1. Claus Strunz attackiert Christian Lindner: Darum war "Die 10 wichtigsten Fragen der Deutschen" bei Sat.1 eine einzige Frechheit

    Am Sonntag steigt das große TV-Duell zwischen Angela Merkel und Martin Schulz. Sat.1 organisierte dafür am gestrigen Mittwoch schon einmal einen Viererkampf zwischen FDP, Grüne, AfD und Linke. In „Die 10 wichtigsten Fragen der Deutschen“ versprach Claus Strunz die Fragen zu behandeln, die die Wähler wirklich bewegen. Diesem Anspruch wurde er jedoch nicht im Geringsten gerecht. Bei politischen Themen blieb er an der Oberfläche und konzentrierte sich offensichtlich vor allem darauf, die Spitzenkandidaten – insbesondere Christian Lindner – persönlich anzugreifen.

  2. Wahlkampf-Talk bei "Anne Will": "Sie müssen aufpassen, Herr Lindner, dass es Ihnen am Ende nicht so geht, wie dem HSV

    Fünf Wochen sind es noch bis zur Bundestagswahl, alle aktuellen Umfragen sehen die Union klar vor der SPD. „Wo ist der Wahlkampf?“, fragen sich da viele Wähler. Die Redaktion von „Anne Will“ nimmt diesen Eindruck in ihrer ersten Sendung nach der Sommerpause auf und fragt provokant: „Merkel oder Merkel – Hat Deutschland nur diese Wahl?“ Mit dabei: Eine ehr wortkarge Alice Weidel von der AfD und ein streitlustiger Christian Lindner von der FDP. 

  3. Streit um „Nazi-Schlampe“-Äußerung: AfD-Spitzenfrau Alice Weidel zieht Klage gegen „extra 3“ zurück

    Alice Weidel, Spitzenkandidatin der AfD, stellt ihre juristischen Aktivitäten gegen die Macher von „extra 3“ ein. Die Politikerin hatte zuletzt Beschwerde gegen eine Entscheidung des Landgerichts Hamburg eingelegt, das der Satire-Sendung gestattet hatte, Weidel im satirischen Kontext als „Nazi-Schlampe“ zu bezeichnen. Das Gericht erkannte den satirischen Rahmen und sah die Bezeichnung von der Meinungsfreiheit gedeckt.

  4. Sie dürfen sie "Nazi-Schlampe" nennen: Landgericht Hamburg weist AfD-Antrag auf einstweilige Verfügung gegen "extra3" zurück

    Sieg für die Satire: Das Landgericht Hamburg hat einen Antrag auf einstweilige Verfügung von Alice Weidel abgelehnt. Die AfD-Politikerin ging gegen eine Äußerung aus der NDR-Sendung „extra3“ vor. Moderator Christian Ehring hatte sie darin als „Nazi-Schlampe“ bezeichnet. „Nach der Entscheidung des Gerichts handelt es sich dabei um Satire, die im konkreten Kontext der Äußerung von der Meinungsfreiheit gedeckt ist“, so das Gericht.

  5. NDR weist Unterlassungsbegehren von AfD-Politikerin Weidel zurück

    Der Norddeutsche Rundfunk weist Kritik der AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel an seiner Satiresendung „extra 3“ zurück. Ein Unterlassungsbegehren der Politikerin habe der Sender abgelehnt, teilte der NDR am Freitag mit. Weidel hatte sich dagegen gewehrt, dass sie in der Satire-Sendung vom 27. April als „Nazi-Schlampe“ bezeichnet wurde.