1. Börsenwert toppt 600 Milliarden Dollar: Trotz Cambridge Analytica-Krise ist Facebook so wertvoll wie nie

    Es war einer der größten Aufreger des bisherigen Internet-Jahres: Die große Datenaffäre um Cambridge Analytica. Zeitweise sah es so aus, als könnte der Skandal Facebook in die bislang größte Krise der 14-jährigen Firmenhistorie führen. Doch vier Monate später ist klar: Die Enthüllungen um weitergereichte Nutzerdaten haben Facebook wirtschaftlich den geringsten Schaden zugefügt. An der Wall Street sprang die Aktie des Social Media-Pioniers auf den höchsten Stand aller Zeiten. Facebook, Inc. ist erstmals mehr als 600 Milliarden Dollar wert.

  2. Nach Cambridge-Analytica-Skandal: Britische Datenschutzbehörde fordert 500.000 Pfund von Facebook

    Wegen des jüngsten Datenskandals will die britische Datenschutzbehörde ICO den US-Konzern Facebook mit einer Strafe von 500 000 Pfund (rund 565 000 Euro) belegen. Das teilte die Datenschutzbeauftragte Elizabeth Denham in der Nacht zu Mittwoch mit. Das weltgrößte Online-Netzwerk habe gegen das Gesetz verstoßen, da es nicht vermocht habe, die Daten von Mitgliedern zu schützen.

  3. Facebook-Manager erklärt: Wohl keine Europäer von Cambridge-Analytica-Skandal betroffen

    Vom Facebook-Datenskandal um Cambridge Analytica sind wohl keine europäischen Nutzer betroffen. Das bekräftige Facebook-Manager Steve Satterfield am Montag bei einer Anhörung im Brüsseler Europaparlament. „Die besten Informationen, die uns vorliegen, deuten darauf hin, dass keine europäischen Daten weitergegeben worden sind.“

  4. Neue Vorwürfe gegen Facebook: Nutzerdaten sollen jahrelang an chinesischen Staatskonzern gegangen sein

    Der Datenskandal um Cambridge Analytica ist noch gar nicht richtig aufgearbeitet, da muss sich Facebook erneut rechtfertigen. Laut einem Bericht der New York Times hat das US-Unternehmen Daten von Nutzern und deren Freunden an mindestens vier chinesische Firmen weitergegeben. Darunter auch der Handyhersteller Huawei, der von US-Geheimdiensten als nationales Sicherheitsrisiko eingestuft wurde.

  5. Nach Cambridge-Analytica-Skandal: Turbulente Facebook-Hauptversammlung

    Die Nachwehen des Facebook-Datenskandals haben in diesem Jahr für eine turbulentere Hauptversammlung des weltgrößten Online-Netzwerks gesorgt. Eine Frau musste den Saal verlassen, weil sie in Zwischenrufen verlangte, Gründer und Chef Mark Zuckerberg die Wiederwahl in den Verwaltungsrat zu verweigern.

  6. Facebook-Geschäftsführerin Sheryl Sandberg: Wissen nicht, welche Daten genau Cambridge Analytica hatte

    Facebook weiß immer noch nicht genau, welche Nutzer-Informationen im aktuellen Datenskandal an die Firma Cambridge Analytica gegangen sind. Das betonte Geschäftsführerin Sheryl Sandberg auf einer Konferenz des Technologieblogs Recode in der Nacht zum Mittwoch.

  7. Facebook-CEO Mark Zuckerberg vor dem EU-Parlament: die Stunde der Selbstdarsteller

    Was bleibt von der Befragung des Facebook-CEOs Mark Zuckerberg durch EU-Parlamentarier? Ein paar sattsam bekannte Sorry-Phrasen von Seiten „Zucks“ und der überwältigende Eindruck, dass es den EU-Abgeordneten eher um die Selbstdarstellung geht als um Aufklärung. Facebook im Allgemeinen und sein Gründer im Besonderen sind mittlerweile eine Art Prügelknabe für Politik und Medien. Die EU-Befragung war eine vertane Chance.

  8. „Es ist zum Einschlafen. Oder eher zum Heulen“: Pressestimmen zu Mark Zuckerbergs Anhörung im EU-Parlament

    Am Dienstagabend stellte sich Facebook-Gründer Mark Zuckerberg in Brüssel den Fragen des EU-Parlaments. Die Anhörung und vor allem das Frageformat werden in der deutschen Presse scharf kritisiert. Es sei eine „bizarre Veranstaltung“ gewesen, eine „Farce“ von der nichts weiter hängen bleiben werde als Lippenbekenntnisse.

  9. Wegen Datenskandal: Facebook-Chef Zuckerberg kommt heute ins EU-Parlament

    Nach langem Hickhack kommt Facebook-Chef Mark Zuckerberg am Dienstag wegen des Skandals um den Abfluss von Nutzerdaten an die Firma Cambridge Analytica ins Europaparlament. Die Anhörung wird öffentlich sein. Eine schweißtreibende Befragung wie zuletzt im US-Kongress dürfte es für ihn aber eher nicht werden.

  10. Screenshot: © CNBC

    „Hoffentlich schon nächste Woche“: Facebook-Chef Mark Zuckerberg sagt wegen Datenskandal vor EU-Parlament aus

    Mr. Zuckerberg ging nicht nur nach Washington, er kommt auch nach Brüssel. Einen Monat nach dem insgesamt souveränen Auftritt vor dem US-Kongress ist der Facebook-Chef nun auch bereit, sich den Fragen der EU-Parlamentarier zum Datenskandal um Cambridge Analytica zu stellen. Das bestätigte EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani gestern via Twitter. Zuckerberg könnte schon nächste Woche nach Brüssel fliegen, muss dort allerdings keine öffentliche Anhörung wie in den USA fürchten.