1. „Das fallende Messer“: Ex-Berliner-Kurier-Chef Hans-Peter Buschheuer rechnet mit DuMont ab

    Zwölf Jahre lang war Hans-Peter Buschheuer Chefredakteur des Berliner Kurier, bevor er Blatt und Verlag im Jahr 2015 im Streit verließ und anschließend Vorsitzender des Journalistenverbandes Berlin Brandenburg wurde. In einem Beitrag für das DJV-Magazin journalist, den MEEDIA dokumentiert, äußert er sich nun erstmals über seinen ehemaligen Arbeitgeber, wirft DuMonts Managern Planlosigkeit vor und attestiert einen Verlust von Halt und Haltung.

  2. Redaktionsfusion und Stellenabbau beschlossene Sache: So baut DuMont Berliner Zeitung und Berliner Kurier um

    Es kommt wie befürchtet: Die DuMont Mediengruppe führt die Redaktionen seiner Berliner Blätter zusammen und gründet dafür eine neue Redaktionsgesellschaft. Die Fusion von Berliner Zeitung und Berliner Kurier bedeutet einen massiven Stellenabbau: Am Ende werden rund ein Drittel weniger Jobs vorhanden sein. Mit der „Konsolidierung“ versucht DuMont, beide Blätter am Berliner Markt zu halten.

  3. Der Spar-Kommissar: Wie Christoph Bauer das verlegerische Erbe von Alfred Neven DuMont riskiert

    Der Berliner Verlag steht am Scheideweg. Heute werden der Belegschaft die einschneidendsten Veränderungen der Verlagsgeschichte mitgeteilt – ein Baustein in der Konsolidierung des Medienkonzerns DuMont. Den will der seit 2014 amtierende CEO Christoph Bauer mit rigider Kosteneffizienz retten. Eine Strategie, bei der der Sanierer das verlegerische Erbe von Alfred Neven DuMont aufs Spiel setzt.

  4. DuMont-Umstrukturierung: Verlag lagert Abo-Betreuung aus und verkauft Teile der Call-Center-Sparte

    Die Geschäftsführung krempelt die DuMont Mediengruppe weiter um. Nachdem das Unternehmen am Dienstag einen ersten Personalabbau bei seiner IT-Tochter DuMont Systems angekündigt hatte, trennt sich das Kölner Verlagshaus nun auch von Teilen seines Call-Center-Geschäfts. DuMont Dialog soll im kommenden Jahr an einen neuen Eigentümer gehen.

  5. 16 Mitarbeiter betroffen: DuMont macht Berliner Standort seines IT-Dienstleisters dicht

    Wie bereits im Vorfeld berichtet, unterrichtet die DuMont Mediengruppe in dieser Woche über Veränderungen am Standort Berlin, die zu einer weiteren Konsolidierung wie auch Kostenersparnissen führen sollen. Am Dienstag wurden nun die Mitarbeiter des IT-Dienstleisters DuMont Systems über einen umfassenden Stellenabbau informiert. Der Standort Berlin wird zum Juli 2017 geschlossen.

  6. Jede vierte Redaktionsstelle in Gefahr: DuMont plant offenbar massiven Stellenabbau bei Hamburger „Mopo“

    Die DuMont Mediengruppe arbeitet derzeit konzernweit an der „Optimierung“ von „Redaktionsprozessen“ und plant offenbar bei der Hamburger Morgenpost einen weitreichenden Stellenabbau. Nach Angaben des Betriebsrates prüfen die lokale Geschäfts- und Konzernführung den Abbau von rund 25 Prozent der Mitarbeiter in Redaktion und Layout. Rund 2,3 Millionen Euro sollen demnach jährlich eingespart werden.

  7. Chefredakteurswechsel bei der Berliner Zeitung: DuMont verschiebt Antritt von Jochen Arntz

    Jochen Arntz, bislang Chefredakteur von DuMonts Hauptstadtredaktion, soll neuer Chefredakteur bei der Berliner Zeitung werden. Nachdem die bisherige Chefin, Brigitte Fehrle, bereits ihren Abschied gegeben hat, wird das Blatt vorerst aber erst mit einer kommissarischen Leitung auskommen müssen. Denn Arntz wird nicht wie geplant im Oktober antreten. Dies habe organisatorische Gründe, heißt es.

  8. Umzug des Berliner Verlages: Betriebsrat fürchtet Stellenabbau, DuMont weicht aus

    Der Betriebsrat des Berliner Verlages befürchtet mit dem Umzug einen weiteren Stellenabbau und rechnet der Belegschaft vor, dass in der neuen Residenz weitaus weniger Mitarbeiter Platz fänden als am derzeitigen Standort. Der zur DuMont Mediengruppe gehörende Berliner Verlag dementiert einen möglichen Stellenabbau nicht, lässt aber gleichzeitig offen, ob alle Unternehmensbereiche umziehen werden.

  9. Ohne Geld und ohne Visionen: manager magazin zeichnet katastrophales Bild von DuMont

    Alfred Neven DuMont wollte seinen regionalen Verlag zu einem nationalen Player aufbauen – und hat sich verkalkuliert. Ein Jahr nach seinem Tod zeichnet das manager magazin ein neues, dramatisches Bild der wirtschaftlichen Situation der DuMont Mediengruppe und berichtet vom „vergifteten Erbe“. Der Report nährt Zweifel, ob Nachkommen und Management das Kölner Traditionshaus wieder auf die Erfolgsspur bringen können.

  10. DuMont-Tochter Berliner Verlag: Verlust fällt 2015 offenbar geringer aus als erwartet

    Die Mediengruppe Berliner Verlag, seit diesem Jahr eine 100-prozentige Tochter des Medienhauses DuMont, hat das vergangene Geschäftsjahr offenbar besser überstanden, als erwartet wurde. Nach einer vorläufigen Ergebnismeldung, die MEEDIA vorliegt, verzeichnete der Verlag 2015 einen Verlust von rund 3,3 Millionen Euro.