1. Was weiß die Bundesregierung zu Flug MH17? Correct!v klagt gegen Steinmeier

    Was weiß Bundesaußenminister Fank-Walter Steinmeier zum Abschuss des Fluges MH17? Correct!v will Antworten und verklagt das Auswärtige Amt auf Auskunft. Die Reporter des Recherchebüros sind sicher: Das Ministerium hat versäumt, die Fluggesellschaften zu warnen. Mit einer Live-Projektion am Auswärtigen Amt unterstrichen sie am Montag Abend ihre Anklage.

  2. „Müsste man mal machen, aber…“: Neue Crowdfunding-Plattform will Investigativ-Recherchen finanzieren

    Wer immer schon eine Investigativrecherche in Auftrag geben wollte, sie aber nicht selbst finanzieren konnte oder wollte, den interessiert möglicherweise eine neue Plattform des Recherchebüros Correct!v. Auf der Crowdfunding-Plattform können Bürger Geld für ihre Geschichten direkt bei den Lesern sammeln.

  3. Recherchebüro Correct!v holt sich Geschäftsführer von Transparency International

    Christian Humborg wird kaufmännischer Geschäftsführer des neu gegründeten Recherchebüros Correct!v. Humborg ist seit sieben Jahren Geschäftsführer von Transparency International. Das von der Brost Stiftung in Essen finanzierte Rechercheteam bekommt damit einen Mann im Hintergrund, der weiß, wie man eine starke Non Profit-Organisation entwickelt.

  4. „Journalistisches Paradies“: Die Recherche-Romantiker von Correct!v

    Es gibt sie noch, die Recherche-Romantiker. In einer Stellenausschreibung des mit dem Geld der Brost-Stiftung gegründeten Recherchebüros Correct!v atmet der Leser mal so richtig Watergate-Luft. Nächtelang Datenbanken bearbeiten, in die Provinz fahren, sich mit Konzernchefs und ihren Anwälten streiten – ein „journalisches Paradies“.

  5. „Je mehr Redaktionen sich unterhaken, desto gewaltiger ist ihr Aufschlag“

    In den USA ist die die Finanzierung von Journalismus durch Stiftungen schon längst gang und gäbe. Nun kommt stiftungsfinanzierter Journalismus auch in Deutschland in die Gänge. Die Brost-Stiftung stellt beispielsweise drei Millionen Euro für das Recherchebüro Correct!v zur Verfügung. Journalismus-Professor Stephan Weichert sagt im MEEDIA-Interview: Alternativ finanzierter Journalismus wird aus der Medienlandschaft nicht mehr wegzudenken sein.

  6. Alles Stiftung, oder was? Warum Mäzenaten-Journalismus gefährlich ist

    Drei Millionen Euro für das Recherchebüro Correct!v, 1,6 Millionen Euro für die Journalismus-Stiftung „Vielfalt und Partizipation“ in Nordrhein-Westfalen, mittlerweile über eine Million Euro für die Krautreporter. Alternative Finanzierungsmodelle für Journalismus schießen aus dem Boden. Für den Journalismus sind die Projekte vielleicht eine Bereicherung. Aber sie sind auch Symptome eines anhaltenden und sich verstärkenden Imageschadens des klassisch finanzierten Journalismus.