1. Algorithmen im Newsfeed: Nach NZZ und Springer setzt jetzt auch die FAZ auf personalisierte Nachrichten

    Die Frankfurter Allgemeine Zeitung hat am gestrigen Donnerstag ein großes Update für ihre App veröffentlicht. Teil davon ist ein Algorithmus-basierender Nachrichtenfeed, der den Lesern personalisierte Nachrichten bieten soll. Die FAZ ist aber nicht das einzige deutschsprachige Medium, das ein solches Angebot im Portfolio hat. Zudem arbeiten andere ebenfalls an ähnlichen Angeboten.

  2. Bilanz und Blau sollen auch allein überzeugen: Springer gibt Welt-Beilagen bundesweit in den Einzelverkauf

    Der Axel Springer Verlag traut seinen beiden Monatstiteln Bilanz und Blau zu, sich auch allein am Kiosk schlagen zu können. Ab März sollen das Wirtschafts- wie auch das Kunstmagazin nicht mehr nur als Beilage in der Welt erscheinen, sondern auch einzeln in den Zeitschriftenregalen liegen. Beide Hefte hätten sich mittlerweile fest im Markt etabliert, glaubt Springer.

  3. BND-Akten über Springer: Verlag will Herausgabe sämtlicher Akten einklagen

    Der Bundesnachrichtendienst (BND) hat in den 60er Jahren den Axel Springer Verlag bespitzelt. Darüber berichtete das Bild-Investigativ-Trio Hans-Wilhelm Saure, Nikolaus Harbusch und Martin Heidemanns. Insgesamt soll der Geheimdienst sieben Agenten eingeschleust haben. Der BND darf als Auslandsgeheimdienst auf deutschem Boden gar nicht aktiv werden. Springer will vom BND nun die Herausgabe der kompletten Akten einklagen.

  4. Stichtag 30. April: Funke will sich offenbar nicht mehr von Welt beliefern lassen

    Der Springer-Funke-Deal im vergangenen Jahr sorgte für eine engere Verflechtung beider Medienhäuser. Neben der Zusammenarbeit bei der Vermarktung ist Funke als neuer Inhaber der Berliner Morgenpost und des Hamburger Abendblatts zum Lieferanten lokaler Inhalte für Springers Welt. Im Gegenzug kommen aus dem Springer-Haus Texte mit überregionaler Relevanz. Jetzt droht dem Deal das Aus. Denn Funke will zukünftig offenbar eigene Sache machen.

  5. Die fünf größten deutschen Verlagshäuser im Social Web: zu wenig Spaß, zu wenig Dialog

    Social-Media-Redakteure sind in fortschrittlichen Verlagen ein fester Bestandteil der Redaktionen. Gleichzeitig verschlafen aber viele Medienhäuser, soziale Medien so zu nutzen, dass sie die eigene Positionierung bzw. das eigene Image stärken. Beim sogenannten Employer Branding besteht vielfach noch Nachholbedarf.