1. „Der falsche Mann zum richtigen Zeitpunkt am falschen Ort“: Cordt Schnibbens Abrechnung mit Wolfgang Büchner

    Wolfgang Büchner und Ove Saffe treten beim Spiegel ab. Cordt Schnibben, der seit 25 Jahren für das Nachrichtenmagazin schreibt, hat den erwarteten Abgang mit einem langen Statement in eigener Sache auf Facebook kommentiert. Warum? „Weil ich und viele andere seit Monaten gefangen sind in diesem Irrsinn.“ Vehement wehrt sich Schnibben gegen den Vorwurf, die Print-Redakteure, die sich gegen Büchner gestellt hatten, seien Fortschritts- und Veränderungsverweigerer. Nein, so Schnibben, Büchner sei einfach „der falsche Mann zum richtigen Zeitpunkt am falschen Ort“ gewesen. Das Urteil fällt hart aus. MEEDIA dokumentiert Schnibbens Abrechnung.

  2. Cordt Schnibben: „Die meisten meiner Kollegen sind noch zu satt und zu zufrieden“

    Am vergangenen Montag wurde der Deutsche Reporterpreis zum sechsten Mal vergeben. Cordt Schnibben vom Spiegel hat den Verein Reporter-Forum, der den Preis ins Leben rief, mit gegründet. Über die Feier konnte sich der vielfach ausgezeichnete Reporter freuen. Doch an der kritischen Situation des Journalismus ändere das nichts. Schnibben sagt: „Ich bin tief beunruhigt.“

  3. Digitaler Werwolf: Jetzt hat auch der Spiegel seinen Snow Fall-Moment

    Die aktuelle Titelgeschichte des Spiegel ist bemerkenswert. Zunächst einmal inhaltlich: Spiegel-Reporter Cordt Schnibben schreibt über seine Nazi-Eltern. Aber auch formal: Mit “Mein Vater, ein Werwolf” hat Schnibben zusammen mit einem Team von Spiegel und Spiegel Online ein Vorzeigeprojekt des digitalen Storytelling online gestellt. Endlich.