1. Presserat fordert bessere Sicherheitskonzepte für Journalisten

    Der Deutsche Presserat hat zusammen mit seinen Trägerverbänden der Innenministerkonferenz einen Entwurf vorgelegt, wie sich Polizei und Medienschaffende zu verhalten haben. Es werden unter anderem bessere Sicherheitskonzepte gefordert.

  2. „Bild“-Suche nach „G20-Verbrechern“ war zulässig

    Die ”Bild”-Zeitung durfte nach den schweren Ausschreitungen beim Hamburger G20-Gipfel 2017 mit Fotos von G20-Verbrechern nach Zeugen der Vorfälle suchen. Eine abgebildete Frau unterlag mit ihrer Unterlassungsklage in letzter Instanz beim Karlsruher Bundesgerichtshof (BGH).

  3. Presserat spricht fünf Rügen gegen „Bild“ und „bild.de“ aus

    Der Deutsche Presserat hat zwischen dem 8. und 10. September insgesamt zwölf Rügen ausgesprochen. Die Palette reicht von Sensationsjournalismus bis zur Schleichwerbung. Besonders oft wurden „Bild“ und „bild.de“ gerügt.

  4. Roman Portack folgt auf Lutz Tillmanns als Geschäftsführer des Presserats

    Nach 28 Jahren verabschiedet sich Lutz Tillmanns, 63, als Geschäftsführer des Deutschen Presserats in den Ruhestand. Auf ihn folgt Roman Portack, 38, bislang Rechtsanwalt in einer auf Medienrecht spezialisierten Berliner Kanzlei.

  5. Medien-Debatte um Massakervideo von Christchurch: Presserat erreichen 35 Beschwerden gegen Bild-Zeitung

    Nach dem Anschlag auf zwei Moscheen in Christchurch ist in der deutschen Medienbranche eine Debatte entstanden, wie viel die Berichterstattung zeigen darf – und soll. Ihren Ursprung nahm sie durch die Entscheidung der Bild, Szenen des Videos zu zeigen, das der Attentäter live online stellte. Beim Presserat sind mittlerweile 35 Beschwerden gegen die Bild eingegangen.

  6. Presserat rügt Rheinneckarblog wegen erfundenem Terror-Anschlag und Bild wegen Degowski-Foto

    Mit seinem erfundenen Terror-Anschlag sorgte das regionale Rheinneckarblog aus Mannheim bundesweit für eine Empörungswelle. Jetzt nahm sich der Presserat des Falls an – und spricht eine Rüge aus. Insgesamt kritisierten die Medienwächter zehn Veröffentlichungen, davon alleine drei von Bild. Vor allem die Veröffentlichung eines aktuellen Fotos von Gladbeck-Täter Degowski missfiel dem Presserat.

  7. Presserat-Entscheidung: Netanjahu-Karikatur der Süddeutschen Zeitung ist von Meinungsfreiheit gedeckt

    Die Karikatur von Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu in der Süddeutschen Zeitung ist von der Meinungsfreiheit gedeckt. Die Grenze zur Diskriminierung von Juden sei nicht überschritten worden, teilte der Deutsche Presserat mit. In der Karikatur war unter anderem eine Rakete mit Davidstern zu sehen. Die SZ hatte sich nach Antisemitismusvorwürfen vom Zeichner Dieter Hanitzsch getrennt.

  8. Da freut sich der Kunde: Welt kompakt verkauft Titelseite an Deutsche Bank – ohne Kennzeichnung als Anzeige

    Für Werbetreibende ist Springers Welt kompakt eine Bank: Denn dort kann man eine Anzeige platzieren, ohne diese entsprechend zu kennzeichnen – sogar auf der Titelseite. Leser, die heute die Ausgabe der kleinen Welt in die Hand nehmen, wunderten sich über das Werbemotiv, das keinen Hinweis auf den Kunden Deutsche Bank enthielt. Ein klarer Verstoß gegen den Pressekodex. Der Verlag indes wiegelt ab.

  9. Nach erfundener Terroranschlags-Meldung: Presserat liegen vier Beschwerden gegen Rheinneckarblog vor

    Der Deutsche Presserat hat mittlerweile vier Beschwerden gegen das Rheinneckarblog vorliegen: Nun prüft das Gremium, ob das lokale Portal gegen Ziffer 1 des Pressekodex‘ und das Wahrhaftigkeitsgebot verstoßen hat. Das Blog hatte in der Nacht zum Sonntag eine Meldung über einen erfundenen Terroranschlag veröffentlicht. Dafür wurde es massiv kritisiert.

  10. Presseratsbeschluss: nicht-repräsentative Online-Umfragen brauchen klare Kennzeichnung

    Nicht-repräsentative Online-Umfragen sollen künftig eindeutig gekennzeichnet werden. Das hat der Deutsche Presserat nach einer entsprechenden Nutzerbeschwerde entschieden. Bei einer Umfrage im Internet konnte dieser 192 Mal abstimmen und so das Ergebnis entscheidend verzerren. Da der Fall zum ersten Mal vor dem Kontrollgremium der Medienwächter landetet, verzichtete der Rat auf eine Sanktion.