1. Sicherheit im Netz: EU soll besser vor Cyber-Attacken geschützt werden

    Vor der Präsentation der Brüsseler Pläne zum Schutz vor Cyberattacken sind erste Details bekannt geworden. Um Computer gegen Hackerattacken zu wappnen, soll die Europäische Agentur für Netz- und Informationssicherheit (Enisa) zu einer umfassenden Cyber- und Datensicherheitsbehörde ausgebaut werden, wie die Süddeutsche Zeitung (Freitag) berichtet.

  2. Schluss mit Roaming-Gebühren für EU-Reisende: Neuregelung startet diesen Donnerstag

    Für Reisende in der EU entfallen von diesem Donnerstag an die Roaming-Gebühren bei der Handynutzung. Bürger können damit innerhalb der EU mit ihren Mobilgeräten telefonieren, SMS schreiben und Datendienste nutzen, ohne Zusatzkosten fürchten zu müssen. In Kürze soll die Neuregelung zudem auch für Reisen nach Island, Liechtenstein und Norwegen gelten. Es gibt allerdings Fallstricke.

  3. Neuer Streit um Urheberrecht für Verlage: Berichterstatterin des EU-Parlaments lehnt Leistungsschutzrecht ab

    Das Leistungsschutzrecht für Presseverlage hat auf europäischer Ebene offenbar nicht mehr so gute Chancen, wie unter dem ehemaligen Digitalkommissar Günther Oettinger anzunehmen war. Die Berichterstatterin des Parlaments, Therese Comodini Cachia, lehnt die Reform ab. Sie will den Unternehmen aber anderweitig entgegenkommen.

  4. „Frei von der Leber“ – EU-Kommissar Günther Oettinger entschuldigt sich für seine Schlitzaugen-Rede

    Die „Schlitzaugen-Rede“, die der EU-Kommissar Günther Oettinger bei einer Veranstaltung des norddeutschen Unternehmensverbands AGA in Hamburg hielt, zieht weitere Kreise. Oettinger hat nun eine Stellungnahme veröffentlicht, in der er sich entschuldigt und „großen Respekt“ für die Dynamik der chinesischen Wirtschaft bekundet. Oettinger hatte in der Rede Chinesen als „Schlitzohren und Schlitzaugen“ bezeichnet.

  5. Günther Oettingers „Schlitzaugen“-Rede zeigt uns ein frustrierendes Problem mit der EU

    Politische Korrektheit, bzw. deren Abwesenheit, war ein großes Thema an diesem Wochenende. Neben dem dümmlichen Blackfacing bei „Verstehen Sie Spaß“ war es vor allem eine mitgeschnittene Rede des EU-Kommissars Günther Oettinger, in der er u.a. Chinesen als „Schlitzohren und Schlitzaugen“ bezeichnete, die für Aufregung sorgte. Oettingers Entgleisung führt aber auch ein tief sitzendes Problem mit der EU vor Augen.

  6. Justizminister Maas erhöht Druck auf Web-Giganten: „Facebook und Twitter in Haftung nehmen“

    Hass-Postings, Kostenloskultur, Machtmissbrauch – für Bundesjustizminister Heiko Maas haben all diese Dinge nichts im Netz zu suchen. „Wenn die Unternehmen ihrer Verantwortung nicht gerecht werden, werden wir Konsequenzen ziehen“, droht der SPD-Politiker nun in einem Interview mit dem Handelsblatt. Und bringt neue Regeln für Facebook, Twitter und Google ins Spiel. MEEDIA fasst die fünf wichtigsten Thesen von Maas zusammen.

  7. „Eine naive Vorstellung“: LSR-Mahnung von EU-Kommissar Oettinger stößt bei DJV auf Unverständnis

    Beim Deutschen Journalisten-Verband (DJV) zeigt man sich von Günther Oettingers „Strategietipps“ in Sachen EU-Leistungsschutzrecht wenig begeistert: Die vermeintlichen Ratschläge des EU-Kommissars, die er beim Kongress des Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) am Montag an Verleger gerichtet hat, würden nicht zu seiner Aufgabe gehören – und obendrein (noch mehr) Fragen aufwerfen.

  8. „Schwärmen Sie aus!“: EU-Kommissar Oettinger mahnt Verleger, renitente Online-Redaktionen in Sachen LSR auf Linie zu bringen

    EU-Kommissar Günther Oettinger kämpft gemeinsam mit Verlegern für ein europäisches Leistungsschutzrecht. Beim Kongress des Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) am Montag hat der CDU-Politiker an Verleger appelliert, ihre „ökonomische und kulturelle Zukunft“ nicht zu verspielen – und für die Pläne intern wie extern die Werbetrommel zu rühren.

  9. Oettinger wirbt für neues EU-Leistungsschutzrecht

    Der EU-Digitalkommissar Günther Oettinger hat seinen Vorstoß für ein EU-Leistungsschutzrecht gegen Kritik verteidigt. Für private Nutzer werde sich nichts ändern, sagte Oettinger der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Montag).

  10. Brüssel erwägt EU-weites Leistungsschutzrecht für Verlage

    Die EU-Kommission erwägt die Einführung eines europaweiten Leistungsschutzrechts für Verleger. „Das würde deren Rolle als Investoren in Inhalte stärken und ihnen eine bessere Verhandlungsposition gegenüber anderen Marktteilnehmern geben“, sagte ein Sprecher der Brüsseler Behörde am Freitag.