1. Misslungene TV-Auftritte von Schulz, Lauterbach und Oppermann – die SPD-Spitze entzaubert sich selbst

    Am Montag nach der desaströs verlorenen NRW-Wahl war das Top-Personal der Sozialdemokraten im TV mit der Aufarbeitung beschäftigt. Im ARD-Morgenmagazin äußerte sich SPD-Bundesvize Karl Lauterbach, Martin Schulz gab ein Interview und Fraktionschef Thomas Oppermann war bei „Hart aber fair“. Alle drei Auftritte belegten nachdrücklich, dass die SPD die Gründe für ihre Schlappe nicht verstanden hat.

  2. „Wir geben nicht auf“: Cumhuriyet-Redaktion gibt sich nach Festnahmen kämpferisch

    Die türkische Cumhuriyet will sich nicht zum Schweigen bringen lassen. Auch wenn ihre Belegschaft durch die Festnahmen reduziert und Ex-Chefredakteur Can Dündar verhaftet worden ist, erscheint die Zeitung. Das Blatt kritisiert den „Schlag gegen die freie Presse“ – und gibt sich gewohnt unbequem.

  3. Kontrollstaat Katar: ARD-Reporter wurden mehrere Tage festgehalten

    Öffentlichkeit unerwünscht: ARD-Reporter des „Morgenmagazins“ reisten ins WM-Land Katar, um von den Umständen vor Ort zu berichten. Der Trip endete beim Verhör mit dem Staatsanwalt, offenbar weil die Reporter ohne Drehgenehmigung gearbeitet hatten. Das Team durfte das Land mehrere Tage lang nicht verlassen, ihr Material wurde größtenteils gelöscht.