1. Gniffke-Nachfolge geregelt: Marcus Bornheim wird Chef bei ARD-aktuell, Juliane Leopold leitet Digitales

    Die Nachfolge von Kai Gniffke bei ARD-Aktuell ist geregelt: Seinen Posten als Chefredakteur übernimmt Marcus Bornheim, der bislang als zweiter Chefredakteur tätig war. Außerdem verantwortet Juliane Leopold, bislang „tagesschau.de“-Leiterin, künftig den Bereich Digitales.

  2. Zweckentfremdung von Beitragsgeldern? Anonymer „Brandbrief“ schießt gegen ARD-Aktuell-Chef Kai Gniffke

    Die Berliner Morgenpost berichtet über einen „Brandbrief“, den ein oder mehrere anonyme Mitarbeiter der ARD-Aktuell-Redaktion an die ARD-Intendanten verschickt haben. Darin werden schwere Vorwürfe gegen ARD-Aktuell-Chefredakteur Kai Gniffke erhoben. Er habe „heimlich“ Mittel in der Nachtschicht zu Gunsten von tagesschau.de verschoben. Außerdem herrsche unter Gniffke ein „Klima der Angst“. Bezeichnend ist, dass der Brief auftauchte, kurz nachdem Gniffkes Kandidatur zum SWR-Intendanten bekannt wurde.

  3. Mit „faktenfinder“ gegen gezielte Falschmeldungen: ARD startet Anti-Fake-News-Portal

    „Wie umgehen mit Fake News?“ – auf diese Frage will faktenfinder.tagesschau.de, das neue Anti-Fake-News-Portal der ARD, eine Antwort finden. „Wenn wir Fake News identifiziert haben und sie auch für relevant halten, dann möchten wir erklären, warum sie falsch sind“, so Projektleiter und „Tagesschau“-Autor Patrick Gensing.

  4. Erste öffentlich-rechtliche Anti-Fake-News-Einheit: Bayerischer Rundfunk testet „BR-Verifikation“

    Im Kampf gegen gefälschte Nachrichten rüstet der erste öffentlich-rechtliche Sender so richtig auf. Eine „immer unübersichtlichere Flut an Fake News“, Bildmanipulationen und Bots, die im Web gezielt Lügen verbreiten – „diese aktuellen Phänomene verlangen uns zusätzliche Anstrengungen ab“, meint BR-Informationsdirektor Thomas Hinrichs gegenüber MEEDIA. Daher stellt der Bayerische Rundfunk nun gerade das „BR-Verifikation“-Team zusammen, das der bewussten Desinformation mit Faktenchecks und ausgeklügelter Software trotzen soll.

  5. „Tagesschau“-Task-Force: ARD diskutiert Maßnahmen gegen Fake-News

    Die ARD überlegt künftig systematisch gegen gefälschte Nachrichten vorgehen. Wie ist dabei aber noch lange nicht klar. „Fake News sind ein ernstzunehmendes und virulentes Thema. Die ARD beschäftigt sich intensiv mit der Frage, wie sie sich dagegen wappnen kann“, sagte ein Sprecher am Donnerstag.

  6. Christian Nitsche soll auf Sigmund Gottlieb als BR-Chefredakteur folgen

    Der Zweite Chefredakteur von ARD-aktuell, Christian Nitsche (45), soll zum 1. April neuer Chefredakteur des Bayerischen Rundfunks (BR) werden und damit Sigmund Gottlieb ablösen, der in Rente geht. BR-Kreise bestätigten das am Mittwoch auf Anfrage. Zuvor hatten der Münchner Merkur und die tz darüber berichtet.

  7. „Tagesschau“ und „Nachtmagazin“: RTL-Moderator Constantin Schreiber wechselt zu ARD aktuell

    Die Nachrichtensendungen der ARD arbeiten weiter an ihrer Verjüngung: Nach Informationen von MEEDIA verpflichtet ARD aktuell Constantin Schreiber, der zukünftig Ausgaben des „Nachtmagazin“ sowie der „Tagesschau“ präsentieren soll. Der 37-Jährige wechselt von der Mediengruppe RTL, für die er als Hauptstadtkorrespondent und Moderator im Einsatz ist.

  8. „Möge die Nacht mit Ihnen sein!“: „Tagesthemen“-Anchor Zamperoni sucht im Social Web nach einem Schlusssatz

    Ingo Zamperoni (42) sucht noch einen Schlusssatz für die „Tagesthemen“, die er von Montag an moderiert. Jedenfalls behauptet er das in einem Videoclip. Schließlich haben sich etliche seiner Vorgänger nicht zuletzt mit mehr oder weniger einfallsreichen Einzeilern ausgezeichnet, mit denen sie sich immer wieder aufs Neue verabschiedeten. Online gibt es schon viele Vorschläge.

  9. „Le Monde“ kein Vorbild für deutsche Medien: Die meisten wollen weiter Terroristen-Fotos zeigen

    Die französische Tageszeitung Le Monde hat sich entschieden, keine Bilder mehr von Terroristen zu zeigen. Die meisten deutschen Medien wollen dem bewußten Schritt der Franzosen nicht folgen. So lehnt der Springer-Konzern hierzu eine Grundsatzentscheidung ab. Auch Spiegel und stern wollen nicht auf Fotos von Attentätern verzichten.

  10. Pressestimmen zum Putschversuch in der Türkei: „Dieser Anschlag hat Erdoğans Macht nur gestärkt“

    Mindestens 265 Tote, Massenverhaftungen, die Absetzung zahlloser Richter: Der gescheiterte Putschversuch in der Türkei hat seine Spuren hinterlassen. Am Abend des 15. Juli haben Teile des türkischen Militärs versucht, die Macht in der Türkei zu übernehmen – die Regierung unter Staatspräsident Erdoğan reagierte darauf scharf und holte prompt zum Gegenschlag aus. Wohin entwickelt sich die Türkei nach dem Putschversuch? Baut Erdoğan seine Macht weiter aus? MEEDIA gibt einen Überblick der Pressestimmen.