1. Markenbotschafter mit Optimierungsbedarf

    Totgesagte leben länger. Was eine alte Binsenweisheit ist, scheint für Prospekte tatsächlich wie gemacht: Eine Untersuchung des Instituts für Demoskopie Allensbach ergab, dass sich drei Viertel der Deutschen im Anzeigenblatt oder in Prospektbeilagen über Sonderangebote und Einkaufsmöglichkeiten informieren. Zum gleichen Ergebnis kommt auch eine eben veröffentlichte Studie der IFH Köln in Zusammenarbeit mit Media Central, für die 2.307 Personen befragt wurden. Von ihnen outeten sich 2.000 Probanden als Prospektleser, die daraufhin in Online-Panels zu insgesamt 34 Prospekten Rede und Antwort standen.

  2. AWA 2019: „stern“ erneut der größte Verlierer, überraschende Gewinne bei den überregionalen Tageszeitungen

    Die Allensbacher Markt- und Werbeträgeranalyse bescheinigt den meisten Print-Titeln auch in diesem Jahr Leser-Verluste. Am deutlichsten bergab ging es erneut für den „stern“, der laut AWA weitere 790.000 Leser pro Ausgabe verabschieden musste. Ebenfalls deutlich im Minus: der „kicker“ und Programmzeitschriften wie „TV Spielfilm plus“, „TV DIgital“ und „TV Movie“. Zu den wenigen Gewinnern zählen Edekas „Mit Liebe“, „TV14“, die „Bunte“ und etwas überraschend mehrere überregionale Tageszeitungen.

  3. Allensbach-Umfrage: Pressefreiheit in Deutschland gut verwirklicht. Aber …

    Das Institut für Demoskopie Allensbach hat für die Stiftervereinigung der Presse e.V. eine Umfrage unter Zeitungsjournalisten zum Stand der Pressefreiheit in Deutschland gemacht. Die gute Nachricht: 93 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass Pressefreiheit in Deutschland gut oder sehr gut verwirklicht wird. Aber eine große Zahl der Journalisten bemängelt auch, dass die Versuche, journalistisch unabhängige Arbeit zu beeinflussen, zunehmen.

  4. Trotz Medienhype: Stell dir vor es ist Olympia und keiner schaut hin

    Diese Allensbach-Umfrage dürfte so manch einen Medien-Manager überraschen. In gut einer Woche beginnen die Winterspiele in Sotchi und trotz einer regen medialen Diskussion um den Gauck-Boykott und der politischen Situation in Russland hält sich das Interesse der Zuschauer und Leser arg in Grenzen – noch. Dabei planen viele Medien im besonders großen Maßstab für die Spiele.