1. Keine Strafzahlung für Sonneborns Truppe: DIE PARTEI gewinnt Prozess um Zuschüsse nach "Geld kaufen"-Aktion

    Die Satire-Partei DIE PARTEI  hat vor dem Berliner Verwaltungsgericht einen Prozess um finanzielle Zuschüsse gewonnen. Es ging um die Aktion „Geld kaufen“ aus dem Jahr 2014, mit der die PARTEI ihre Zuschüsse aus der Parteienfinanzierung erhöhte. Der Bundestag forderte 72.000 Euro an Zuschüssen zurück und verhängte eine Strafzahlung in Höhe von 384.000 Euro. Dagegen klagte die Partei und gewann.

  2. "Die Partei hat ihre Existenzberechtigung!": Martin Sonneborn reagiert überraschend ernst auf Vorwürfe von taz, n-tv und Stefan Niggemeier

    „Wir haben Die Partei 2004 gegründet, weil wir absolut nicht mehr wussten, welche Partei man noch guten Gewissens wählen kann“, schreibt der Satiriker Martin Sonneborn bei Facebook. Damit reagiert er auf einen Medien-Streit, der um die Daseinsberechtigung der Satire-Partei entfacht war. Medienkritiker Stefan Niggemeier sowie Autoren von taz und -tv hatten Wählern vorgeworfen, mit ihrer Stimme für die Partei die AfD zu unterstützen.

  3. Medienwächter fallen auf PR-Gag von Martin Sonneborn und Tele 5 herein: Verwirrspiel um Satire-Doku "Sexy-Mini-Super-Porno!"

    Die für den Münchner Kanal zuständige Medienaufsicht Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) forderte Tele 5 schriftlich auf, die satirische Doku „Sexy-Mini-Super-Porno!“ über den Wahlkampf der Satirepartei DIE PARTEI wegen unerlaubter Wahlwerbung aus dem Programm zu nehmen. Die Medienwächter witterten eine Einflussnahme, die gar nicht da war. Sie waren auf die PR-Masche der PARTEI und Tele 5 reingefallen.

  4. "Kanzler-Altlast Helmut Kohl vom Netz genommen" – Satiriker Sonneborn schockt CSU-Mann mit neuer EU-Rede

    Der frühere Titanic-Chefredakteur Martin Sonneborn sitzt bekanntlich für die Satire-Partei DIE PARTEI im Europaparlament. Nun bekam er zum zweiten Mal Gelegenheit, dort eine Rede zu halten und wie gewohnt sorgte er für Irritationen. Vor allem ein CSU-Abgeordneter regte sich auf, weil Sonneborn davon sprach, dass er dafür gesorgt habe, dass „die Kanzler-Altlast Helmut Kohl vom Netz genommen“ worden sei.

  5. CDU-Zentrale zum Partei-Plakat mit totem Flüchtlingsjungen: "widerwärtige Geschmacklosigkeit"

    Im aktuellen Wahlkampf provozierte die Satirepartei Die Partei rund um Martin Sonneborn mit einem Wahlplakat, das den toten Flüchtlingsjungen Aylan Kurdi mit den Worten „Für einen Strand, an dem wir gut und gerne liegen“ zeigte – eine Anspielung auf den Wahlkampf-Slogan der Union. Gegenüber MEEDIA bezog die CDU-Zentrale nun Stellung.

  6. Satire, die weh tut: das bitterböse Plakat der Sonneborn-PARTEI zur Flüchtlingspolitik der CDU

    Die Satire-Profis von der Partei haben es geschafft, das bislang härteste Plakat dieses Wahlkampfes aufzuhängen. Der Kreisverband Dresden plakatierte ein Motiv, das vom Layout her an die aktuelle CDU-Kampagne erinnert. Nur: Auf den Foto ist der tote Flüchtlingsjunge Aylan Kurdi zu sehen. In Anspielung an den Unions-Slogan heißt es dann: “Für einen Strand, an dem wir gut und gerne liegen”. In einer ersten Reaktion löschte Facebook erst einmal alle Kopien des Plakates.

  7. “Sexy-Mini-Super-Porno”: Die Partei legt den “plattesten und primitivsten Spot vor, der jemals im ZDF gelaufen ist"

    “Rechts, Links oder Mitte: Leck mich”: Die Partei zeigt der Huffington Post ihren Werbe-Spot zur Bundestagswahl und es ist eine herrlich platte Abfolge von Prono-Phrasen und typischen sexy Werbe-Posen geworden. Hinter der Fassade der durchgeknallten Satire entdecken Werbenostalgiker jedoch auch eine wunderbare Hommage an die Afrika-Cola-Werbung der späten 60er Jahre.

  8. „Aus Respekt vor dem höchsten deutschen Amt“: Martin Sonneborn stellt seinen Vater zur Bundespräsidentenwahl auf

    Am kommenden Sonntag findet die Bundespräsidentenwahl statt, Frank-Walter Steinmeier gilt als gesetzt – doch plötzlich steht ein neuer Bewerber auf der Matte: Der Vater des Satirikers und Europaabgeordneten Martin Sonneborn, Engelbert Sonneborn – ein „Mann von Manieren und großer Höflichkeit“, der mit 78 Jahren im perfekten Alter für das Amt sei. Er tritt als gemeinsamer Kandidat der Satire-Partei Die Partei und der Piraten an.

  9. Zensur-Debatte um Serdar Somuncu: Sonneborn attestiert Redaktionen „ungeheuer konfliktscheues Verhalten“

    Der Streit zwischen dem WDR und Serdar Somuncu hat eine breite Diskussion über vermeintliche Zensur-Vorgänge in Redaktionen ausgelöst. In der Rheinischen Post erklärte auch Martin Sonneborn, Ex-Titanic-Chefredakteur und Chef der Satire-Partei Die Partei, dass seine Erfahrungen nicht nur positiv sind. Gegenüber MEEDIA bestätigt Sonneborn ein „ungeheuer konfliktscheues Verhalten vieler Redakteure“.

  10. Sonneborns Satire-Partei klagt gegen Bundestag-Strafzahlung: „Wir sind schließlich nicht in der Türkei!“

    Die Satire-Politiker der Partei Die Partei rund um Martin Sonneborn sollen erhaltene Zuschüsse an den Bundestag zurückgeben – und ein saftiges Strafgeld zahlen: Rund 456.000 Euro stehen auf der Rechnung. Nun wehrt sich Die Partei mit einer Klage: „Ich gehe davon aus, dass Bundestagspräsident Lammert sich bei uns entschuldigen wird“, so Partei-Chef Sonneborn gegenüber MEEDIA. Doch die Lage ist ernst.