1. Corona-Krise: Medienkonzern Bertelsmann schickt Mitarbeiter in die Kurzarbeit

    Der Gütersloher Medienkonzern Bertelsmann hat wegen der Krise durch das Coronavirus bereits Kurzarbeit eingeführt. Betroffen ist bislang die Dienstleistungstochter Arvato. Doch weitere Sparten könnten folgen. Auch das Werbegeschäft bei der RTL Group und bei Gruner + Jahr leidet aktuell unter der Pandemie.

  2. Dank RTL Group und Digitalgeschäften: Bertelsmann steigert Konzernumsatz auf höchsten Stand seit 2007

    Der Medienkonzern Bertelsmann hat 2018 mehr umgesetzt, aber unter dem Strich weniger verdient. Beim Umsatz legte das Gütersloher Unternehmen auf 17,673 Milliarden Euro zu. Damit kommt Bertelsmann-Chef Thomas Rabe seinem Ziel näher, die Umsatzmarke von 20 Milliarden Euro zu erreichen. Das Konzernergebnis sank hingegen im vergangenen Geschäftsjahr leicht auf 1,104 Milliarden Euro.

  3. Vor Trennung vom Call-Center-Geschäft: Bertelsmann gründet für Logistik-Neugeschäft eigene Aktiengesellschaft

    Der Medienkonzern Bertelsmann stärkt seine Dienstleistungstochter Arvato. Vorstandschef Thomas Rabe hat die Arvato SCM Solutions AG gegründet. Hier soll perspektivisch Neugeschäft eingebracht werden. Damit könnte nach dem angekündigten Rückzug aus dem Call-Center-Geschäft die Logistik-Sparte von Arvato als wichtiges Ausbaufeld dienen.

  4. Geplanter Verkauf von Arvato CRM: Ex-Bertelsmann-Chef Hartmut Ostrowski steigt aus Rennen um Call-Center aus

    Beim Gütersloher Medienriesen Bertelsmann stößt das Call-Center-Geschäft der Dienstleistungstochter Arvato bei Investoren auf breites Interesse. Angeblich sollen rund zwei Dutzend Unternehmen aus dem In- und Ausland ein Auge auf die Sparte geworfen haben. Dazu gehörte jüngst der ehemalige Bertelsmann-Chef und einstige Arvato-Vorstand Hartmut Ostrowski. Doch nun hat der frühere Top-Manager abgewunken.

  5. Facebook-Polizei: Bertelsmann-Tochter Arvato fahndet für US-Plattform auch weiterhin nach verbotenen Inhalten

    Lange galt die Arbeit im Berliner Löschzentrum von Facebook als einer der härtesten Web-Jobs, die es überhaupt in Deutschland gibt. In einer aufsehenerregenden Recherche hatte das SZ-Magazin die psychologisch schwierigen Bedingungen enthüllt, die dort herrschen. Seitdem soll vieles besser geworden sein. Mit dem damaligen Dienstleister, der Bertelsmann-Tochter Arvato, verlängerte das US-Netzwerk nun den Vertrag.

  6. Nach 24 Jahren bei Bertelsmann: Arvato-Chef Fernando Carro verlässt den Medienkonzern

    Fernando Carro, Mitglied des Vorstands von Bertelsmann und CEO von Arvato, scheidet mit sofortiger Wirkung aus dem Unternehmen aus, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu stellen. Carro hat seit 1993 in verschiedenen Funktionen für den Medienkonzern aus Gütersloh gearbeitet. Seit 2015 war er im Vorstand.

  7. Prüfung der Arbeitsbedingungen: Spiegel berichtet über Behörden-Besuch bei Facebooks Löschteam in Berlin

    Die bei Facebook für die Löschung unerwünschter Inhalte beauftragte Firma Arvato war Ziel einer unangekündigten Betriebsprüfung. Dies berichtet der Spiegel in seiner aktuellen Ausgabe. Zwei Mitarbeiter des Berliner Amts für Arbeitsschutz (LaGetSi) haben Ende Februar Mitarbeiter befragt und Unterlagen mitgenommen. Die Bertelsmann-Tochter war aufgrund unzureichender psychischer Betreuung der Beschäftigten in Kritik geraten. An den Vorwürfen ist aber wohl nichts dran, wie das LaGetSi nun gegenüber MEEDIA bestätigt.

  8. Rechtsschutzstelle, Bußgelder, Richtigstellungen: Regierung plant Gesetzes-Offensive gegen Fake-News

    Der politische Druck auf Facebook steigt: Nach der heutigen Enthüllungsgeschichte des SZ-Magazins über die Arbeit des Lösch-Teams des US-Unternehmens in Berlin, fordert Justizminister Heiko Maas, dass „der Maßstab für das Löschen das deutsche Recht“ sein müsse. Fast gleichzeitig vermeldet der Spiegel vorab, dass sich die Koalition über ein Gesetz gegen Fake-News einig sei.

  9. #InsideFacebook: SZ-Magazin enthüllt die geheimen Lösch-Regeln des Social-Networks

    Ginge es nach den geheimen Wünschen des Facebook-Managements, wäre diese Story wohl ein verbotener Inhalt und müsste gelöscht werden: Das SZ-Magazin hat mit Arvato-Mitarbeitern gesprochen, die im Auftrag von Facebook beanstandete Beiträge prüfen. Die Autoren zeichnen ein erschütterndes Bild der Menschen, die fast stündlich mit schrecklichsten Grausamkeiten konfrontiert werden und veröffentlichen Auszüge aus den geheimen Lösch-Regeln des weltgrößten Social Networks.

  10. Lösch-Einsatz: Facebook lässt Bertelsmann-Tochter Arvato Hass-Kommentare killen

    Facebook holt sich Unterstützung von Bertelsmann: Wie der Spiegel berichtet, hat das soziale Netzwerk die Dienstleitungstochter Arvato damit beauftragt, eine Sondereinheit zusammenzustellen, um Hasskommentare aus dem Netz zu löschen. Es ist das erste Mal, dass Facebook von Deutschland aus gegen Hasstiraden vorgeht. Zuvor hatte es das Netzwerk mit dem Konzept der „Counter Speech“ versucht.