1. Warum der Brexit für den deutschen Media-Standort mehr Chancen als Risiken bietet

    Am 31. Januar tritt Großbritannien aus der Europäischen Union aus. Deutsche Medienhäuser und Mediaagenturen bleiben erst einmal gelassen. Der Brexit könnte den Mediaagenturen in der EU sogar mehr Etats aus den Vereinigten Staaten bringen.

  2. Merkel und May looking at things: Die beiden Regierungschefinnen betrachten sich selbst und finden das ziemlich lustig

    Doppelte Merkel oder doppelte May? Beim EU-Gipfel zum Brexit am Mittwoch haben sich Kanzlerin Angela Merkel und Großbritanniens Premierministerin Theresa May köstlich über ein Foto auf Merkels iPad amüsiert. Das Bild zeigt einen Screenshot des Senders Phoenix, auf dem beide Reierungschefinnen zu sehen sind, wie sie fast das gleiche Outfit tragen und zur selben Zeit Fragen des Parlaments beantworten.

  3. „No.No.No.No.No.No.No.No.“: So sarkastisch titelt der Guardian zum Brexit-Abstimmungs-Chaos

    Ein wohl jetzt schon legendäres Cover für einen wohl legendären Tag in der Geschichte Englands: Das britische Parlament hat am Mittwoche alle acht Brexit-Alternativen abgeschmettert. Der Guardian würdigt diese denkwürdige Entscheidung mit einer hämischen Headline.

  4. Instrumentalisierte Medien oder freie Medien? Warum Sascha Lobos Generalabrechnung eine gefährliche Weltsicht offenbart

    Sascha Lobo hat in seiner Kolumne bei Spiegel Online eine Wutrede gegen „die Medien“ veröffentlicht. Die Medien würden sich ihrer Verantwortung verweigern und ließen sich von rechts und von Populisten instrumentalisieren. Dabei ist Lobos Rant selbst pauschal, populistisch, lückenhaft und offenbart eine geradezu gefährliche Denkweise, wie Medien funktionieren sollten. Eine Gegenrede.

  5. Bertelsmann, Bauer, Springer, ProSiebenSat.1 & Co.: So würde ein harter Brexit deutsche Medien treffen

    Von einem harten Brexit, wie er nach dem Nein des britischen Unterhauses zum von Premierministerin Theresa May ausgehandelten Deal wahrscheinlicher wurde, wären deutsche Medienhäuser in unterschiedlicher Weise betroffen. Vor allem für Bertelsmann und die Hamburger Bauer Media Group hätte ein ungeordneter Austritt des Landes aus der EU gravierende wirtschaftliche Folgen.

  6. „May’s Brexit deal dead as a dodo“: Wie britische Tageszeitungen das historische Ergebnis verarbeiten

    Eine krachende Niederlage für die britische Premierministerin Theresa May und ihren Brexit-Deal. Am Tag nach der Abstimmung durch das Unterhaus im Parlament verarbeiten die britischen Tageszeitungen das historische Ergebnis: Das Boulevardblatt The Sun liefert das wohl auffälligste Cover mit einer Mischung aus einem ausgestorbenen Dodo und May.

  7. Stimmungsmache aus dem Off: Was steckt hinter dem Phänomen „Dark Ads“, die politische Wahlen beeinflussen?

    Wie Facebook kürzlich einräumte, wurden vor dem Brexit-Referendum sogenannte Dark Ads eingesetzt, um Stimmung für einen Brexit zu machen. Auch bei der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten kamen solche Dark Ads zum Einsatz. Was macht Dark Ads so tückisch und wie viel Einfluss können sie auf künftige Wahlen in Deutschland nehmen?

  8. Facebooks Daten-Skandal weitet sich aus: Cambridge Analytica hatte Verbindung zu Brexit-Kampagne

    Der Skandal um Wählerbeeinflussung mit unrechtmäßig erlangten Facebook-Daten im US-Wahlkampf wirft auch Fragen zum Brexit-Referendum auf. Einem Bericht zufolge sei Cambridge Analytica (CA) eng mit dem kanadischen Datenanalyse-Unternehmen AggregateIQ (AIQ) verbunden, das maßgeblich an der Kampagne zum EU-Austritt von Außenminister Boris Johnson, „Vote Leave“, beteiligt war. Beide Firmen und das Wahlkampfteam bestreiten das allerdings.

  9. Facebook prüft möglichen russischen Einfluss auf Brexit-Referendum

    Facebook wird nach Druck aus der britischen Politik ausführlich prüfen, ob das Online-Netzwerk für russische Kampagnen zur Brexit-Entscheidung missbraucht wurde. Dabei solle nach weiteren Accounts gesucht werden, bei denen es eine Verbindung zu russischen Stellen geben könnte, erklärte Facebook am Mittwoch in einem Brief an einen Ausschuss des britischen Parlaments.

  10. „Theresa Dismay“: So böse titeln englische Zeitungen nach Wahl-Schock für Regierungschefin

    Noch am gestrigen Wahltag versuchten vor allem die konservativen Boulevardmedien mit ihren Titelseiten die Politik von morgen zu bestimmen – vergeblich. Die Glorifizierung der Theresa May und die Diffamierung von James Corbyn haben nichts genützt, May wird die absolute Mehrheit verlieren. Die Presse titelt „Mayday“, „Theresa Dismay“ oder „Stormin Corbyn“. MEEDIA zeigt die britsichen Cover in der Übersicht.