachrichtenagentur SID. Laut deren Informationen hätten die nationalen Ligen sowie die Europäische Klubvereinigung ECA bereits zugestimmt. ARD und ZDF zeigen Verständnis.

  2. Der Corona-Effekt: Werbeausgaben könnten 2020 schrumpfen

    Die Hiobsbotschaften in Folge des Coronavirus reißen nicht ab. Nachdem die New York Times zu Wochenbeginn vor schwächeren Anzeigenbuchungen wegen der wirtschaftlichen Unsicherheit durch die Pandemie warnte, passt auch Werbemulti Publicis seine Schätzungen für die weltweiten Werbeausgaben in diesem Jahr nach unten an. Das World Advertising Research Center rechnet unterdessen mit „spürbaren Folgen“ für die Werbewirtschaft, sollten die Mega-Events Olympia und die Fußball-EM ausfallen.

  3. TV-Jahr 2016: EM pusht ARD und ZDF – RTL, ProSieben und Sat.1 mit schwächsten Marktanteilen seit über 20 Jahren

    Das ZDF und Das Erste waren auch 2016 die einzigen TV-Sender mit zweistelligen Marktanteilen. Dank der Fußball-EM steigerte sich das Duo auf 13,0% und 12,1%. RTL und Sat.1 folgen mit 9,7% und 7,3% – den schwächsten Marktanteilen seit 1988! Bei den 14- bis 49-Jährigen bleibt RTL vorn, verliert aber auch hier – ebenso ProSieben und Sat.1. MEEDIA zeigt alle wichtigen Rankings des Jahres und des Dezembers.

  4. Fernseh-Deutschland im Fußball-Fieber: Die zehn erfolgreichsten TV-Sendungen des Jahres

    Kaum ein Wunder, dennoch beeindruckend: Im Jahr 2016 hat sich in Fernseh-Deutschland alles um Fußball gedreht. Die zehn erfolgreichsten TV-Sendungen haben allesamt mit der Europameisterschaft 2016 in Frankreich zutun – und, ebenfalls nicht anders zu erwarten, außergewöhnliche Quoten eingefahren. Doch: Dabei hatte das ZDF mit sechs von zehn Sendungen die Nase knapp vor der ARD.

  5. TV-Monat Juli: N24 und n-tv mit stärkstem Monat seit Fukushima 2011, ARD und ZDF profitieren noch einmal von der EM

    Die zum Teil dramatischen Geschehnisse im Juli haben den Infosendern N24 und n-tv einen Quoten-Höhenflug beschert. Mit je 1,4% erzielten sie sie besten Monatswerte seit März 2011, als die Katastrophe in Fukushima die Welt in Atem hielt. Ganz vorn dominieren das ZDF und Das Erste noch einmal mit starken EM-Zahlen, bei den 14- bis 49-Jährigen lag aber wieder RTL an der Spitze.

  6. EM geht mit zuschauerschwächstem Finale seit 1992 zu Ende, Konkurrenz dennoch chancenlos

    18,80 Mio. sahen am Sonntag das Endspiel der Fußball-EM im Ersten. Eine stolze Zahl, über die sich jedes Nicht-Fußball-Programm gigantisch freuen könnte. Für ein EM-Finale war es allerdings die geringste Zahl seit 1992. Seitdem sahen immer mehr als 20 Mio. zu. Allerdings lag das eher am Sommerwetter, als an der Konkurrenz: Die blieb nämlich gewohnt blass.

  7. Fast 30 Mio. Fans bescheren Deutschland-Frankreich beste EM-Quote der Geschichte

    Zum Abschluss ein Rekord: Der letzte Auftritt der deutschen Nationalmannschaft hat dem ZDF einen neuen ewigen EM-Rekord beschert: 29,82 Mio. Fans sahen die bittere 0:2-Niederlage ab 21 Uhr – ein Marktanteil von 80,6%. Der bisherige Rekord aus dem Jahr 2008, als 29,46 Mio. das Halbfinale gegen die Türkei sahen, wurde also übertroffen.

  8. Fast 18 Mio. sehen erstes EM-Halbfinale Wales-Portugal, Sat.1 war Verlierer des Abends

    Das erste Halbfinale der Fußball-EM hat dem Ersten keinen neuen Rekord beschert. Zwar sahen 17,78 Mio. zu, doch das bisher stärkste Match ohne deutsche Beteiligung – Viertelfinale Frankreich – Island – erreichte am Sonntag 18,93 Mio. Ein großer Hit war Portugals Sieg dennoch – mit Marktanteilen von über 50% in allen Altersgruppen. Die Konkurrenz war da chancenlos, vor allem für Sat.1 lief es bitter.

  9. Frankreich und Island locken in Halbzeit 1 mehr als 20 Mio., doch in Halbzeit 2 schalten über 2 Mio. ab

    Das letzte Viertelfinale der EM 2016 hat dem ZDF am Sonntagabend eine Bestleistung bei Spielen abseits des deutschen Teams beschert: 18,93 Mio. Fans waren ab 21 Uhr dabei – obwohl die Spannung schon recht schnell verflogen war. Diese Tatsache zeigt sich auch in der Verlaufskurve: 20,07 Mio. sahen die erste Halbzeit, nur noch 17,84 Mio. die zweite.

  10. 28,32 Mio. Zuschauer: neuer Turnierrekord für den deutschen Sieg gegen Italien

    Das erst im Elfmeterschießen entschiedene EM-Viertelfinale zwischen Deutschland und Italien hat dem Ersten die gewohnte Mega-Einschaltquote beschert. 28,32 Mio. sahen am Samstagabend zu – so viele wie bei keinem anderen bisherigen EM-Spiel 2016. Einen Alltime-EM-Rekord gab es aber noch nicht. Stärkste Prime-Time-Alternative war unterdessen „Wilsberg“ im ZDF.