1. Welt baut in Hamburg und Berlin wieder eigene Lokal-Redaktionen auf

    Springers Welt will wieder eine eigene Lokal- und Regionalberichterstattung aufbauen. In den vergangenen Jahren griff die Zeitung in Hamburg und Berlin auf die Inhalte des Hamburger Abendblatts und der Berliner Morgenpost zurück. Ein Vertrag mit den Funke-Titeln läuft jedoch nur noch bis Ende April. Gleichzeitig will Funke auf die Belieferung von überregionalen Inhalten durch die Welt-Gruppe verzichten.

  2. Stichtag 30. April: Funke will sich offenbar nicht mehr von Welt beliefern lassen

    Der Springer-Funke-Deal im vergangenen Jahr sorgte für eine engere Verflechtung beider Medienhäuser. Neben der Zusammenarbeit bei der Vermarktung ist Funke als neuer Inhaber der Berliner Morgenpost und des Hamburger Abendblatts zum Lieferanten lokaler Inhalte für Springers Welt. Im Gegenzug kommen aus dem Springer-Haus Texte mit überregionaler Relevanz. Jetzt droht dem Deal das Aus. Denn Funke will zukünftig offenbar eigene Sache machen.

  3. IVW: Alle Regionalzeitungen verlieren, Abendzeitung baut 55% ab

    Überall rote Zahlen: Sämtliche der 60 größten regionalen Tageszeitungen büßten im dritten Quartal Käufer ein. Deutlich nach unten ging es wieder für Boulevard-Blätter wie den Berliner Kurier, die Mopo und den Express. Die Abendzeitung trennte sich von satten 55% der Auflage, baute vor allem sonstige Verkäufe ab, verlor aber auch echte Käufer.

  4. Zeitungsmarkt Berlin: Berliner Zeitung und Berliner Kurier größte Verlierer

    Die B.Z. ist weiterhin die meistverkaufte Tageszeitung in Berlin. 111.394 Exemplare setzt sie in der Hauptstadt ab, 11.500 mehr als die Berliner Zeitung, die mit einem Minus von 14,3% seit 2012 zusammen mit dem Berliner Kurier der größte Verlierer ist. Halbwegs positiv entwickeln sich Morgenpost, Tagesspiegel und die Süddeutsche Zeitung.

  5. Zeitungs-IVW: alle Regionalen verlieren, Abendzeitung gleich 32%

    Die deutschen Tageszeitungen verlieren weiter an Zuspruch. Wie die neuesten IVW-Auflagen zeigen, gewann unter den größten rund 60 Regionalblättern niemand Käufer hinzu, einzig durch sonstige Verkäufe ging es bei zwei Titeln nach oben. Die Münchner Abendzeitung meldete im Zuge der drohenden Insolvenz sogar 34.362 weniger Verkäufe, darunter allerdings 25.700 abgebaute Bordexemplare und sonstige Verkäufe.

  6. Berliner Morgenpost experimentiert mit Roboter-Journalismus

    Kaum gehört die Berliner Morgenpost zur Funke Mediengruppe, schon kommen die Roboter-Journalisten. Ganz so ist es freilich nicht, allerdings experimentiert die Berliner Morgenpost ab sofort tatsächlich mit Roboter-Journalismus. Das Interaktiv-Team der Zeitung hat eine Software programmiert, die eine Online-Service-Seite zur Feinstaub-Belastung in der Berliner Innenstadt selbstständig aktualisiert.

  7. Eine Marke verschwindet: die Demontage der Berliner Morgenpost

    55 Jahre lang gehörte die Berliner Morgenpost zum Portfolio Axel Springers. Weil sich der Konzern für die digitale Zukunft aufstellt, verkaufte er im vergangenen Jahr u.a. seine regionalen Tageszeitungen. Das Berliner Blatt hat schon seit längerem neue Redaktionsräume bezogen – in dieser Woche trennt sich auch das Axel-Springer-Hochhaus von der Morgenpost.

  8. Mafia und Flugrouten: SpOn und Morgenpost feiern Multimedia-Montag

    Fast zeitgleich sind zwei ambitionierte neue Crossmedia-Projekte online gegangen. Die Berliner Morgenpost experimentiert mit einer neuen Daten-Visualisierung. Spiegel Online produzierte zusammen mit dem Investigativ-Ressort von Funke und dem WDR eine große Mafia-Reportage.

  9. HNA stärkste Zeitung auf YouTube

    Die Hessisch-Niedersächsische Allgemeine ist die erfolgreichste deutsche Zeitung auf YouTube. Das ergibt eine Auswertung von newsroom.de. Die HNA liegt demnach sowohl bei den Video-Abrufen, als auch bei den Abonnenten vor der regionalen und überregionalen Konkurrenz.