1. Zeitungs-MA: „Süddeutsche“, „F.A.Z“, „Welt“ und „taz“ mit überraschenden Leser-Zuwächsen, „WamS“ und „F.A.S.“ noch deutlicher im Plus

    Während die Auflagen-Zahlen bei den deutschen Tages- und Wochenzeitungen fast ausnahmslos nach unten zeigen, weist die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (agma) in ihrer neuesten ma für zahlreiche Titel Leser-Gewinne aus. Deutlich nach oben ging es beispielsweise für die „F.A.Z.“, die „Welt“ und die „taz“, noch deutlicher für die „Welt am Sonntag“ und die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“. Dick im Minus hingegen befinden sich Titel wie „Bild“, „B.Z.“ und „Handelsblatt“.

  2. Die neuesten Zeitungs-Auflagen der IVW: „Bild“, „Welt“ und „BamS“ im freien Fall, „SZ“, „taz“ und „Zeit“ weitgehend stabil

    Die Erfolgsbilanz der überregionalen Tages-, Wochen- und Sonntagszeitungen fällt diesmal sehr unterschiedlich aus. Auf der einen Seite gibt es große Verlierer, auf der anderen Seite aber auch mehrere Titel, die ihre Verkaufszahlen recht stabil gehalten haben – u.a. wegen steigender ePaper-Abos. Dramatisch nach unten ging es erneut für „Bild“, „Welt“ und „Bild am Sonntag“, nur wenig verloren haben die „Süddeutsche Zeitung“, die „taz“, „Die Zeit“, sowie einige kleinere Titel.

  3. Wochenrückblick: AKK und KKR halten die Medienwelt in Atem

    Die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer entfacht maximale Empörung. Der Finanzinvestor KKR greift nach Springer. Die frühere „Zeit“-Freundin Jany Tempel schreibt einen offenen Brief. Und die Medien arbeiten sich auf höchst unterschiedliche Weise an den Grünen ab. Die MEEDIA-Wochenrückblick-Kolumne.

  4. IVW-Blitz-Analyse Zeitungen: Welt bricht völlig ein, Zeit und Handelsblatt wachsen dank Digital-Lesern

    Die überregionalen deutschen Tages- und Wochenzeitungen litten in den ersten drei Monaten des Jahres 2019 weiter unter Auflagenschwund. Doch es gibt Ausnahmen: das Handelsblatt, Die Zeit und der Freitag steigerten sich gegenüber dem Vorjahr. Handelsblatt und Zeit aber nicht wegen mehr verkauften Papier-Zeitungen, sondern wegen mehr Digital-Lesern. Großer Verlierer des ersten Quartals: die Welt mit einem wahnsinnigen Minus von 17,0% bei Abos und Einzelverkauf.

  5. Medien-Woche: Was hat der Finanzinvestor KKR eigentlich auf dem deutschen Medienmarkt vor?

    In der aktuellen Ausgabe unseres Podcasts „Die Medien-Woche“ debattieren Stefan Winterbauer (MEEDIA) und Christian Meier (WELT) die Pläne des Finanzinvestors KKR für den deutschen Medienmarkt. Außerdem geht es um die Bilanz des Presserats für 2018 – die Zahl der Beschwerden hat drastisch zugenommen!

  6. „Nicht immer einverstanden“: Wie Verlegergattin Ellen Ringier auf Distanz zum Boulevardblatt Blick geht

    Das nennt man wohl das Gegenteil von Schützenhilfe: Ausrechnet zum Start eines Gerichtsverfahrens wegen Verletzung von Persönlichkeitsrechten gegen das Boulevardblatt Blick fährt die Ehefrau des Schweizer Verlegers der Prozess-Strategie der Blick-Anwälte in die Parade und kritisiert den Umgang der Zeitung mit der Privatsphäre. Sie sei damit, so Ellen Ringier zur Zeit, „nicht immer einverstanden“.

  7. „Oder soll man es lassen?“ Warum der Zeit-Beitrag zur Flüchtlingsrettung nicht mehr für den Wolff-Preis nominiert ist

    Eine Fußnote und ihre Geschichte: Am vergangenen Mittwoch berichtete MEEDIA über die Shortlist für den Theodor-Wolff-Preis, auf der auch ein sehr umstrittener Zeit-Beitrag auftauchte – das Pro & Contra zur Seenotrettung von Flüchtlingen mit der provokanten Headline „Oder soll man es lassen?“ Nun ist der Beitrag plötzlich nicht mehr nominiert. Eine der beiden Zeit-Autorinnen hatte was dagegen. Die Preisrichter nahmen das Stück daraufhin aus dem Rennen, offenbar zum Ärger einiger Juroren.

  8. „Oder soll man es lassen?“: Jury nominiert umstrittenen Zeit-Beitrag zur Flüchtlingsrettung aus Mittelmeer für Theodor-Wolff-Preis

    Am heutigen Mittwoch sind die Nominierten für den diesjährigen Theodor-Wolff-Preis bekanntgegeben worden. Auf der Shortlist findet sich auch ein umstrittener Beitrag zur Seenotrettung aus der Zeit, der bei seiner Veröffentlichung im Juli 2018 öffentlich kritisiert worden war. Der Publizist Michael Jürgs wird bei der Preisverleihung für sein Lebenswerk geehrt, wie Jury und Kuratorium mitteilten.

  9. Starkes Wachstum im Digitalgeschäft: Zeit-Verlagsgruppe legt beim Umsatz um zehn Prozent zu

    Die Zeit-Verlagsgruppe konnte ihren Umsatz 2018 erneut steigern. Das Unternehmen erwirtschaftete mit 220 Millionen Euro knapp 10 Prozent mehr als im Vorjahr. Vor allem das digitale Geschäft wächst stark, während der Anzeigenumsatz insgesamt stabil geblieben sei, teilte der Verlag am Donnerstag in Hamburg mit.

  10. SZ, Spiegel und Zeit trennen sich von Autor: Preisträger Dirk Gieselmann und sein gestörtes Verhältnis zur Wahrheit

    Nachdem das Magazin der Süddeutschen Zeitung den freien Journalisten Dirk Gieselmann vor Veröffentlichung eines Textes dabei überführte, eine Protagonistin erfunden zu haben, hat auch die Zeit Fehler ausfindig gemacht, die gegen „Sorgfaltspflicht und die journalistischen Grundsätze“ des Hauses verstoßen und zur Trennung vom Autor führen. Darüber hinaus legt MEEDIA einen weiteren Spiegel-Fall offen, in dem Gieselmann offenbar bewusst unsauber arbeitete – ein gestörtes Verhältnis des Autors zur Wahrheit wird offensichtlich.