1. TV-Briefing für Medienmacher: „Geheimakte VW“ und „Zapp“ über Sportjournalisten

    Was wusste und weiß die Politik wirklich über die Diesel-Probleme bei VW und anderen Herstellern? Eine ZDF-Reportage will dokumentieren, wie die Regierung den PS-Konzern schützte. Zeitgleich beschäftigt sich „Zapp“ unter anderen mit der Frage, wie objektiv Sportjournalismus eigentlich ist und sein kann.

  2. „Es geht um mehr als nur um Motoren“: VW wirbt vor Klagewelle nach Abgas-Affäre in Zeitungen um Vertrauen

    Noch hat Volkswagen seine Abgas-Affäre nicht gänzlich überstanden. Nach wichtigen juristischen Einigungen und Milliarden-Zahlungen in den USA droht allerdings hierzulande noch eine Klagewelle. Wie ernst die Wolfsburger die Lage einschätzen, zeigt sich daran, dass der Konzern am heutigen Freitag in den überregionalen Zeitungen ganzseitige Anzeigen schaltete, in denen er um Vertrauen wirbt. Kernaussage: „Jeder einzelne Kunde ist uns wichtig.“

  3. Nach PR-Fiasko in den USA: VW-Chef Müller beschwert sich wegen „unfairer“ Medien

    Anfang des Jahres sorgte VW-Chef Matthias Müller mit einem Radio-Interview in den USA für ein veritables PR-Fiasko. Müller redete die Betrugs-Affäre um manipulierte Motor-Software klein, indem er sagte, VW habe lediglich Gesetze „falsch interpretiert“. Das Medienecho war verheerend. Vor dem Genfer Autosalon gab Müller nun zu Protokoll, die Reaktionen der Medien seien „ein Stück weit unfair“ gewesen.

  4. Leonardo di Caprio verfilmt das Dieselgate von Volkswagen

    Hollywoodstar Leonardo DiCaprio, 40, und das Studio Paramount Pictures wollen einen Film über die Volkswagen Dieselgate-Affäre drehen. Wie die Branchenportale Variety und Deadline.com am Montag berichteten, ist DiCaprio mit seiner Firma Appian Way als Produzent an Bord.

  5. „Eigentlich sollte hier unsere Anzeige stehen“ – VW ändert Werbung in Sonntagszeitungen wegen Dieselgate

    Volkswagen hat in den deutschen Sonntagszeitungen mit großformatigen Anzeigen um das Vertrauen der Kunden geworben. Eigentlich wollte VW Anzeigen zum 25. Jubiläum der Deutschen Einheit schalten, doch die Dieselgate-Affäre kam dazwischen.

  6. Dieselgate: Hans-Gerd Bode löst Stephan Grühsem als Kommunikationschef bei Volkswagen ab

    In der Dieselgate-Affäre rollen weiter Köpfe. Jetzt  hat Volkswagen bekanntgegeben, dass Kommunikationschef Stephan Grühsem durch den bisherigen Porsche-Sprecher Hans-Gerd Bode ersetzt wird. Die Personalie hat vor allem mit dem Wechsel an der Konzernspitze zu tun.

  7. Analysten sehen „Abwärtspotenzial“ deutscher Medienaktien wegen der VW-Affäre

    Der Abgas-Skandal rund um Volkwagen kann auch Auswirkungen auf die hiesige Medienindustrie haben. Finanzanalysten gehen davon aus, dass Volkswagen seine Marketing-Budgets angesichts der Krise kürzt. Die Privatbank Berenberg konstatiert für die in Deutschland notierten Aktien von ProSiebenSat.1 und Axel Springer ein „Abwärtspotenzial“ aufgrund der VW-Affäre.

  8. Es geht ein Ruck durch Diesel-Deutschland: die VW-Affäre und ihre unabsehbaren Folgen

    Die Kommentierung der Nachricht vom Rücktritt des VW Chefs Martin Winterkorn ist bemerkenswert zweigeteilt. Die einen meinen, sein Rücktritt sei überfällig gewesen und prangern das verrottete System Volkswagen an. Die anderen winden Winterkorn Kränze und glorifizieren ihn im Rückspiegel als größten Autobauer der Geschichte. Ausgestanden ist die Geschichte mit dem Rücktritt aber noch lange nicht.

  9. Experte über Winterkorns Entschuldigungs-Video: „Aussagen wirken wenig glaubwürdig“

    Es sollte ein Befreiungsschlag im PR-Desaster um bewusst gefälschte Abgaswerte sein: Mit seiner per Video-Botschaft übermittelten Entschuldigung wollte VW-Vorstandschef Martin Winterkorn durch das #dieselgate verlorene Vertrauen zurückgewinnen. Gegenüber MEEDIA erklärt Christián Gálvez, Experte für mediale Wirkung öffentlicher Auftritte, warum dieser Versuch gründlich misslang.

  10. Im PR-Dunst von Dieselgate: VW und die hohle Phrase vom “Vertrauen”

    Mitten im Dunst des Dieselgate-Skandals präsentierte Volkswagen in New York das neue 2016er Modell des Passat mit Rockstar Lenny Kravitz. Die Produktpräsentation muss für die Beteiligten die Hölle gewesen sein. Auch dort fiel wieder das V-Wort (Vertrauen), mit dem die PR-Strategen von VW den jahrelangen, systematischen und kriminellen Betrug an Kundschaft und Öffentlichkeit offenbar schönreden wollen. Ein PR-Fiasko vom kaum vorstellbaren Ausmaßen nimmt seinen Lauf.