1. Anzeigenmarkt der Zeitschriften kippt deutlich ins Minus

    Für die deutschen Publikumszeitschriften hat sich die Corona-Krise im Mai erstmals sehr deutlich ausgewirkt. 22,2 Prozent weniger Brutto-Umsatz verzeichnete Nielsen, 31 der 50 Top-Titel liegen nach fünf Monaten nun unter dem Vorjahr

  2. Isartal Health Media: Wort & Bild Verlag gründet Tochterfirma für Content Marketing

    Der Wort & Bild Verlag hat eine eigene Tochterfirma für Content Marketing gegründet. Damit möchten die Verantwortlichen neue Geschäftsfelder wie Bücher, digitale Angebote und Events erschließen. Außerdem soll dadurch laut Pressemitteilung „die Kompetenz und Bedeutung der stationären Apotheke“ bekräftigt werden.

  3. Wort & Bild-Gruppe gründet mit Isartal Ventures eine Beteiligungsfirma für die Gesundheitsbranche

    Die Wort & Bild-Verlagsgruppe gründet mit der Isartal Ventures GmbH & Co. KG eine Tochterfirma für Beteiligungen. Dort werden künftig die verlagsnahen Investitionen und Beteiligungsaktivitäten der Wort & Bild-Gruppe gebündelt. Geleitet wird die neue Gesellschaft von W&B-Finanzchef Florian Bongers.

  4. „Apotheken Umschau“ im neuen Gewand: Wort & Bild-Verlag schielt mit Relaunch auf neue Leserschichten

    Der Wort & Bild-Verlag verordnet der „Apotheken Umschau“ einen umfassenden Relaunch. Neue Formate und eine neue Optik sollen dem publizistischen Flaggschiff des Printhauses helfen, mehr Abos bei den Apothekern zu gewinnen. W&B-Geschäftsführer Dennis Ballwieser wertet dies nicht als Reaktion auf den massiven Angriff des Burda-Konkurrenten „My Life“. Er will mit dem Heftumbau vielmehr neue Leserschichten gewinnen.

  5. Burda und Noweda gründen Stiftungsbeirat für Apotheken-Magazin Mylife

    Hubert Burda Media und die Apothekengenossenschaft Noweda gründen einen Stiftungsbeirat für das ab Aprilerscheinende neue Apotheken Kundenmagazin Mylife. Der Stiftungsbeirat setzt sich aus acht namhaften Institutionen aus dem Gesundheitswesen zusammen und soll die Redaktion beraten.

  6. Burdas My Life vs. Apotheken Umschau: Warum das Print-Duell zum vereinten Kampf gegen Amazon geraten kann

    Burda drängt mit My Life auf den Markt der frei erhältlichen Gesundheitsmagazine. Um den Nerv des von der Apotheken Umschau dominierten Segments zu treffen, baut der Verlag in der Chefredaktion auf eine Doppelspitze: Klaus Dahm, bislang Entwicklungschef bei Klambt, und Medizinjournalistin Silvia von Maydell (MEEDIA berichtete). Problem: Die Apotheken Umschau hat sich eine herausragende Marktposition erarbeitet – doch der eigentliche Rivale beider Blätter lauert im Internet.

  7. Angriff auf Apotheken Umschau: Burda will mit Gesundheitsmagazin MyLife Platzhirschen Paroli bieten

    Hubert Burda greift den Quasi-Monopolisten Apotheken Umschau auf dem Markt der kostenlosen Gesundheitsmagazine frontal an. Das Münchener Medienunternehmen startet die Zeitschrift MyLife im Frühjahr 2019, die bundesweit mehr als 9.000 Apotheken kostenlos an ihre Kunden verteilen können. Damit hofft der Verlag auf zusätzliche Erlöse aus dem Anzeigengeschäft mit der milliardenschweren Pharmaindustrie. Denn der Werbemarkt für OTC-Arzneimittel ist in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen.

  8. Konkurrenz für Apotheken-Umschau: Wie der Wort & Bild-Verlag auf den Print-Angriff von Burda reagiert

    Der Markt der Apotheken-Titel kommt in Bewegung: Der Münchener Burda-Verlag plant mit dem Essener Pharmagroßhändler Noweda ein Apotheken-Magazin auf den Markt zu bringen. Damit würde der Großverlag der Apotheken-Umschau aus dem Wort & Bild-Verlag in die Parade fahren. W&B-Geschäftsführer Dennis Ballwieser reagiert gelassen. Er sieht die Marktstellung seines Traditions-Titels mit 20 Millionen Lesern als sehr gefestigt an.

  9. Plattform-Initiative: Wort & Bild Verlag regt Konkurrenz zu Arznei-Versand an

    Der Wort & Bild Verlag, Herausgeber der Apotheken Umschau, will in E-Commerce machen und eine übergreifende Plattform für den Arznei-Versand organisieren. Damit will der Verlag die Position deutscher Apotheken gegenüber Web-Händlern wie DocMorris aber auch potentiell größeren Konkurrenten wie Amazon stärken. Beschlossene Sache ist das Vorhaben aber noch nicht.

  10. AWA-Reichweiten: stern verliert innerhalb von einem Jahr 860.000 Leser, auch Bild am Sonntag, Spiegel und kicker dick im Minus

    Die neueste Ausgabe der Allensbacher Markt- und Werbeträgeranalyse AWA beschert den Printmarken sinkende Leserzahlen. Rund 155 der ausgewiesenen Publikumszeitschriften liegen unter dem Vorjahr, etwa 70 darüber. Zudem verloren auch die Tageszeitungen. Besonders viele Leser eingebüßt haben der stern und die Bild am Sonntag, größte Gewinner sind das Edeka-Kundenmagazin Mit Liebe und die Frauenzeitschrift Glamour.