1. Wochenrückblick: AKK und KKR halten die Medienwelt in Atem

    Die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer entfacht maximale Empörung. Der Finanzinvestor KKR greift nach Springer. Die frühere „Zeit“-Freundin Jany Tempel schreibt einen offenen Brief. Und die Medien arbeiten sich auf höchst unterschiedliche Weise an den Grünen ab. Die MEEDIA-Wochenrückblick-Kolumne.

  2. Preisgekrönte Frauenfreunde: Thomas Fischers Rückschau auf ein Medienjahr der Skandale von "Wedel" bis "Relotius"

    Das Medienjahr 2018 geht zuende, wie es angefangen hat: Mit einem ganz großen Knaller, einem ganz großen „Aufarbeiten“ und der Suche nach einem „System“, das dahintersteckt, wenn unter den Engeln der Wahrheit und Schönheit sich ein Teufel der Lüge und der Niedertracht verborgen hält. Was mit „Wedel“ begann, endet mit „Relotius“. In Fischers kleine Presseschau zieht Kolumnist Thomas Fischer Bilanz.

  3. Bilanz nach zwölf Monaten #MeToo: die Beschuldigten, die Debatte und die Frage, wie es jetzt weitergehen kann

    Fast ein Jahr ist es her, dass die ersten Vorwürfe wegen sexuellem Missbrauch und Vergewaltigung gegen den ehemaligen Hollywood-Mogul Harvey Weinstein laut wurden – und innerhalb weniger Tage eine weltweite Debatte über strukturellen Machtmissbrauch auslösten, die unter dem Schlagwort #MeToo bis heute anhält. Was hat sich seitdem bewegt? Eine Chronik.

  4. “Mindestens zwei Fälle”: Saarländischer Rundfunk legt Abschlussbericht zum Fall Wedel vor und übt Selbstkritik

    Nach den ersten Veröffentlichungen der Zeit über Dieter Wedel und schweren Vorwürfen gegen den Regisseur durch Schauspielerinnen, kündigte der Saarländische Rundfunk eine umfassende Aufarbeitung an. Jetzt legte der Sender seinen vorläufigen Abschlussbericht vor und kommt zu dem Schluss: “Es gibt in mindestens zwei Fällen deutliche Anhaltspunkte dafür, dass Wedel sich Darstellerinnen gegenüber nicht korrekt verhalten haben könnte.”

  5. Abrechnung einer Deutschlandfunk-Autorin mit dem Zeit-Kritiker: der Sound, aus dem der Totalitarismus kommt

    Ende Januar veröffentlichte MEEDIA einen Beitrag von Thomas Fischer, in dem der frühere Bundesrichter Kritik an den Enthüllungen der Zeit im Fall Dieter Wedel übte. Bis heute kommentieren Leser seinen viel beachteten Artikel, der auch die Medien immer wieder beschäftigt – vor allem, seit bekannt wurde, dass sich Die Zeit aufgrund des Beitrags von ihrem jahrelangen Kolumnisten („Fischer im Recht“) getrennt hat. Am Donnerstag bezeichnete die Medienjournalistin Silke Burmester Fischers Artikel zu Wedel im Deutschlandfunk als „Griff ins Klo“. Der Jurist sieht in ihrer Argumentation eine „Verachtung für Diskurs und eine Totalisierung der Ideologie“, wie er in einem Gastbeitrag für MEEDIA schreibt.

  6. Presserat missbilligt Bild für “GroKo-Hund Lima” und rügt die angebliche “Schmutzkampagne bei der SPD”

    Am gestrigen Donnerstag kam die Titanic mit ihrer neuesten Ausgabe, in der die Satiriker noch einmal genau erklären, wie sie beim #Miomiogate die Bild-Redaktion narrten. Einen Tag später legt der Presserat nach und rügt deshalb die Boulevard-Zeitung. Insgesamt sprachen die Medienwächter zehn Rügen aus, von denen allein Bild vier kassierte. Die Wedel-Berichterstattung der Zeit beanstandete der Presserat aber nicht.

  7. Dieter Wedel, Die Zeit und der „Kameltester“: Thomas Fischer über die "Selbstgerechtigkeit" eines Leitmediums

    Als „deutscher Fall Weinstein“ ging die Affäre um die schweren Vorwürfe von Schauspielerinnen gegen Dieter Wedel im Januar durch die Medien. Zwei Monate später ist es in der Debatte um den Regisseur eher ruhig. Sender und Produktsfirmen haben interne Ermittlungen ergebnislos eingestellt, bislang sind keine neuen Anschuldigungen bekannt geworden. Zurück bleibt ein unbewiesenes Kapitel #MeToo, aber auch Kritik an der Zeit, die die Vorwürfe recherchiert und öffentlich gemacht hatte. Der frühere Bundesrichter Thomas Fischer, selbst jahrelang Kolumnist bei Zeit Online, zieht eine vorläufige Bilanz, in der er dem Leitmedium „selbstgerechte und eifernde Berichterstattung“ attestiert – mit weitreichenden Folgen für Wedel. Fischer: „Wenn die Zeit meint, dass einer schuldig ist, kommt es aufs Vernichten nicht mehr an.“

  8. "25 Fälle sind dokumentiert": Zeit-Magazin-Chefredakteur Christoph Amend verteidigt das Vorgehen seiner Redaktion im Fall Wedel

    Christoph Amend, Chefredakteur des Zeit Magazins, verteidigt im Medienmagazin journalist das Vorgehen seiner Redaktion im Fall Dieter Wedel. Die beiden Reporterinnen Annabel Wahba und Jana Simon, die zwei Monate lang „nahezu rund um die Uhr“ mit der Geschichte befasst waren, hätten zunächst „in alle Richtungen recherchiert, um herauszufinden, wie glaubwürdig die Anschuldigungen der ersten Zeugin sind“, so Amend.

  9. NDR zieht Zwischenbilanz zu Untersuchungen im Fall Dieter Wedel: keine Hinweise auf Übergriffe gefunden

    Nach den massiven Vorwürfen in der Zeit gegen den Regisseur Dieter Wedel wegen sexueller Übergriffe, haben diverse ARD-Sender, für die Wedel tätig war, Untersuchungen eingeleitet. Der NDR hat nun einen Zwischenbericht vorgelegt, laut dem es es keine Hinweise auf sexuelle Übergriffe bei den zwischen 1969 und 1991 für den NDR gedrehten Wedel-Produktionen gab.

  10. "Keine Hinweise zu möglichen sexuellen Übergriffen": ZDF schließt interne Wedel-Untersuchungen ab

    Nach den schweren Vorwürfen gegen Dieter Wedel wegen Gewalt, Nötigung und Vergewaltigung, hatte das ZDF interne Untersuchungen zu allen Produktionen angekündigt, an denen Wedel als Autor und Regisseur beteiligt war. Ein nun veröffentlichter Untersuchungsbericht der Anstalt kommt zum Schluss: Dem ZDF lagen zumindest keine Hinweise zu möglichen sexuellen Übergriffen vor.