1. Keine Post von Wagner: Bild-Kolumnist erholt sich von Operation

    Dem aufmerksamen Seite-2-Leser der Bild-Zeitung dürfte längst aufgefallen sein, dass etwas fehlt: Seit dem 15. August druckt das Blatt keine Post von Wagner mehr. Wie Deutschlands bekanntester Kolumnist gegenüber MEEDIA bestätigte, erholt er sich derzeit von einer OP in Folge eines Aneurysma. Die gute Nachricht für den 75-Jährigen: Die Zigarette schmeckt ihm schon wieder.

  2. Genial, gehasst, gefürchtet: Bild-Briefeschreiber Franz Josef Wagner zum 75. Geburtstag

    Er schreibt an Jan Ullrich, an Deutschland, an den lieben Regen, an das liebe Happy End. Bild-Briefeschreiber Franz Josef Wagner wurde am gestrigen Dienstag, dem 7. August, 75 Jahre alt und er schreibt immer noch (fast) jeden Tag seinen Brief in der Bild, die legendäre „Post von Wagner“. Er blickt auf ein außergewöhnliches Journalistenleben, wie es das heute wohl nicht mehr gibt.

  3. Die ewige Nervensäge: die Liebe-Hass-Beziehung der Medien zur neuen SPD-Frontfrau Andrea Nahles

    Was denkt der gemeine Medien-Nutzer, wenn er den Namen Andrea Nahles hört oder liest? Laut, Provinz, Bätschi, Jusos, Macht. Etwas in dieser Richtung. Für den medialen Apparat ist eine Politikerin wie die frisch mit schlechtem Ergebnis gewählte Nahles ein gefundenes Fressen. An ihr zeigt sich exemplarisches das widersprüchliche Anforderungsprofil der Medien an die Politik: Ecken und Kanten einfordern und sobald diese sichtbar werden den Schleif-Apparat anwerfen.

  4. Und jährlich grüßt das Social-Media-Murmeltier: Franz Josef Wagner verlängert bei Bild

    Wenn Briefeschreiber Franz Josef Wagner seinen Vertrag beim Boulevard-Blatt verlängert, zelebriert Bild-Boss Kai Diekmann das Ereignis wie die Verpflichtung eines Star-Kickers. Auch dieses Jahr feierte er Wagners Unterschrift bei Twitter. Die Retrospektive einer längst liebgewonnenen Social-Media-Tradition.

  5. Medien zu #HbfKöln: „ARD und ZDF sollten es einmal mit Journalismus versuchen“

    Gleich mehrere Debatten lösten die Übergriffe von Köln und Hamburg aus. Haben die öffentlich-rechtlichen Sender versagt, wie die FAZ meint oder hätte man gar die Herkunft der mutmaßlichen Täter erst gar nicht nennen dürfen, wie die taz kommentiert? Alice Schwarzer spricht dagegen von einer „Gang-Bang-Party rund um den Kölner Hauptbahnhof“.

  6. Fröhliche Kainachten: die lustigen Adventsgrüße vom Bild-Chefredakteur

    Bild-Chef Kai Diekmann hat sich für seine Weihnachtspost mal wieder etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Der ARD platzt die Aluhutschnur. Bilanz-Herausgeber Arno Balzer lernt zu twittern. Und Franz Josef Wagner mag keine Medienjournalisten. Schöne Bescherung im MEEDIA-Wochenrückblick.

  7. Die Leiden des Franz Josef Wagner unter dem zerstörten Sommermärchen

    Der Mann leidet, und man kann ihm dabei zusehen. Jeden Tag, auf Seite 2 der Bild. Keiner im deutschen Journalismus ist schonungsloser mit sich und der Welt als Franz Josef Wagner. Doch wie umgehen mit dem womöglich gekauften Sommermärchen? Seit zwei Wochen schreibt sich der Gossen-Goethe schon in wirrer Verklärung der Vergangenheit den Ärger, die Wut und die Trauer um seine Heroen von der Seele.

  8. Merkel und die Stunde der Leitartikler: Wie sich Bild, Welt, Spiegel & Co. in der Flüchtlingskrise positionieren


    Es sind die vielleicht entscheidendsten Wochen in der deutschen Politik seit der Wiedervereinigung. Kein Tag vergeht, ohne dass neue Meldungen in der Flüchtlingskrise die Bürger bewegen. Die Krise ist zum entscheidenden Ereignis der Regierung Merkel geworden – Deutschland ist gespalten wie lange nicht mehr. Wie gehen die Medien mit den dramatischen Entwicklungen um? Während die Bild den Kurs der Kanzlerin weiter stützt, attackiert Die Welt Angela Merkel immer unverhohlener. Der Spiegel bleibt zurückhaltend – ein Überblick über Leitmedien und Leitartikler.

  9. Tippt Franz-Josef Wagner in seiner Freizeit Pressemitteilungen für frauenverachtende News-Apps?

    Der Bieter-Krimi um die Financial Times bei dem Springer am Ende mal wieder ohne was dastand. Warren Buffett, der keine griechische Insel gekauft hat., der Spiegel, der weder Angst vor der Wahrheit noch vor Todesdrohungen hat. FJW, der in diesem Leben kein Feminist mehr wird. Der MEEDIA-Wochenrückblick.

  10. „Ich bin nichts lieber als Mutter und Journalistin“: Bild-Vize Ulrike Zeitlinger kontert Wagner

    Sie tragen Hosenanzüge, trinken Smoothies – und sind deshalb Schuld daran, dass wir in Deutschland im vergangenen Jahr „mehr Tote als Babys“ hatten. Zumindest wenn es nach Franz Josef Wagner und seiner Bild-Kolumne geht. Nicht nur in den Sozialen Netzwerken wurde der Text heftig kritisiert, auch die Bild-Vize-Chefin Ulrike Zeitlinger widerspricht ihm in ihrer „Post an Wagner“ vehement.