1. „Strategie greift“: DuMont bleibt 2016 in den schwarzen Zahlen, verringert aber Jahresüberschuss

    Die DuMont Mediengruppe legt ihre Zahlen für das vergangene Geschäftsjahr vor und gibt sich weiter optimistisch: Man habe Umsatz und operatives Ergebnis trotz schwieriger Marktbedingungen steigern können, wie in den beiden Vorjahren schreibt das Unternehmen wieder schwarze Zahlen. Der Überschuss liegt aber unter Vorjahr. 2017 dürfte das für die Zukunft des Medienunternehmens entscheidende Jahr werden.

  2. Fusion von Berliner Zeitung und Kurier: DuMont plant Kündigung von 94 Mitarbeitern im Berliner Verlag

    Der Berliner Verlag fusioniert die Redaktionen von Berliner Kurier und Berliner Zeitung in einer neuen Gesellschaft und erleichtert sich in diesem Zuge um 50 Stellen. Nun soll es zu betriebsbedingten Kündigungen kommen, wie der Betriebsrat mitteilt. Dabei geht es um 94 Mitarbeiter, die DuMont offenbar nicht übernehmen will. Es hagelt Kritik, für den Verlag jedoch geht es ums „nackte Überleben“.

  3. DuMont: Berliner Verlag stellt Betrieb von BerlinOnline.de ein

    Das Ende eines ehrgeizigen Projektes: Einst war BerlinOnline.de als überregionales Portal konzipiert worden. Dann folgte die Konzentration auf die Lokalberichterstattung. Nun will der Berliner Verlag in den nächsten Wochen endgültig den Stecker ziehen. Teile der verbleibenden Inhalte der Web-Plattform, dessen Reichweiten zuletzt hinter den Erwartungen der Geschäftsführung zurückblieben, sollen zum offizielle Stadtportal berlin.de umziehen.

  4. „Das fallende Messer“: Ex-Berliner-Kurier-Chef Hans-Peter Buschheuer rechnet mit DuMont ab

    Zwölf Jahre lang war Hans-Peter Buschheuer Chefredakteur des Berliner Kurier, bevor er Blatt und Verlag im Jahr 2015 im Streit verließ und anschließend Vorsitzender des Journalistenverbandes Berlin Brandenburg wurde. In einem Beitrag für das DJV-Magazin journalist, den MEEDIA dokumentiert, äußert er sich nun erstmals über seinen ehemaligen Arbeitgeber, wirft DuMonts Managern Planlosigkeit vor und attestiert einen Verlust von Halt und Haltung.

  5. Redaktionsfusion und Stellenabbau beschlossene Sache: So baut DuMont Berliner Zeitung und Berliner Kurier um

    Es kommt wie befürchtet: Die DuMont Mediengruppe führt die Redaktionen seiner Berliner Blätter zusammen und gründet dafür eine neue Redaktionsgesellschaft. Die Fusion von Berliner Zeitung und Berliner Kurier bedeutet einen massiven Stellenabbau: Am Ende werden rund ein Drittel weniger Jobs vorhanden sein. Mit der „Konsolidierung“ versucht DuMont, beide Blätter am Berliner Markt zu halten.

  6. Der Spar-Kommissar: Wie Christoph Bauer das verlegerische Erbe von Alfred Neven DuMont riskiert

    Der Berliner Verlag steht am Scheideweg. Heute werden der Belegschaft die einschneidendsten Veränderungen der Verlagsgeschichte mitgeteilt – ein Baustein in der Konsolidierung des Medienkonzerns DuMont. Den will der seit 2014 amtierende CEO Christoph Bauer mit rigider Kosteneffizienz retten. Eine Strategie, bei der der Sanierer das verlegerische Erbe von Alfred Neven DuMont aufs Spiel setzt.

  7. DuMont-Umstrukturierung: Verlag lagert Abo-Betreuung aus und verkauft Teile der Call-Center-Sparte

    Die Geschäftsführung krempelt die DuMont Mediengruppe weiter um. Nachdem das Unternehmen am Dienstag einen ersten Personalabbau bei seiner IT-Tochter DuMont Systems angekündigt hatte, trennt sich das Kölner Verlagshaus nun auch von Teilen seines Call-Center-Geschäfts. DuMont Dialog soll im kommenden Jahr an einen neuen Eigentümer gehen.

  8. 16 Mitarbeiter betroffen: DuMont macht Berliner Standort seines IT-Dienstleisters dicht

    Wie bereits im Vorfeld berichtet, unterrichtet die DuMont Mediengruppe in dieser Woche über Veränderungen am Standort Berlin, die zu einer weiteren Konsolidierung wie auch Kostenersparnissen führen sollen. Am Dienstag wurden nun die Mitarbeiter des IT-Dienstleisters DuMont Systems über einen umfassenden Stellenabbau informiert. Der Standort Berlin wird zum Juli 2017 geschlossen.

  9. Jede vierte Redaktionsstelle in Gefahr: DuMont plant offenbar massiven Stellenabbau bei Hamburger „Mopo“

    Die DuMont Mediengruppe arbeitet derzeit konzernweit an der „Optimierung“ von „Redaktionsprozessen“ und plant offenbar bei der Hamburger Morgenpost einen weitreichenden Stellenabbau. Nach Angaben des Betriebsrates prüfen die lokale Geschäfts- und Konzernführung den Abbau von rund 25 Prozent der Mitarbeiter in Redaktion und Layout. Rund 2,3 Millionen Euro sollen demnach jährlich eingespart werden.

  10. Chefredakteurswechsel bei der Berliner Zeitung: DuMont verschiebt Antritt von Jochen Arntz

    Jochen Arntz, bislang Chefredakteur von DuMonts Hauptstadtredaktion, soll neuer Chefredakteur bei der Berliner Zeitung werden. Nachdem die bisherige Chefin, Brigitte Fehrle, bereits ihren Abschied gegeben hat, wird das Blatt vorerst aber erst mit einer kommissarischen Leitung auskommen müssen. Denn Arntz wird nicht wie geplant im Oktober antreten. Dies habe organisatorische Gründe, heißt es.