1. WM noch in diesem Jahr in den USA? Ex-Fifa-Vize Jack Warner fällt auf Satire herein

    Jack Warner, bis 2011 Vize-Präsident der Fifa, verteidigte sich in einem Video gegen den Vorwurf der Korruption und kritisierte zudem mithilfe eines Artikels aus der Zeitung The Onion die USA. Die berichtete, die Vereinigten Staaten bekämen noch dieses Jahr eine eigene WM. Der Politiker aus Trinidad hat nicht bemerkt, dass es sich bei The Onion (zu deutsch: die Zwiebel) um Satire handelt.

  2. „Game of Frauds“: So zieht das Social-Web über Sepp Blatter her

    Am Nachmittag soll es soweit sein: Sepp Blatter wird wohl als Fifa-Präsident in seinem Amt bestätigt. Heißt: Nach Meinung der Delegierten macht er einen guten Job. Das sieht nicht nur die Presse anders, sondern auch das Social Web. In unzähligen bösen Kommentaren und Fotomontagen ziehen die Nutzer über den Paten des Fußballs her.

  3. „Schmiert legal seit 1917“: Die großartige Anti-Fifa-Werbung vom Schweizer Schmierstoff-Produzenten Motorex

    Bei dieser Werbung werden selbst die Aktualitäts-Experten von Sixt zustimmend nicken. Der Schweizer Schmierstoff-Hersteller Motorex hat den Fifa-Korruptionsskandal auf das Geschickteste für eine wunderbare eigene kleine Print-Kampagne genutzt. Schmierstoffe, Schmiergeld-Skandal. Das passt ja irgendwie auch.

  4. Anti-Logos: So erhöht das Social Web den Druck auf die Fifa-Sponsoren

    Nach dem Korruptions-Skandal wird die Kritik an der Fifa-Entscheidung, die Weltmeisterschaft 2022 in Katar stattfinden zu lassen, immer lauter. Twitter-Nutzer fordern die Sponsoren mit Anti-Logos zum Rückzug auf. Die ersten Geldgeber gehen bereits auf Distanz, Visa droht sogar mit Beendigung des Engagements.

  5. WM-Final-Karten: Fifa scheitert mit Klage gegen Handelsblatt-Gruppe

    Die Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien hatte für die Handelsblatt-Gruppe ein juristisches Nachspiel. Die Fifa beanstandete eine Verlosung von Final-Karten. Zu Unrecht, wie nun das Landgericht München feststellte.

  6. „Diese Bilder werden bleiben“: Medien weltweit bejubeln deutsche Weltmeister

    Die ganze Welt blickt auf die Nationalelf. In Italien spricht man von einem „historischen Tag“, US-Medien beobachtet eine „Welle deutschen Stolzes“ und „Deutschland steht Kopf“. Einzig die italienische Gazetta dello Sport vergreift sich im Ton und titelt “Germania über alles”.

  7. Flöten-Gate bei WM: Opdenhövel lästert über Fifa und alle hören zu

    Während einer WM wird jeder kleinste Fauxpas eines TV-Moderators gerne mächtig „hochsterilisieren“ (Bruno Labbadia). ZDF-Moderatorin Katrin Müller-Hohenstein und ihr „innerer Reichsparteitag“ können ein Lied davon singen. Oder besser flöten. Denn nach der Partie Deutschland gegen Portugal rutschte ihrem Kollegen Matthias Opdenhövel ein unbedarfter Satz in Richtig Fifa raus – als der Ton eigentlich aus sein sollte.