1. EU-Leistungsschutz: Französische Verleger legen Beschwerde gegen Google ein

    Französische Verleger haben im Streit um die Anwendung des EU-Urheberrechts Beschwerde gegen Google eingereicht. Das teilte der Verband L’Alliance de la presse d’information générale mit. Die Beschwerde wurde demnach bereits am Dienstag bei der nationalen Wettbewerbsbehörde eingelegt. Die Verleger hatten den Schritt im Oktober angekündigt.

  2. EU-Leistungsschutzrecht: Internationale Medien kritisieren Google in offenem Brief

    Europäische Medienhäuser haben sich in einem offenen Brief zum Vorgehen von Google beim neuen Leistungsschutz geäußert. Darin kritisieren sie das US-Unternehmen, das den Sinn der Richtlinie untergrabe und damit die nationale und europäische Souveränität brüskiere.

  3. Keine „Snippets“ mehr: Google lässt EU-Leistungsschutzrecht in Frankreich vor die Wand laufen

    Google hat den Hoffnungen der Presseverlage auf neue Erlöse durch die EU-Urheberrechtsreform einen Dämpfer verpasst. In Frankreich als erstem Land mit den neuen Regeln will der Internet-Konzern auf die Anzeigen der kleinen „Snippet“-Vorschauen verzichten und kein Geld für die Darstellung von Links mit Überschriften in der Websuche zahlen.

  4. Triumph der Reformunfähigen und der alten Medienwelt: Warum das neue Urheberrecht in der Vergangenheit stecken bleibt

    In seinen Rollen als Medienkonzern-Chef bei Axel Springer wie als Präsident des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) hat Mathias Döpfner die vom EU-Parlament Ende März gebilligte Reform des europäischen Urheberrechts als wichtigen Schritt zur Zukunftssicherung des unabhängigen Journalismus gepriesen. Auch bei kleinen Verlagen und Bloggern erwarte er einen „Innovationsschub“. Der Gründer und Chefredakteur von Netzpolitik.org, Markus Beckedahl, zeichnet ein ganz anderes Bild von den Folgen. Die Reform zementiere die Rechte von großen Verwertern und nur einem kleinen Teil der Urheber, kritisiert Beckedahl in einem Beitrag, den MEEDIA hier dokumentiert.

  5. Wochenrückblick: ein Porno-Würsterl, die Akte Thügida, teure iPhones und der leidige Leistungsschutz

    Dass bei einem vermeintlich so trockenen Thema wie der EU-Urheberrechtreform die Gemüter regelmäßig hochkochen, ist schon bemerkenswert. Apple dreht weiter an der Preisschraube. Die Sat.1-Sendung „Akte“ hat Ärger wegen Thügida und ein Würstchen mach Social-Media-Karriere auf der Dmexco. Die MEEDIA-Wochenrückblick-Kolumne.

  6. Medien-Woche: Das Verschwinden von Daniel Küblböck – gibt es einen "Fluch der Castingshows"?

    In der aktuellen Ausgabe unseres wöchentlichen Podcasts „Die Medien-Woche“ diskutieren Stefan Winterbauer (MEEDIA) und Christian Meier (WELT) anlässlich des Verschwindens von Daniel Küblböck darüber, ob es einen „Fluch der Castingshows“ gibt. Weitere Themen: Der abschließende Prüfbericht zu Belästigungsvorwürfen beim WDR und der Streit um die Reform des EU-Urheberrechts.

  7. "Fairer Ausgleich" für Verleger oder "schwerer Schlag für digitale Pioniere": Reaktionen zur EU-Urheberrechtsreform

    Befürworter sehen mehr Schutz für Kreative und Verlage, Gegner das Ende von Meinungsfreiheit und -vielfalt im Internet: Das EU-Parlament hat mit der Reform des Urheberrechts heute für die Einführung des umstrittenen Leistungsschutzrechts gestimmt. Angeboten wie Google News ist es dann nicht mehr erlaubt, Ausschnitte von Pressetexten ohne Einwilligung der Verlage anzuzeigen und für Verstöße haften.

  8. EU-Politiker Axel Voss wirft Gegnern der Urheberrechtsreform vor, eine „Fake-News-Kampagne“ zu betreiben

    Kurz vor der entscheidenden Abstimmung im Europa-Parlament zur umstrittenen Urheberrechtsreform der Europäischen Union (EU) versuchen Befürworter und Gegner der Reform in letzter Minute, die öffentliche Meinung und die abstimmenden Parlamentarier zu beeinflussen. Reformgegner warnen in offenen Briefen vor einer Gefahr für die Meinungsfreiheit. Die Verlegerlobby sprach dagegen von „einem Schlag ins Gesicht der freien Presse“. Der EU-Abgeordnete Axel Voss (CDU) wirft Reformgegnern gar eine „Fake-News-Kampagne“ vor.

  9. Medien-Woche: Markus Söder, Dunja Hayali und die leidige Frage, was „man noch sagen darf“

    In der aktuellen Ausgabe unseres Podcasts „Die Medien-Woche“ diskutieren Stefan Winterbauer (MEEDIA) und Christian Meier (WELT) über die Medien-Kritik an dem Begriff „Asyltourismus“ und die Rolle von Journalisten bei Twitter. Außerdem geht es um das Aus für den Musiksender Viva und den Streit ums EU-Leistungsschutzrecht.

  10. Sieg für den Digitaljournalismus oder das Ende der Netzvielfalt? Die Reaktionen zur Abstimmung zum Leistungsschutz und Uploadfilter

    Nachdem eine knappe Mehrheit des Ausschusses im EU-Parlament sowohl für den Leistungsschutz als auch die Uploadfilter gestimmt hat, gehen die Meinung zu dieser Entscheidung weit auseinander. Während die Verlegerverbände ihre Sichtweise bestätigt sehen, befürchten Politiker und Experten das Ende des freien Internets. MEEDIA hat die Stimmen zur Abstimmung zusammengetragen.