1. Teilnehmer einer Querdenker-Demonstration in Hamburg

    Medienanstalt geht nach Querdenken-Demo gegen Sender vor

    Nach der Übertragung einer Demonstration der Initiative „Querdenken 711“ gegen die Corona-Auflagen hat der Regionalsender L-TV aus Winnenden bei Stuttgart Ärger mit der Landesanstalt für Kommunikation (LFK).

  2. Die Pegida-Falle

    Der mediale Umgang mit den „Hygiene-Demos“ und „Widerstand2020“ erinnert an die Berichterstattung über die Pegida-Anfänge. Journalisten müssen nun aufpassen, dass sie nicht unnötig pauschalisieren – und es den Extremen allzu leicht machen

  3. taz-Reporter Kaul über Köthen-Einsatz: "In diesen aufgeheizten Zeiten sehen wir, wie wichtig Präzision ist"

    Martin Kaul, Redakteur bei der taz, hat die Ereignisse in Chemnitz und nun in Köthen begleitet. Seine neuesten Video-Reportagen bei Twitter haben knapp 100.000 Abrufe. Der Reporter hat sich in diesem Feld als eigene Marke etabliert. Im MEEDIA-Interview spricht er über seine Erfahrungen in Sachsen-Anhalt und warum Journalisten in diesen Zeiten besonders wenige Fehler machen sollten.

  4. Zeit-Reporter Grunert: „In Sachsen ist es schon länger so, dass Videoteams auf Demos nicht mehr frei berichten können“

    Seit Sonntag dominieren die Ereignisse in Chemnitz die Berichterstattung. Am Montag kulminierten die Geschehnisse in Sachsen, nach dem Tod eines jungen Mannes in Folge einer Messerstecherei. Über 5.000 rechte Demonstranten zogen durch die Stadt. Für Zeit Online berichtete Johannes Grunert. Mit MEEDIA hat er über die Zustände für Journalisten vor Ort gesprochen.

  5. Bei AfD-Demo in Magdeburg: Journalisten mit Reizgas attackiert

    Am Mittwochabend kam es bei einer Demonstration erneut zu Übergriffen auf Journalisten. Wie der MDR, das ZDF wie auch die Polizei bestätigten, sind Reporter bei der AfD-Kundgebung mit Pfefferspray attackiert worden. Zwei Berichterstatter sollen Augenreizungen davongetragen haben. Der mutmaßliche Täter wurde noch am selben Abend von den Ermittlern gefasst.

  6. Weißraum als Protest gegen Pegida-Ableger: die Nicht-Meldung des Express

    Am Samstag druckte der Express eine teilweise leere Seite – als Signal, dass in dem Boulevardblatt „keinen Platz für Rechts“ gebe. In einem zugehörigen Kommentar erklärte Redaktionsleiter Jörg Philippi-Gerle die Beweggründe. Man wolle den „Unsinn“ des Düsseldorfer Pegida-Ablegers Dügida nicht mehr hören und Fremdenfeindlichkeit keinen Raum geben.

  7. Tegida: Die Anti-Pegida-Bewegung auf Facebook

    Quer durch Deutschland werden Proteste gegen Pegida laut – als Demonstrationen auf der Straße oder digital in den sozialen Netzwerken. Auch in Hamburg wurde via Facebook zur ersten Anti-Pegida-Demo aufgerufen und eine Seite mit dem Titel „Tolerante Europäer gegen die Idiotisierung des Abendlandes“ gegründet, kurz Tegida. Innerhalb weniger Tage kamen mehrere Tausend Likes zusammen.