1. Nach umstrittenem Artikel: Beförderung von Rafael Buschmann zum „Spiegel“-Investigativ-Chef stockt

    Rafael Buschmann sollte nach einem Bericht des Medienmagazins „Übermedien“ beim „Spiegel“ die Leitung des Investigativ-Teams übernehmen. Für Unruhe sorgten allerdings Zweifel an einer Enthüllungsgeschichte des Journalisten aus dem Jahr 2014. Nun scheint sich die Beförderung des „Football Leaks“-Autor vorerst zu verzögern.

  2. Der Spiegel siegt im Rechtsstreit um Football-Leaks: Artikel zu Steuertricks von Ronaldo sind wieder verfügbar

    Ende Februar 2017 hatte das Hamburger Landgericht dem Spiegel verboten, eine Titelgeschichte über Steuervermeidung der Fußball-Größen Cristiano Ronaldo, José Mourinho und Mesut Özil weiter zu verbreiten. Das Magazin musste die Football-Leaks-Story offline nehmen. Nach einem über zweijährigen Rechtsstreit im „Eilverfahren“ hat der Spiegel nun einen wichtigen Sieg errungen und kann die Artikel wieder zur Verfügung stellen.

  3. Große Datenmenge, kleine Wirkung: die Gemeinsamkeiten von digitalen Enthüllungen wie „Football Leaks“, „Panama Papers“ & Co.

    Die „Football Leaks“ Story des Spiegel rund um dubiose Steuer-Konstruktionen im internationalen Spitzenfußball wurde schon nach dem Wochenende wieder aus den Top-Schlagzeilen verdrängt. Erinnerungen werden wach an ähnliche Daten-Enthüllungen wie „Panama Papers“ oder „Offshore Leaks“. Viele Daten, wenig Wirkung. Einige Charakteristika haben alle diese Enthüllungs-Geschichten 2.0 gemeinsam.