1. BKA-Statistik: 33 Gewalttaten von rechts gegen Journalisten in zweieinhalb Jahren

    Nach den Erkenntnissen des Bundeskriminalamts (BKA) hat es in Deutschland von Anfang 2016 bis Mitte August diesen Jahres 33 „politisch rechts motivierte“ Gewalttaten gegen Journalisten gegeben. Die Zahl geht aus einer Antwort des Innenministeriums auf eine Anfrage der Bundestagsfraktion der Linken hervor. Noch nicht erfasst sind die Attacken auf Medien bei den Kundgebungen in Chemnitz nach dem gewaltsamen Tod eines 35-jährigen Mannes am 26. August.

  2. G20-Akkreditierungsentzug: BKA antwortet erstem Journalisten und gibt peinlichen Fehler zu

    Der Skandal um die nachträglich entzogenen Akkreditierungen beim G20-Gipfel in Hamburg zieht weitere Kreise. Wie das NDR-Medienmagazin „Zapp“ berichtet, hat das Bundeskriminalamt (BKA) einem betroffenen Journalisten jetzt mitgeteilt, warum ihm nachträglich die Akkreditierung entzogen wurde. Dem BKA sei fälschlicherweise mitgeteilt worden, der Polizeireporter sei bei einer linken Demo verhaftet worden. Dr DJV reagiert entsetzt.

  3. „Aktenzeichen XY“ zum Mordfall Bögerl: Festnahme nach Zuschauer-Hinweisen aber der Verdächtige war wohl nicht der Täter

    Knapp sieben Jahre nach der Entführung und Ermordung der Bankiersfrau Maria Bögerl hat das Bundeskriminalamt die Festnahme eines Verdächtigen gemeldet. Am Mittwochabend haben sich die Ermittler aufgrund einer neuen Spur an die Zuschauer der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY… ungelöst“ gewandt. Daraufhin seien „eine Reihe von Hinweisen“ vom TV-Publikum eingegangen, die zu Überprüfungen von Personen geführt hätten. Nach aktuellen Ermittlungen kommt ein festgenommener Verdächtiger aber als Täter wohl nicht in Frage.