1. „Wir sehen uns nicht als Anti-Trump-Medium“: BuzzFeed-Chefredakteur Ben Smith verteidigt Berichterstattung

    Mit der Veröffentlichung des so genannten und unbestätigten „Steele-Dossiers“, das Russlandkontakte des damaligen US-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump offenlegen sollte und teil Obszönitäten verbreitete, wurde BuzzFeed scharf kritisiert. Seither gilt das Digitalmedium vor allem bei Präsidentschafts-Anhängern als Medium mit Anti-Trump-Agenda. Im Gespräch mit der dpa verteidigte Chefredakteur Ben Smith das Vorgehen erneut. Man verstehe sich nicht als Opposition, so der Journalist.

  2. Spiegel Online-Chefin Barbara Hans: „Journalismus macht sich überflüssig, wenn er nur über das berichtet, was dem Nutzer gefällt“

    Es lebe die Aufmerksamkeitsökonomie! Hier eine reißerische Überschrift, dort dreimal das gleiche Posting im Abstand von 24 Stunden – Leser werden in den sozialen Medien mit einem Content-Überangebot überflutet. Welche Auswirkungen hat der Kampf um die Aufmerksamkeit des Lesers auf den (Online-)Journalismus? Darüber diskutierten Spiegel Online-Chefredakteurin Barbara Hans, Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen und BuzzFeed-Redakteur Marcus Engert bei der re:publica.

  3. Von "Varoufake" über Pornos bis zu Obama: wie Deepfakes täuschend echt falsche Inhalte erzeugen

    Das Online-Portal Buzzfeed hat am gestrigen Dienstag ein Video getwittert, in dem Barack Obama zu sehen ist: eine Manipulation. Denn die Mimik und die Stimme gehören dem Regisseur Jordan Peele. MEEDIA erklärt, welche Arten dieser sogenannten Deepfakes existieren und wie sie produziert werden.

  4. Umsatzbeteiligung von Plattformen, Paid-Content, Regulierung: Buzzfeed-CEO Jonah Peretti klingt mittlerweile wie ein Verlags-Vertreter

    Buzzfeed ging es schon mal besser. Das digitale Vorzeige-Medium leidet an lahmenden Werbeumsätzen, hat seine Umsatzziele 2017 um 15 bis 20 Prozent verfehlt und massiv Stellen abgebaut. Gegenüber Digiday erklärt Gründer Jonah Peretti nun, warum er der Meinung ist, dass Plattformen wie Facebook Medien bezahlen sollten, sonst drohe Regulierung Peretti klingt dabei immer mehr wie ein Vertreter traditioneller Medienhäuser.

  5. Glaubwürdigkeit von Medien: Facebook stellt seinen Nutzern lediglich zwei Fragen, die das Fake News-Problem nicht ansatzweise lösen

    Es klang wie eine gut gemeinte Initiative: Nutzer sollen per Umfrage über die Qualität von Medien mitentscheiden und so helfen, den Newsfeed umzubauen. Gestern wurde ein Facebook Fragebogen an Nutzer bekannt, der die Glaubwürdigkeit von Medien im Newsfeed bewerten sollte. Die Umfrage besteht jedoch lediglich aus zwei Fragen, die dazu angetan sind, bekannte Vorurteile zu bestätigen. Entsprechend vernichtend fällt das Echo in US-Medien aus.

  6. Wie Jonah Peretti Buzzfeed zukunftssicher machen will und Facebook und Google dabei in die Pflicht nimmt

    Buzzfeed-Chef Jonah Peretti hat in einem Memo an Mitarbeiter dargelegt, wie er das digitale Vorzeigemedium fit für die Zukunft machen will. Er will nicht mehr nur auf Werbung setzen, sondern auf einen breiten Mix an Erlösströmen, von Produktion bis hin zu Commerce. Nebenbei will er auch noch das kaputte Verhältnis zwischen der Tech-Industrie und den Medien reparieren. Dabei argumentiert er ganz genauso wie europäische Verleger und nimmt Facebook und Google in die Pflicht.

  7. Schwierigkeiten im Werbegeschäft: BuzzFeed entlässt 100 Leute in den USA und Großbritannien

    Die Schwierigkeiten im Werbegeschäft machen auch vor digitalen Vorzeigemedien keinen halt: So wird auch BuzzFeed in diesem Jahr seine Ziele nicht erreichen und reagiert bereits jetzt: Am Mittwoch gab CEO und Grüner Jonah Peretti einen Stellenabbau bekannt. 100 Mitarbeiter aus den USA sowie aus Großbritannien sind betroffen. Die Maßnahmen gelten in erster Linie für Abteilungen außerhalb der Redaktion.

  8. Nach der Böhmermann-Wutrede: Warum der digitale Boulevard von Bento, Watson, Vice & Co. besser ist als sein Ruf

    Der ZDF-Komiker Jan Böhmermann sorgte vergangene Woche mit einer 20-minütigen Wurede gegen die Millennial-Website Bento, ein Ableger von Spiegel Online, für Aufsehen. Böhmermanns Urteil war vernichtend. Aber sind junge, auf Unterhaltung getrimmte Websites wie Bento, Buzzfeed, Noizz, Watson oder Vice wirklich so schlimm? Bei genauerem Hinsehen zeigt sich, dass sich hier eine Art neuer, digitaler Boulevard herausgebildet hat. Ein Kommentar.

  9. Mit diesem Video über eine Holocaust-Überlebende landete Buzzfeed den wahrscheinlich unwahrscheinlichsten Viral-Hit des Jahres

    Wer glaubt, dass sich via Social Media nur Katzenvideos oder Hass-Botschaften massiv viral verbreiten, liegt falsch. Das US-Medienunternehmen Buzzfeed hat mit einem ungewöhnlichen Video einen echten Social-Media-Hit gelandet. In dem rund 15-minütigen Film erzählt die Auschwitz-Überlende Eva Mozes Kor, wie sie und ihre Zwillingsschwester zu Versuchsobjekten des Nazi-Arztes Mengele gemacht wurden.

  10. Ernste Pläne für die Spaßzentrale: Wie Correctiv-Gründer Daniel Drepper BuzzFeed zum Relevanzmedium formt

    Als die Nachfolge der überraschend ausgeschiedenen Juliane Leopold als Deutschland-Chefin von BuzzFeed ungeregelt blieb, war lange Zeit unklar, wie es mit dem Ableger des erfolgreichen US-Portals weitergeht. Erst im April dieses Jahres kam die Antwort. Seitdem treibt Daniel Drepper als neuer Chefredakteur den Aufbau eines seriösen Nachrichten-Angebotes voran. Ein Redaktionsbesuch.