1. Nach Applaus für Tanit-Koch-Analyse in der Jungen Freiheit: DJV distanziert sich von Landesverband Berlin Brandenburg

    Die rechte Wochenzeitung Junge Freiheit hat anlässlich des Abgangs von Bild-Zeitungs-Chefin Tanit Koch einen Text von Nicolaus Fest veröffentlicht. Der frühere BamS-Vize ist heute AfD-Politiker und wirft Koch eine zu große Nähe zur Regierung und Gefälligkeitsjournalismus vor. Der DJV Berlin Brandenburg kommentierte den Beitrag als „treffende Analyse“. Der DJV-Bundesverband distanzierte sich von seinem Landesverband – es ist nicht das erste Mal.

  2. Emmanuel Macron sperrt die Presse aus: DJV fordert neuen französischen Präsidenten zu "fairen Umgang" mit Journalisten auf

    Der neue französische Präsident hat seine Mitarbeiter und Minister zu „Vertraulichkeit, Disziplin, Solidarität und Verantwortungsbewusstsein“ ermahnt – dazu gehört offenbar auch, nicht in jedes Presse-Mikrofon zu sprechen, wie die FAZ berichtet. Darüber hinaus sperrt Emmanuel Macron Journalisten fortan auch aus dem Élysée-Palast aus. Medienvertreter reagieren empört, auch der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) hat sich zu Wort gemeldet.

  3. Nach Anschlag in Berlin: Journalisten-Verband kritisiert Informationspolitik der Ermittler

    Der DJV hat die Informationspolitik der Ermittlungsbehörden nach Ereignissen wie dem Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt in Berlin kritisiert. „Ich habe prinzipiell Verständnis dafür, dass Ermittler in Ruhe ihre Arbeit machen und ihre Nachforschungen nicht durch allzu umfassende Veröffentlichung von Detailinformationen gefährden wollen“, sagte der DJV-Vorsitzende Frank Überall am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. Dagegen stehe aber das Recht der Öffentlichkeit auf verlässliche Fakten.

  4. „Nicht mehr State of the Art“: BurdaHome und BurdaLife wollen für Foto-Bereitstellung von freien Bildjournalisten nicht mehr zahlen

    Die Verlagsgruppen BurdaHome und BurdaLife wollen ab sofort Vergütungen an freie Bildjournalisten und -Agenturen für die digitale Bereitstellung von Fotos streichen. Das geht aus einer Informationsmail an betroffene Partner hervor, die MEEDIA vorliegt. Ein Grund: Der „Kostenexplosion zu entgehen“ sei „auch bei anderen Verlagen gelebte Praxis“.

  5. „Eine naive Vorstellung“: LSR-Mahnung von EU-Kommissar Oettinger stößt bei DJV auf Unverständnis

    Beim Deutschen Journalisten-Verband (DJV) zeigt man sich von Günther Oettingers „Strategietipps“ in Sachen EU-Leistungsschutzrecht wenig begeistert: Die vermeintlichen Ratschläge des EU-Kommissars, die er beim Kongress des Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) am Montag an Verleger gerichtet hat, würden nicht zu seiner Aufgabe gehören – und obendrein (noch mehr) Fragen aufwerfen.

  6. Wegen unabgesprochener Aussagen über den journalist: Rommerskirchen reicht Schadenersatzklage gegen den DJV ein

    Der Streit um das Medienmagazin journalist wird zum Fall für das Gericht. Wie Verleger Thomas Rommerskirchen gegenüber MEEDIA bestätigte, hat er gegen den Deutschen Journalisten Verband Schadenersatzklage eingereicht. Damit wehrt sich Rommerskirchen aber nicht gegen die vom DJV ausgesprochene Kündigung des Produktionsauftrages für den journalist, sondern wirft dem Verband den Bruch von Absprachen vor.

  7. DJV kritisiert Alice Schwarzer wegen Empörungsaufruf über Islamisten

    Alice Schwarzer fordert mehr Empörung über Islamisten, schließlich würden Kriegsflüchtlinge ja vor ihnen fliehen. Außerdem stellte sie die Frage, warum sich „alle“ über Pegida aufregen würden, anstatt sich mit der Ursache für die Bewegung auseinanderzusetzen – mit der die Angst vor der „offensiven islamistischen Agitation“. Der Chef des Deutschen Journalisten-Verbands (DJV), Michael Konken, kritisiert Schwarzer scharf und drängt auf „weniger Panikmache“ in der Islam-Diskussion.