1. Mega-Deal zwischen Funke und Springer: Vollzug am 1. Mai

    Nach knapp zehn Monaten geht der im vergangenen Juli angekündigte Mega-Deal zwischen Axel Springer und der Funke Mediengruppe über die Bühne. Der Verkauf von zwei Regionalzeitungen sowie eines Pakets von Frauenzeitschriften und Programmies wird zum 1. Mai vollzogen. Die Gründung von Gemeinschaftsunternehmen soll nachgeholt werden.

  2. Umzug! Klambt verlegt Programmie-Produktion nach Baden-Baden

    Die Übernahme der Springer- und Funke-Programmies durch die Mediengruppe Klambt hat Folgen. Am Mittwoch gab Klambt bekannt, Produktion und Redaktion der Titel von München bzw. Hamburg nach Baden-Baden zu verlegen. Was das für die Mitarbeiter bedeutet, steht auf Nachfrage von MEEDIA noch nicht fest.

  3. Der Programmie-Markt nach dem Springer/Funke/Klambt-Deal

    Grünes Licht vom Bundeskartellamt für die Funke Mediengruppe. Weil sie einige Programmies an Klambt weiter verkauft, darf sie Springers Hörzu und TV Digital übernehmen. Für den Markt der Programmzeitschriften ergeben sich daraus neue Machtverhältnisse, Funke wächst bei den Auflagen-Marktanteilen von 22,8% auf 36,3%.

  4. Springer-Verkauf, Teil 2: Klambt hilft Funke aus der Programmie-Patsche

    Das Bundeskartellamt hat keine Bedenken mehr und gibt den Verkauf eines ganzen Programmie-Pakets von Springer an die Funke Mediengruppe frei. Acht Titel muss Funke allerdings an die Mediengruppe Klambt weiterreichen. Damit ist für das Kartellamt der Wettbewerb in diesem Segment gewährleistet.

  5. Programmie-Deal vor Durchbruch: Klambt darf mit Springer-Kredit ran

    Die Übernahme eines großen Pakets von Programmzeitschriften der Axel Springer SE durch die Funke Mediengruppe ist offenbar einen Schritt weitergekommen. Bisher hatte das Bundeskartellamt Bedenken – Funke muss einige Titel weiterverkaufen. Als Käufer ist weiter der Klambt-Verlag gesetzt, der nun einen Kredit von Springer bekommen soll.

  6. Springer-Vorstand: Kein Zweifel, dass Verkauf an Funke durchgeht

    Der Verkauf des Zeitungs- und Zeitschriftenpaketes an die Funke Mediengruppe wird durchgehen, sagt Springer-Vorstand Andreas Wiele. Trotz der Auflagen des Kartellamtes. Daran bestehe „kein Zweifel“, sagte er auf der Springer-Bilanzpressekonferenz. Wiele geht davon aus, dass der Klambt-Verlag als Käufer über „genügend finanzielle Mittel“ verfüge.

  7. Der Digital-Darwinismus und die Ohnmacht des Kartellamts

    Dem Bundeskartellamt kommt als Wettbewerbshüter in Deutschland eine wichtige öffentliche Aufgabe zu. In der immer globaleren und immer digitaleren Medienbranche ist die Behörde jedoch weitgehend machtlos. Und da, wo das Kartellamt noch Einfluss besitzt, wie aktuell beim Springer/Funke Deal bleibt das Eingreifen des Kartellamts nutzlos für den Verbraucher.

  8. Newsroom: Kartellamt misstraut Unabhängigkeit von Klambt

    Das Bundeskartellamt hat die Funke-Mediengruppe aufgefordert, einen Teil ihrer Programmzeitschriften zu verkaufen, wenn sie ihrerseits die Springer-Zeitschriften übernehmen will. Als Käufer hat Funke die Mediengruppe Klambt gefunden. Eine Beurteilung des Kartellamtes, die Newsroom.de vorliegt, weckt Zweifel an Klambts Unabhängigkeit.

  9. Programmie-Problem: Kartellamt bremst Springer/Funke-Deal

    Das Bundeskartellamt hat am Montag der Funke Mediengruppe und der Axel Springer SE einen Zwischenstand zum angemeldeten Verkauf von Programmzeitschriften an Funke mitgeteilt. Die Übernahme darf nur mit Auflagen erfolgen. Vermutlich muss Funke einige Titel weiterverkaufen.

  10. Christian Nienhaus nicht mehr Funke-Geschäftsführer

    Christian Nienhaus beendet am 13. Februar seinen Job als Co-Geschäftsführer der Funke-Mediengruppe. Darauf verständigten sich die Gesellschafter und der Zeitungsmanager. Einen Nachfolger gibt es nicht – „bis auf Weiteres“.