1. Doppelspitze bei der Frankfurter Neuen Presse: Miteigentümer Max Rempel steigt in die Chefredaktion auf

    Die Chefredaktion der Frankfurter Neuen Presse besteht künftig aus einer Doppelspitze. Der neue Miteigentürner der Regionalzeitung, Max Rempel, wird zusätzlich Chefredakteur der Regionalzeitung. Er tritt zum 1. April seine Aufgabe an. Damit bekommt der amtierende FNP-Chefredakteur Joachim Braun den Chefredakteur des Mittelhessischen Druck- und Verlagshauses an seine Seite.

  2. Bundeskartellamt gibt Freigabe: Ippen-Verlagshaus darf Mediengruppe Frankfurt übernehmen

    Das Bundeskartellamt hat die Übernahme der Mediengruppe Frankfurt freigegeben. Die Fazit-Stiftung, der u.a. auch die FAZ gehört, verkauft damit einen Teil des eigenen Verlages und überlässt Verleger Dirk Ippen die Frankfurter Neue Presse und Frankfurter Rundschau. Ippen baut damit sein ohnehin schon großes Angebot aus Regionalzeitungen weiter aus.

  3. Neue Heimat für Frankfurter Rundschau und FNP: Verleger Dirk Ippen übernimmt Tageszeitungen von FAZIT-Stiftung

    Die Frankfurter Rundschau und die Frankfurter Neue Presse wechseln den Besitzer. Die Fazit-Stiftung, zu der auch die Frankfurter Allgemeine Zeitung gehört, verkauft die beiden Zeitungen an den Verleger Dirk Ippen. Damit kommen auf Ippen große Aufgaben zu. Vor allem bei der Frankfurter Neuen Presse. Hier kam bei vielen Leser der Relaunch der Zeitung im vergangenen Jahr nicht gut an. Viele kehrten dem Blatt deshalb den Rücken und kündigten ihre Abos.

  4. Titelidee abgekupfert? Was tatsächlich hinter den gleichen Cover-Ideen von B.Z. und tz steckt

    Seit vielen Jahren hat sich die B.Z. in der Branche einen Ruf erarbeitet, immer wieder mit besonders einfallsreiche Titelseiten zu überraschen. Ein solcher Fall war beispielsweise das Cover zu den Wohnungspreisen in Berlin. Es erschien am 29. März. Am heutigen Donnerstag kommt die Münchner tz mit fast derselben Titelseite – nur eben für München. Wurde hier dreist abgekupfert? Von wegen!

  5. Mehr als 27 Mrd. Euro Privatvermögen: Das sind die 30 reichsten Medienmenschen Deutschlands

    Da soll noch einer sagen, mit Medien ließe sich kein Geld machen! Nach Recherchen des Springer-Wirtschaftsmagazins Bilanz verfügen die 30 reichsten Medienmenschen und Familien über ein Privatvermögen von insgesamt mehr als 27 Milliarden Euro. Angeführt wird die Liste von der Mehrheitsaktionärin Friede Springer mit vier Milliarden Euro. Doch die digitale Umwälzung zeigt deutliche Auswirkungen: So verfügen die Samwer-Brüder bereits über Privatmittel von 1,5 Milliarden Euro gegenüber den Augstein-Erben mit zusammen „nur“ 200 Millionen Euro.

  6. Klage gegen Bayerischen Rundfunk: Ippen will wegen Radiobeteiligung Rundfunkbeitrag sparen

    Der Münchener Zeitungs-Verlag (Münchner Merkur und tz) klagt wegen des Rundfunkbeitrags gegen den Bayerischen Rundfunk. Er sieht sich wegen seiner Beteiligung an einem Radiosender als privater Rundfunkanbieter und daher nicht in der Beitragspflicht. Darüber verhandelt der Bayerische Verwaltungsgerichtshof am Dienstag (10.30 Uhr) in München.

  7. „Schon vor 40 Jahren hieß es, die kleineren Zeitungen werden sterben“

    In der Liste der 500 reichsten Deutschen stand er 2013 noch mit 550 Millionen Euro. Ein Jahr später waren es nach der Erhebung des manager Magazins weniger als halb so viel. Was war passiert? „Ich habe die Hälfte verschenkt“, sagt der Verleger Dirk Ippen, der diese Woche 75 Jahre alt geworden ist.

  8. Großrazzia: 600 Beamte durchleuchten Ippens Zeitungsvertrieb

    Mit einem Großaufgebot gegen Sozialversicherungsbetrug: In einer konzertierte Aktion sollen rund 600 Ermittler mehrere Zeitungsvertriebe durchsucht haben, die zum Einflussbereich des Münchner Verlegers Dirk Ippen gehören sollen. Das berichtet der Spiegel. Der Vorwurf der Staatsanwaltschaft: Mit einem illegalen Trick soll versucht worden sein, Sozialversicherungsabgaben in Millionenhöhe zu umgehen.

  9. „Publizistische Vielfalt bedroht“: Frankenberger Zeitung soll eingestellt werden

    Hessen verliert ein weiteres publizistisches Erzeugnis: Wie der Gewerkschaftsverband ver.di hessen mitteilt, soll die „Frankenberger Zeitung“ des Bing-Verlags zum 30. September eingestellt werden. Rund der Hälfte der Verlagsbelegschaft droht damit die Kündigung. Der Bing-Verlag gehört zur Ippen-Gruppe. Ver.di wirft ihr vor, damit die publizistische Vielfalt zugunsten höherer Renditen zu beschneiden.

  10. Abendzeitung: Handelsblatt enthüllt potenzielle Käufer

    Bereits seit einigen Tagen ist bekannt, dass es offenbar nur zwei Interessenten für die insolvente Münchner Abendzeitung gibt, statt der ursprünglich von Insolvenzverwalter Axel Bierbach in Aussicht gestellten sieben bis acht. Im Handelsblatt schreibt Kai Hinrich-Renner nun, wer diese beiden Interessenten sein sollen: der Münchner Verleger Dirk Ippen und der frühere Abendzeitungs-Geschäftsführer Ulrich Buser.