1. Das Google Logo auf einer Unternehmenszentrale

    Google schaltet im Streit mit Corint Media Schiedsstelle ein

    Google ist laut eigener Aussage bisher zu keiner Einigung mit der Verwertungsgesellschaft Corint Media gekommen. Deshalb kommt jetzt eine Schiedsstelle zum Zug, die von Google angerufen wird.

  2. Corint Media schaltet wegen Microsoft Schiedsstelle ein

    Pressehäuser sollen nach einer Urheberrechtsreform finanziell beteiligt werden, wenn Plattformen oder Suchmaschinen Inhalte von ihnen anzeigen. In einem Konflikt zwischen Corint Media und Microsoft um die Umsetzung dieses Gesetzes ist nun eine Schiedsstelle eingeschaltet worden.

  3. Corint Media kritisiert neue Google-Angebote an Verlage als „missbräuchlich gering“

    Google hat einen neuen Versuch gestartet, mit Verlagen in Deutschland und Europa Verträge über das Presseleistungsschutzrecht abzuschließen. Die Verwertungsgesellschaft Corint Media kritisiert diese Angebote als „missbräuchlich geringe Summen“. Auch im internationalen Vergleich käme der deutsche Markt äußerst schlecht weg.

  4. EU-Leistungsschutz: Französische Verleger legen Beschwerde gegen Google ein

    Französische Verleger haben im Streit um die Anwendung des EU-Urheberrechts Beschwerde gegen Google eingereicht. Das teilte der Verband L’Alliance de la presse d’information générale mit. Die Beschwerde wurde demnach bereits am Dienstag bei der nationalen Wettbewerbsbehörde eingelegt. Die Verleger hatten den Schritt im Oktober angekündigt.

  5. EU-Leistungsschutzrecht: Internationale Medien kritisieren Google in offenem Brief

    Europäische Medienhäuser haben sich in einem offenen Brief zum Vorgehen von Google beim neuen Leistungsschutz geäußert. Darin kritisieren sie das US-Unternehmen, das den Sinn der Richtlinie untergrabe und damit die nationale und europäische Souveränität brüskiere.

  6. Keine „Snippets“ mehr: Google lässt EU-Leistungsschutzrecht in Frankreich vor die Wand laufen

    Google hat den Hoffnungen der Presseverlage auf neue Erlöse durch die EU-Urheberrechtsreform einen Dämpfer verpasst. In Frankreich als erstem Land mit den neuen Regeln will der Internet-Konzern auf die Anzeigen der kleinen „Snippet“-Vorschauen verzichten und kein Geld für die Darstellung von Links mit Überschriften in der Websuche zahlen.

  7. Triumph der Reformunfähigen und der alten Medienwelt: Warum das neue Urheberrecht in der Vergangenheit stecken bleibt

    In seinen Rollen als Medienkonzern-Chef bei Axel Springer wie als Präsident des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) hat Mathias Döpfner die vom EU-Parlament Ende März gebilligte Reform des europäischen Urheberrechts als wichtigen Schritt zur Zukunftssicherung des unabhängigen Journalismus gepriesen. Auch bei kleinen Verlagen und Bloggern erwarte er einen „Innovationsschub“. Der Gründer und Chefredakteur von Netzpolitik.org, Markus Beckedahl, zeichnet ein ganz anderes Bild von den Folgen. Die Reform zementiere die Rechte von großen Verwertern und nur einem kleinen Teil der Urheber, kritisiert Beckedahl in einem Beitrag, den MEEDIA hier dokumentiert.

  8. Wochenrückblick: ein Porno-Würsterl, die Akte Thügida, teure iPhones und der leidige Leistungsschutz

    Dass bei einem vermeintlich so trockenen Thema wie der EU-Urheberrechtreform die Gemüter regelmäßig hochkochen, ist schon bemerkenswert. Apple dreht weiter an der Preisschraube. Die Sat.1-Sendung „Akte“ hat Ärger wegen Thügida und ein Würstchen mach Social-Media-Karriere auf der Dmexco. Die MEEDIA-Wochenrückblick-Kolumne.

  9. Medien-Woche: Das Verschwinden von Daniel Küblböck – gibt es einen "Fluch der Castingshows"?

    In der aktuellen Ausgabe unseres wöchentlichen Podcasts „Die Medien-Woche“ diskutieren Stefan Winterbauer (MEEDIA) und Christian Meier (WELT) anlässlich des Verschwindens von Daniel Küblböck darüber, ob es einen „Fluch der Castingshows“ gibt. Weitere Themen: Der abschließende Prüfbericht zu Belästigungsvorwürfen beim WDR und der Streit um die Reform des EU-Urheberrechts.

  10. "Fairer Ausgleich" für Verleger oder "schwerer Schlag für digitale Pioniere": Reaktionen zur EU-Urheberrechtsreform

    Befürworter sehen mehr Schutz für Kreative und Verlage, Gegner das Ende von Meinungsfreiheit und -vielfalt im Internet: Das EU-Parlament hat mit der Reform des Urheberrechts heute für die Einführung des umstrittenen Leistungsschutzrechts gestimmt. Angeboten wie Google News ist es dann nicht mehr erlaubt, Ausschnitte von Pressetexten ohne Einwilligung der Verlage anzuzeigen und für Verstöße haften.