1. Ermordeter Charlie-Hebdo-Chef: Sein letztes Buch kritisiert Medien

    Kurz vor seiner Ermordung schrieb der Charlie Hebdo-Chefredakteur, Stéphane Charbonnier, noch an einem Buch, in dem er hart mit der Berichterstattung der Medien über die Mohammed-Karikaturen ins Gericht ging. Jetzt ist veröffentlichte die französische Zeitschrift Le Nouvel Observateur erste Auszüge, in denen Charbonnier zudem den Vorwurf der Islamfeindlichkeit entschieden zurück wies.

  2. „Es geht wieder los“: Neue Charlie Hebdo erscheint in einer Auflage von 2,5 Millionen

    Sie haben sich nicht unterkriegen lassen. Am Mittwoch liegt an den französischen Kiosken eine frische Ausgabe von Charlie Hebdo aus. Die Redaktion hat ihre Erschöpfungspause beendet und arbeitet wieder. Die passende Zeile der Neustart-Nummer: „Es geht wieder los“.

  3. „Charlie Hebdo“ als Kinofilm: „Der Vorleser“-Produzent will mit Halle Berry und Ben Kingsley drehen

    Der deutsche Produzent Michael Simon de Normier will das Attentat auf das Satire-Magazin Charlie Hebdo verfilmen. In den Hauptrollen sieht er die Oscar-Preisträger Halle Berry und Sir Ben Kingsley, erklärt der „Der Vorleser“-Produzent dem Express. „Medicus“-Schauspieler Pedro Lopez hätte bereits für die Rolle eines Ermittlers zugesagt.

  4. Charlie Hebdo: Die nächste Ausgabe erscheint am 25. Februar

    Immerhin ist die Pause endlich: Nach dem am gestrigen Tag noch die Rede davon war, dass die Redaktion wegen Erschöpfung eine längere Pause einlegen müsste und sich das nächste Heft auf unbestimmte Zeit verschieben würde, hat die nächste Charlie Hebdo-Ausgabe jetzt einen konkreten Escheinungstermin: Am 25. Februar gibt es neue satirische Boshaftigkeiten aus Paris.

  5. Charlie Hebdo: Überlebender Luz übt Kritik an „Je suis Charlie“

    Verbarrikadiert in einer kugelsicheren Wohnung: So begegnet Vice dem Karikaturisten Luz, der den Anschlag auf die Redaktion von Charlie Hebdo überlebt hat. Im Vice-Interview spricht der Zeichner über das Attentat, die Bedeutung seiner Titelblätter und die Heuchelei um die Pressefreiheit.

  6. Redaktion am Ende ihrer Kräfte: Charlie Hebdo pausiert

    Der Anschlag auf die Redaktion von Charlie Hebdo zeigt jetzt doch auch publizistische Folgen. Gelang es den verbliebenen Zeichnern und Redakteuren in einem gigantischen Kraftakt noch, direkt nach der Terror-Attacke eine weiter Ausgabe zu produzieren, muss das Satire-Magazin nun doch pausieren. Die Redakteure sind offenbar mit ihren Kräften am Ende.

  7. Das Parlament: Missratene Ausgabe in Leichter Sprache über die Charlie-Anschläge

    Seit einem halben Jahr enthält die Bundestags-Wochenzeitung Das Parlament eine Beilage in sogenannter Leichter Sprache. Darin wird jeweils ein Thema so einfach dargestellt, dass auch geistig Behinderte oder Deutsch-Anfänger es verstehen können. Eigentlich ein verdienstvolles Experiment – aber die jüngste Ausgabe über die Terroranschläge von Paris ist ziemlich verunglückt. Auch frühere Ausgaben waren nicht immer optimal.

  8. „Ich bin nicht Charlie“: Hackergruppe legt Tageszeitung Le Monde lahm

    In der Nacht auf Mittwoch hackten sich Anhänger der sogenannten Syrischen Elektronischen Armee (SEA) in das Twitter-Konto der französischen Tageszeitung Le Monde und veröffentlichten zahlreiche Tweets. Le Monde sperrte den Account daraufhin für zwei Stunden und entschuldigte sich offiziell für die Botschaften. Unter anderem schrieben die Hacker „Ich bin nicht Charlie“.

  9. Charlie Hebdo: Karikaturist Riss soll Redaktion leiten, mehr Ausgaben für Deutschland

    Der französische Zeichner Laurent Sourisseau, gemeinhin bekannt unter dem Pseudonym Riss, soll neuer Chefredakteur der Charlie Hebdo-Redaktion werden. In Deutschland war die aktuelle Ausgabe binnen kürzester Zeit ausverkauft. Nachschub gibt es voraussichtlich ab Samstag.

  10. Gedrucktes Heft ausverkauft: neue Ausgabe von Charlie Hebdo kommt als App

    Fünf Millionen Hefte reichen nicht aus: Die gedruckte Ausgabe nach dem Anschlag auf die Redaktion von Charlie Hebdo ist trotz hoher Millionenauflage schon vielerorts ausverkauft. Nun bringt der Verlag eine App heraus – allerdings mit einem großen Nachteil.