1. Presserat-Sprecherin: „Journalisten müssen sich auf Demonstrationen wieder sicher fühlen“

    Kirsten von Hutten ist Sprecherin des Deutschen Presserats. Nach 100 Tagen im Amt zieht sie bei MEEDIA eine erste Bilanz. Unsere neue Rubrik: „5 Fragen nach 100 Tagen“.

  2. Bilder aus Butscha – Presserat appelliert an Redaktionen

    Der Deutsche Presserat hat unter dem Eindruck der Gräueltaten im ukrainischen Ort Butscha Pressehäuser aufgerufen, sorgsam mit der Auswahl von Aufnahmen umzugehen. Vor der Veröffentlichung von Kriegsbildern sei zwischen dem Informationsinteresse der Leserschaft und den Interessen von Opfern und deren Angehörigen abzuwägen, teilte der Rat mit.

  3. Presserat weist Beschwerden gegen „Die Lockdown-Macher“ zurück

    Der Deutsche Presserat hat die Beschwerden über den Artikel „Die Lockdown-Macher“ der „Bild“ als unbegründet zurückgewiesen. Das verkündete der Presserat in einer am Donnerstag verschickten Pressemeldung. Die von der „Bild“-Redaktion vorgenommene Bezeichnung der drei Experten als „Lockdown-Macher” habe einen Tatsachenkern.

  4. Presserat: weniger Beschwerden, dafür mehr Rügen

    Im Jahr 2021 sind die Beschwerden beim Deutschen Presserat zurückgegangen, blieben aber auf einem hohen Niveau. Das geht aus dem aktuellen Jahresbericht der Organisation hervor. Dafür stieg die Zahl der Rügen weiter an. Die meisten betrafen den Persönlichkeits- und Opferschutz sowie Schleichwerbung.

  5. Frank Überall ist seit 2015 Vorsitzender des Deutschen Journalisten-Verbandes (DJV), als freiberuflicher Journalist ist er vor allem für den Westdeutschen Rundfunk tätig.

    DJV-Vorschlag: Kriegsberichterstattung in Pressekodex aufnehmen

    Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) schlägt eine Erweiterung des Pressekodex um Grundregeln für Kriegs- und Krisenberichterstattung vor. Diese solle etwa dazu verpflichten, auf „unzureichende Recherchemöglichkeiten“ hinzuweisen. Der Presserat sieht jedoch keinen Handlungsbedarf.

  6. Presserat prüft Sammelbeschwerde gegen „Bild“

    Der Deutsche Presserat prüft aktuell eine Sammelbeschwerde mehrerer Wissenschaftler gegen „Bild“ und „bild.de“. Grund ist die „Bild“-Berichterstattung, die einige Wissenschaftler als „Lockdown-Macher“ angeprangert hatte.

  7. Presserat rügt „Bild.de“ für Berichterstattung über Kasia Lenhardt gleich doppelt

    17 Rügen hat der Deutsche Presserat auf seiner letzten Sitzung ausgesprochen. Besonders häufig betroffen: „Bild“. Für die Online-Berichterstattung über Kasia Lenhardt und deren Trennung von Fußballer Jérôme Boateng gab es gleich zwei Rügen. Ein Überblick der Fälle.

  8. Sascha Borowski vom Presserat: „Ich kann nur appellieren, die Rügen zu veröffentlichen“

    Der Deutsche Presserat wurde 1956 gegründet. Die Institution als Selbstkontrolle der Presse ist in heutigen Zeiten so gefragt wie nie zuvor. Das hat mehrere Gründe.

  9. Presserat fordert bessere Sicherheitskonzepte für Journalisten

    Der Deutsche Presserat hat zusammen mit seinen Trägerverbänden der Innenministerkonferenz einen Entwurf vorgelegt, wie sich Polizei und Medienschaffende zu verhalten haben. Es werden unter anderem bessere Sicherheitskonzepte gefordert.

  10. „Bild“-Suche nach „G20-Verbrechern“ war zulässig

    Die ”Bild”-Zeitung durfte nach den schweren Ausschreitungen beim Hamburger G20-Gipfel 2017 mit Fotos von G20-Verbrechern nach Zeugen der Vorfälle suchen. Eine abgebildete Frau unterlag mit ihrer Unterlassungsklage in letzter Instanz beim Karlsruher Bundesgerichtshof (BGH).