1. Trotz Gegenwind aus den USA: Französische Nationalversammlung stimmt für nationale Digitalsteuer

    Nachdem die Einführung der Digitalsteuer auf EU-Ebene gescheitert ist, hat das französische Parlament nun für eine nationale Lösung gestimmt. Die Steuer zielt auf international tätige Internet-Unternehmen wie Google, Amazon, Facebook und Apple. Sie sollen drei Prozent Steuern zahlen, unter anderem auf digital erzielte Werbegewinne.

  2. Kompromiss gescheitert: EU gibt Pläne für gemeinsame Digitalsteuer auf

    Die Einführung einer europäischen Digitalsteuer für Konzerne wie Google und Facebook ist gescheitert. Die EU-Finanzminister konnten sich am Dienstag in Brüssel nicht auf einen deutsch-französischen Kompromissvorschlag einigen. Es gebe fundamentale Bedenken, sagte Rumäniens Finanzminister Eugen Teodorovici. Rumänien hat derzeit den Vorsitz unter den EU-Staaten inne. Nun müsse eine globale Lösung her, hieß es.

  3. Vorbild Österreich: Alpenrepublik bittet EU-Steuervermeider Google, Facebook & Co. mit Digitalabgabe zur Kasse

    Ein Modell, das für die Länder der Europäischen Union und vor allem Deutschland Vorbild-Charakter haben sollte: Im Alleingang wird Wien eine Digitalsteuer einführen. So könnten endlich faire Bedingungen für die Wettbewerber der Internetgiganten hergestellt werden. Bislang zahlen die US-Konzerne auf dem Kontinent für ihre Milliardengewinne kaum Steuern. In der EU war das Vorhaben zuvor gescheitert.

  4. Doch keine Google-und Facebook-Steuer: Olaf Scholz warnt vor "Dämonisierung der Digitalunternehmen"

    Große Digitalkonzerne wie Google und Facebook zahlen der EU-Kommission zufolge deutlich weniger Steuern als herkömmliche Industrie- und Dienstleistungsbetriebe. Mehrere Staaten forderten deshalb im vergangenen Jahr rasche Maßnahmen zur stärkeren Besteuerung. Doch das Bundesfinanzministerium rückt einem Bericht zufolge nun endgültig von den Plänen für eine Digitalsteuer ab.