1. Auflagenbilanz Zeitschriften: „Katapult“ verdoppelt seine Verkaufszahl, „Bravo“, „Mädchen“, „Bravo Girl“ und „hey!“ brechen völlig ein

    Auch wenn die Auflagenzahlen der meisten Titel weiterhin nach unten zeigen, gewannen immerhin 116 der 468 im normalen Pressehandel verfügbaren IVW-geprüften Publikumszeitschriften im vierten Quartal Käufer hinzu. Besonders spektakulär ist dabei u.a. das Plus des kleinen, feinen Magazins „Katapult“, das sich um 109,2% gegenüber dem Vorjahr steigerte. Zu den großen Verlierern zählen hingegen die Jugendmagazine „Bravo“, „Mädchen“, „Bravo Girl“ und „hey!“.

  2. Live aus der „Dummchen-Schublade“: YouTuberin Nhi Le zeigt, wie schlecht die Flirt-Tipps von Bravo Girl funktionieren

    Es ist längst ein moderner Klassiker der Medienkritik: Der empörte Blick auf das Frauen- bzw. Mädchen-Bild, das von der Bravo und ihrem weiblichen Ableger Bravo Girl propagiert wird. YouTuberin Nhi Le gewinnt für das öffentlich-rechtliche Funk-Format „Jäger & Sammler“ dem Sujet allerdings neue, ziemliche witzige Facetten ab, indem sie die Flirt-Tips der Teenie-Postille wörtlich nimmt und diese einem gnadenlosen Selbsttest unterzieht.

  3. IVW-Blitz-Analyse: Auflagen-Verluste der Magazine dramatischer denn je, nur sieben Gewinner in der Top 50

    Die Mehrheit der deutschen Publikumszeitschriften leidet weiter unter rückläufigen Verkaufszahlen. Wie die neuesten Quartals-Auflagen der IVW zeigen, büßten 369 Titel, bei denen Vergleichszahlen vorliegen Abos und Kiosk-Käufer ein, nur 137 verbesserten sich. In der Top 50 gibt es gar nur sieben Aufsteiger, in der Top 25 zwei.

  4. Bauer baut Bravo Girl um: Magazin kommt nur noch monatlich

    Was einmal funktionierte, klappt bestimmt auch ein zweites Mal: Nach der Umstellung der Bravo von wöchentlich auf zweiwöchentlich, ist jetzt die Bravo Girl dran. Statt alle 14 Tage, soll das Mädchen-Magazin künftig monatlich erscheinen. Laut Bauer-PR treibt der Verlag damit „die Qualitätsoffensive bei ihren Jugendmagazinen weiter voran“.

  5. 70 Prozent Auflagenminus in nur fünf Jahren: Wann sterben die Jugendzeitschriften?

    Mit dem Sterben ist das so eine Sache: Wenn immer wieder prognostiziert wird, dass es in Kürze keine Tageszeitungen mehr geben wird oder gar Papier als Medium stirbt, ist das natürlich Blödsinn. Doch es gibt Print-Segmente, in denen die Endzeit-Stimmung Tatsache ist: Jugendmagazine verlieren weiterhin dramatisch an Zuspruch.