1. „Das Duell um die Welt“ holt neuen Team-Rekord, verliert aber dennoch gegen Jauch, Gottschalk und Schöneberger

    Auch wenn sie sich als Günther Jauch und Thomas Gottschalk verkleideten: Joko und Klaas verloren am Samstagabend bei Jung und Alt gegen die Originale, also Günther Jauch und Thomas Gottschalk. Ihre Team-Version von „Das Duell um die Welt“ war dennoch so erfolgreich wie nie: mit immerhin 15,5% bei den 14- bis 49-Jährigen. RTL holte mit „Denn sie wissen nicht, was passiert“ aber noch bessere 17,3%.

  2. Keine WM-Spiele am Samstag über der 10-Mio.-Marke, Argentinien-Island holt am Nachmittag 54,7%

    Die Attraktivität der vier WM-Spiele vom Samstag war bei weitgehend schönem Wetter offenbar nicht groß genug, um mehr als 10 Mio. Zuschauer vor die Fernseher zu locken. 8,49 Mio. sahen Kroatien-Nigeria um 21 Uhr, 8.40 Mio. Peru-Dänemark um 18 Uhr. Den besten Marktanteil gab es mit 54,7% aber um 15 Uhr für Argentinien-Island. Stärkster Fußball-Konkurrent war Das Erste mit der „Tagesschau“ und „Donna Leon“, im jungen Publikum „Die größten RTL-Momente aller Zeiten“.

  3. Ins Wasser gefallenes Frauen-EM-Viertelfinale lässt „Donna Leon“ den Vortritt, MDR mit Schlager-Open-Air vor den Privaten

    Fast 4 Mio. Zuschauer warteten am Samstagabend im ZDF auf den immer wieder verschobenen Anpfiff des Frauen-EM-Viertelfinales zwischen Deutschland und Dänemark – bis irgendwann „Der Kriminalist“ lief. Das Erste mopste sich den Tagessieg, bei RTL legte „The Wall“ wieder leicht zu und der MDR zog mit „Wenn die Musik spielt“ an vielen Konkurrenten vorbei.

  4. Primetime-„1, 2 oder 3“ nur bei jungen Zuschauern ein Hit, Pro Siebens „Teamwork“ einstellig, „The Wall“ bröckelt

    Im Show-Wettkampf mit den Privaten hatte „1, 2 oder 3“ zum 40. Dienstjubiläum in der Abendshow-Variante zwar die Nase im Gesamtpublikum vorn, interessierte aber nur knapp über 2 Mio. Zuschauer. ProSieben schickte „Teamwork“ nach langer Pause direkt in die Einstelligkeit. Und auch „The Wall“ muss mit Verlusten leben.

  5. 7,5 Mio. sehen Torfestival gegen San Marino bei RTL, „Harry Potter“ rettet Sat.1 den Abend

    Mit 7:0 siegte Deutschland in der WM-Qualifikation gegen San Marino und bescherte RTL nebenbei einen erfolgreichen Samstagabend. Die Konkurrenz hatte es dagegen schwer: Stärkster Konkurrent war „Ein starkes Team“ im ZDF, im jungen Publikum gab sich immerhin Sat.1 völlig unbeeindruckt. RTL II war auch ohne Serien wieder chancenlos.

  6. Vox punktet im jungen Publikum mit „Monster Uni“, RTL muss Verluste für „Cobra 11“ hinnehmen

    Mit dem Pixar-Animationsfilm pirschte sich Vox an RTL und ProSieben ran, wo „Germany’s Next Topmodel“ sich diesmal nicht von „Alarm für Cobra 11“ geschlagen geben musste. Im Gesamtpublikum ging der Sieg an „Donna Leon“ im Ersten. Bei Sport1 sahen fast 2 Mio. Schalkes Niederlage in Amsterdam.

  7. „Ninja Warrior“ kommt vor „Teamwork“ ins Ziel, die meisten Zuschauer sehen „Tagesschau“ zu München

    Nach dem Schock vom Freitagabend war viele Zuschauern am Samstag eher nach Ablenkung zumute. Im ZDF war Kerners „Quiz-Champion“ gefragt, RTL kann sich weiterhin auf „Ninja Warrior“ verlassen, „Teamwork“ holt für ProSieben einen guten Marktanteil. Für News aus München bevorzugten die Zuschauer „Tagesschau“ und „Brennpunkt“.

  8. Fast 30 Mio. Fans bescheren Deutschland-Frankreich beste EM-Quote der Geschichte

    Zum Abschluss ein Rekord: Der letzte Auftritt der deutschen Nationalmannschaft hat dem ZDF einen neuen ewigen EM-Rekord beschert: 29,82 Mio. Fans sahen die bittere 0:2-Niederlage ab 21 Uhr – ein Marktanteil von 80,6%. Der bisherige Rekord aus dem Jahr 2008, als 29,46 Mio. das Halbfinale gegen die Türkei sahen, wurde also übertroffen.

  9. Alle drei Spiele über 40%: EM-Fans lassen sich von Langeweile-Kicks nicht schrecken, ZDF besiegt ARD

    Nach der Spielpause ist das TV-Publikum wieder uneingeschränkt zurück in EM-Stimmung: 12,59 Mio. sahen am Abend Portugals Sieg gegen Kroatien, 8,95 Mio. schon um 15 Uhr die spannende Partie Schweiz-Polen. Die holte mit 52,6% den Top-Marktanteil des Tages. Interessant: Beide ZDF-Partien lagen damit vor dem 18-Uhr-Match Wales-Nordirland, das im Ersten 8,90 Mio. lockte.

  10. Zweiter EM-Tag kommt nicht an den ersten heran, mdr besiegt mit Hansi Hinterseer sämtliche Privatsender

    Die Fußball-EM dominierte natürlich auch den Fernseh-Samstag. Mit 12,35 Mio. Zuschauern war das Match zwischen England und Russland ein riesiger Publikumsmagnet. An die 15,47 Mio. des Eröffnungsspiels vom Freitag kam es aber nicht heran. Die stärksten Konkurrenten waren in der Prime Time Das Erste und das mdr Fernsehen, das mit Hansi Hinterseer sämtliche Privatsender schlug.