1. Neue Twitter-Tiraden: Donald Trump teilt wieder gegen "Fake News"-Medien aus

    Es ging zuletzt ein bisschen unaufgeregter zu in Donald Trumps Twitter-Profil. Doch während der neuntägigen Auslandsreise des US-Präsidenten hat sich offenbar einiges aufgestaut. Wie in alten Zeiten wütete der 70-Jährige gestern auf dem 140-Zeichendienst gegen „Fake News“-Medien. Trump erneuerte den Vorwurf, dass Medien Quellen erfinden würden, weil sie keine Namen nannten. Die Reaktionen in den sozialen Medien lassen nicht lange auf sich warten.

  2. „Große Gefahr für das Land“: Donald Trump watscht die New York Times für „Fake News“ und Werbekampagne ab

    Die Vorwürfe werden immer schriller: Keine 24 Stunden nachdem Donald Trump US-Medien bei einer konservativen Aktivistenkonferenz attackiert und belehrt hatte, legte der neue US-Präsident am Wochenende mit seiner Medienschelte nach. Die Lügenmedien wären eine „große Gefahr für das Volk“ twitterte Trump und ließ dabei keinen Zweifel aufkommen, an wen er dabei dachte – an seinen Lieblingsfeind New York Times natürlich, die Trump auch noch einmal gesondert via Twitter abwatschte.

  3. „Wir werden etwas tun“: Donald Trump attackiert „Fake News“-Medien – und verwehrt CNN und der New York Times Zugang zur Pressekonferenz

    Brandrede von Donald Trump: Bei der Conservative Political Action Conference (CPAC) erneuerte der neue US-Präsident in gewohnt scharfer Rhetorik seine Generalkritik an den US-Medien, denen er erneut eine unehrliche Berichterstattung vorwarf. Mehr noch: Donald Trump belehrte die Medien beim Umgang mit Quellen und Zitaten. Trumps Medienschelte gipfelte in der Ankündigung, gegen die falsche Berichterstattung „etwas“ tun zu wollen. Die Folge: CNN und die New York Times wurden vom täglichen Pressetermin im Weißen Haus ausgeschlossen.

  4. TV-Spot „The Truth is hard“ zur Oscar-Night: die eindringliche Anti-Trump-Kampagne der NY Times

    Was ist die Wahrheit – und was ist sie noch wert? Diese Fragen stellen sich im postfaktischen Zeitalter immer mehr Menschen. Die New York hat das Aufkommen von Fake News und Alternative Facts in der Trump-Ära zum Anlass für eine kraftvolle Kampagne genommen. Der 30-sekündige TV-Spot „The Truth is hard“, der am Sonntag erstmals bei der Oscar-Verleihung gezeigt wird, nimmt den Kampf um den Deutungshoheit über die Wahrheit auf.

  5. Donald Trump adelt die New York Times als „großes amerikanisches Juwel“

    Es ist eine besondere Beziehung: Donald Trump und die New York Times – man könnte sie seit Jahren Lieblingsfeinde nennen. Vor allem im US-Wahlkampf beharkten sich der streitbare US-Milliardär und die vermeintlich beste Zeitung der Welt so sehr, dass Donald Trump eine Klage ankündigte. Davon ist plötzlich keine Rede mehr – im Gegenteil. Beim mit Spannung erwarteten Antrittsbesuch bei der Tageszeitung überraschte Trump nun mit zahlreichen Rollen rückwärts: Aus „der gescheiterten New York Times“ wurde „Amerikas Juwel“.

  6. Barack Obama kritisiert Facebook für Umgang mit Fake News

    Die Ausmaße von Facebooks Fake News-Problem werden immer größer. US-Präsident Obama kritisierte das weltgrößte soziale Netzwerk gestern am Rande seines Deutschland-Besuchs für den laxen Umgang mit gefälschten Nachrichten. Wie BuzzFeed herausgearbeitet hat, haben die 20 reichweitenstärksten Fake News auf Facebook mehr Interaktionen (Kommentare, Likes und Shares) erzeugt als die 20 am besten laufenden Artikel von renommierten Medien wie der New York Times, Washington Post, etc.

  7. Jeff Jarvis: „Bei Donald Trump hat der amerikanische Journalismus versagt“

    Am Donnerstag hält Jeff Jarvis, Medienvisionär und Journalismusprofessor an der New Yorker City University, seine Keynote auf den Münchener Medientagen. Mit MEEDIA sprach er zuvor über die schwierige Rolle der Nachrichtenmedien im politischen Wettstreit von Hillary Clinton und Donald Trump um das Präsidentenamt. Jarvis fordert ein radikales Umdenken der Branche. Das Interview führten der Hamburger Journalismusprofessor Stephan Weichert und der Medienforscher Leif Kramp, die sich derzeit zu Forschungs- und Studienzwecken in New York aufhalten.