1. „Es hat sich die wahre Fratze des WDR gezeigt“ – Autor der Antisemitismus-Doku kündigt Schritte gegen den Sender an

    Joachim Schröder, einer der beiden Autoren der umstrittenen ARD-Antisemitismus-Doku „Auserwählt und ausgegrenzt“ hat in einer Talkshow der Bild Schritte gegen den WDR angekündigt. Schröder erklärte, der Faktencheck, der vom WDR parallel zur Ausstrahlung des Films veröffentlicht wurde, würde Dinge „teilweise komplett falsch darstellen“. Außerdem habe WDR-Programmdirektor Jörg Schönenborn in der „Maischberger“-Sendung zum Thema nachweislich gelogen.

  2. Die Antisemitismus-Doku bei „Maischberger“ – ein Debakel für den WDR auf allen Ebenen

    Wie die ARD die umstrittene Antisemitismus-Doku des WDR gestern präsentierte und die anschließende Debatte in der Sendung „Maischberger“ waren ein wohl einmaliger Vorgang im Fernsehen. Der WDR gab sich alle Mühe die Doku mit einem „Faktencheck“ und zahlreichen Warnhinweisen zu diskreditieren. Es war eine Art betreutes Fernsehen mit Denkanleitung. Bei „Maischberger“ ging anschließend WDR-Fernsehdirektor Jörg Schönenborn im Zwiegespräch mich Michael Wolffsohn baden. Ein Debakel für den WDR.

  3. TV-Briefing für Medienmacher: ARD zeigt und redet über die umstrittene Antisemitismus-Doku

    Der TV-Abend steht ganz im Zeichen der umstrittenen Antisemitismus-Doku. Erst bemängelten Arte und der WDR handwerkliche Fehler, dann zeigte Bild.de ohne Erlaubnis der Sender die Reportage – und auf einmal bewegten sich die Öffentlich-Rechtlichen doch. Jetzt strahlt die ARD den Film aus, mit anschließender „Maischberger“-Debatte. Auch Arte sendet auf einmal und der WDR streamt eine Podiumsdiskussion. Allerdings spricht keiner mit den Machern.

  4. Die Autoren wurden nicht eingeladen: Von Wolffsohn bis Blüm – diese Leute debattieren bei „Maischberger“ über die Antisemitismus-Doku

    Am heutigen Mittwoch zeigt die ARD im Ersten um 22.15 Uhr nun doch die umstrittene Antisemitismus-Dokumentation „Auserwählt und ausgegrenzt – Der Hass auf Juden in Europa“ von Sophie Hafner und Joachim Schröder. Der Film sollte eigentlich bei Arte laufen. Wegen angeblicher handwerklicher und weil der Film anders ausfiel als bestellt, wollten Arte und WDR ihn zunächst nicht zeigen. Zu der „Maischberger“-Diskussion zum Thema wurden die Autoren des Films nach eigenen Angaben nicht eingeladen.

  5. Weil sich die ARD traut: Jetzt zeigt auch Arte die umstrittene Antisemitismus-Dokumentation

    Der deutsch-französische Kultursender Arte wird die umstrittene Dokumentation „Auserwählt und ausgegrenzt – Der Hass auf Juden in Europa“ entgegen seiner ursprünglichen Absicht nun doch zeigen. Grund dafür sei die Entscheidung des Ersten, den Film mit anschließender Diskussion darüber an diesem Mittwoch um 22.15 Uhr ins Programm zu nehmen.

  6. Jetzt doch im öffentlich-rechtlichen Fernsehen: ARD zeigt Antisemitismus-Doku am Mittwoch im Ersten

    Weil er eine Doku über Judenfeindlichkeit nicht zeigen wollte, bekam der Kultursender Arte viel Kritik. Jetzt kommt der Film, den Bild.de bereits zeigte, doch noch ins Fernsehen – sogar ins Erste.

  7. Warum es unverständlich bleibt, dass Arte und WDR die umstrittene Antisemitismus-Doku nicht zeigen wollten

    Die Medienwoche wurde bestimmt von dem Ärger um die Antisemitismus-Doku, die Arte und WDR unverständlicherweise nicht zeigen wollten. Dann gab es noch einen Eklat, weil ein Spiegel-Redakteur dafür sorgte, dass ein rechtsradikales Buch auf einer Empfehlungsliste landete. VDZ-Präsident Holthoff-Pförtner outete sich als Fan der hauseigenen Yellows und Verkehrsminister Dobrindt machte sich für Antenne Bayern zum Affen.

  8. „Bild-Zeitung der Rächer der Entrechteten oder wie?“: NDR-Frau Anja Reschke findet Bild-Aktion zur Antisemitismus-Doku „frech“

    Arte beziehungsweise der WDR weigern sich, die Dokumentation „Auserwählt und ausgegrenzt“ auszustrahlen, die Antisemitismus in Europa und im Nahen Osten dokumentiert – offiziell, weil sich die Produktion nicht an Absprachen gehalten habe. Überraschend hat Bild den Film veröffentlicht und ihn über 24 Stunden lang auf seiner Online-Plattform gezeigt. „Kein Verdienst“, urteilt etwa SpOn. „Frech“ und „fragwürdig“ meint „Zapp“-Moderatorin Anja Reschke. MEEDIA hat Stimmen zur Aktion gesammelt.