1. Wochenrückblick: Fast ein „Friedenspreis“ für einen Antisemiten und Medien merken nix

    Beinahe wäre der lupenreine Antisemit Ruslan Kotsaba mit dem „Aachener Friedenspreis“ ausgezeichnet worden. Zahlreiche Medien berichteten über die Verleihung, ohne etwas über Kotsabas Hintergrund zu wissen. Der Bundespräsident hat die re:publica eingelullt. Gabor Steingart sticht in die Spree und Obacht beim Briefe-Versand an Journalisten. Die MEEDIA-Wochenrückblick-Kolumne.

  2. Digitalkonferenz re:publica: Bundespräsident Steinmeier wird die Veranstaltung eröffnen

    Mit Frank-Walter Steinmeier wird in diesem Jahr erstmals ein Bundespräsident zur Digitalmesse re:publica kommen, wie der Veranstalter am Mittwoch mitteilte. Er wird die dreitägige Digitalkonferenz am 6. Mai eröffnen. Darüber hinaus werden Astronaut Alexander Gerst und EU-Kommissarin Margrethe Vestager zu Gast sein. Schwerpunkt der dreitägigen Veranstaltung ist das Thema Nachhaltigkeit.

  3. Auch die New York Times macht Fehler: Zeitung mit falschem Steinmeier auf der Titelseite

    Bei diesen ganzen Stein-Namen kann man sich schon einmal verheddern. Die New York Times widmete ihr großes Aufmacherfoto diesmal den gescheiterten Jamaika-Verhandlungen. Bebildert wurde die Story mit einem Foto, das Merkel beim Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier zeigte – so zumindest die Bildunterschrift. Tatsächlich ist die geschäftsführende Bundeskanzlerin aber mit Stephan Steinlein zu sehen.

  4. Der Social-Media-Bundespräsident: Frank-Walter Steinmeier startet Facebook-Auftritt

    Das Staatsoberhaupt will erklärtermaßen mit den Bürgern ins Gespräch kommen – vor allem mit jungen Leuten nun auch über einen Extra-Kanal: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat nun einen Facebook-Auftritt. „Ich habe mich lange darauf gefreut – heute endlich geht es los mit meinem Facebook-Account im neuen Amt des Bundespräsidenten!“, so Steinmeier in seinem ersten Posting.

  5. „Geben Sie Deniz Yücel frei“: Steinmeier startet Präsidentschaft mit deutlichem Appell an Erdogan

    Frank-Walter Steinmeier hat sich in seiner Antrittsrede als Bundespräsident am Mittwoch im Bundestag deutlich in Richtung des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan positioniert. Der ehemalige Außenminister forderte deutlich die Freilassung des inhaftierten Welt-Korrespondenten Deniz Yücel. Zudem verlangte das neue Staatsoberhaupt von Erdogan, Nazi-Vergleiche zu unterlassen.

  6. Politik und Social Media: Wie Schulz und Steinmeier mit Emotionen bei Facebook punkten

    Nicht nur in den Umfragen machte die SPD in den vergangenen Wochen einen großen Sprung, auch in den sozialen Netzwerken ist sie plötzlich populär: Der angehende Bundespräsident Steinmeier und Kanzlerkandidat Martin Schulz sammelten mit einigen Posts Zehntausende Likes und Shares ein – und schlugen damit sogar sonst bei Facebook populärere Politiker wie Wagenknecht, Gysi und Petry.

  7. NDR-Journalistin Anna Engelke wird Sprecherin von Bundespräsident Steinmeier

    Die Hörfunk-Journalistin Anna Engelke (47) wird Sprecherin des neuen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier. Das wurde am Montag aus Steinmeiers Umfeld bekannt. Engelke leitet zur Zeit die NDR-Hörfunkgruppe im ARD-Hauptstadtstudio in Berlin. Nach ihrem Volontariat war die aus Unna stammende Journalistin für den NDR in Bonn, Berlin und Washington tätig. Von 2013 bis 2015 war die studierte Betriebswirtin Sprecherin der ARD.

  8. „Keine vernünftige Kommunikation“ und „Maßlosigkeit“: Frank-Walter Steinmeier kritisiert Verrohung der Sprache in sozialen Netzwerken

    Am Sonntag wurde Frank-Walter Steinmeier zum 12. Bundespräsidenten gewählt. Sein erster Appell folgte prompt – insbesondere an die Jugend: „In sozialen Netzwerken hat sich eine gewisse Maßlosigkeit in der Sprache breitgemacht, auf deren Basis keine vernünftige Kommunikation mehr zustande kommt“, so der SPD-Politiker im ZDF-Interview.

  9. „Liebe Elke“: So rührend bedankt sich der neue Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier auf Facebook bei seiner Frau

    Emotionaler Dank vor dem großen Triumph: Schon Stunden vor seiner Wahl zum neuen Bundespräsidenten bedankte sich Frank-Walter Steinmeier auf Facebook bei seiner Frau Elke Büdenbender dafür, dass sie die Bürde des neuen Amts mitträgt. „Das ist keine Selbstverständlichkeit. Ich könnte es ohne Dich nicht machen und ich hätte es ohne Dich nicht gemacht“, schrieb der 61-Jährige und erntete für seinen Post so viel Zustimmung wie nie.

  10. „Aus Respekt vor dem höchsten deutschen Amt“: Martin Sonneborn stellt seinen Vater zur Bundespräsidentenwahl auf

    Am kommenden Sonntag findet die Bundespräsidentenwahl statt, Frank-Walter Steinmeier gilt als gesetzt – doch plötzlich steht ein neuer Bewerber auf der Matte: Der Vater des Satirikers und Europaabgeordneten Martin Sonneborn, Engelbert Sonneborn – ein „Mann von Manieren und großer Höflichkeit“, der mit 78 Jahren im perfekten Alter für das Amt sei. Er tritt als gemeinsamer Kandidat der Satire-Partei Die Partei und der Piraten an.