1. AfD-Spitzenfrau Alice Weidel hält ihre erste Rede im Bundestag, und die Medien schauen kollektiv weg

    Die AfD-Frontfrau Alice Weidel hat ihre erste Rede im Deutschen Bundestag gehalten, in der sie massiv Euro-Rettungschirme kritisierte. Die Medien ignorierten den Auftritt weitestgehend, auch Politiker anderer Fraktionen glänzten größtenteils durch Abwesenheit. Auf Facebook wurde die Weidel-Rede trotzdem ein Publikumshit. Wegschauen ist nicht der richtige Umgang mit der AfD. Ein Kommentar.

  2. "Ein Zuviel kann ich in keiner Weise feststellen": ZDF-Intendant Bellut findet, dass die AfD in Talkshows nicht über Gebühr vertreten war

    ZDF-Intendant Thomas Bellut hat den Vorwurf zu starker Berichterstattung über die AfD vor der Bundestagswahl zurückgewiesen. „Ein Zuviel kann ich in keiner Weise feststellen“, sagte Bellut am Freitag in Mainz. „Sie war vertreten, und das muss auch so sein.“ Es sei die Pflicht gewesen, alle relevanten Parteien – ob im Bundestag oder noch nicht – zu berücksichtigen.

  3. Die Facebook-Wahlkampf-Sieger 2017: Martin Schulz, Christian Lindner und die AfD

    Auch wenn die Umfragen weiterhin überhaupt nicht für Martin Schulz und die SPD sprechen: Im Facebook-Wahlkampf hat er viel richtig gemacht. Laut einer MEEDIA-Auswertung liegt er unter allen deutschen Politikern in Sachen Interaktionen vorn, schlug zudem alle Konkurrenten in Sachen Video Views und Pagelike-Zuwachs.

  4. Interview-Abbrüche und Strafanzeige gegen Spiegel-Reporterin: Weidels durchsichtige Fehde gegen die Medien

    Am Dienstag stürmte Alice Weidel scheinbar empört aus der ZDF-Sendung „Wie geht’s, Deutschland?“. Tatsächlich war ihr öffentlichkeitswirksamer Abgang nicht das erste Interview, das sie beleidigt abbrach. Bereits am Freitag davor ließ sie kurzerhand einen Reporter der Oberhessischen Presse verschnupft stehen. Jetzt wird bekannt, dass die AfD-Spitzenkandidatin Strafanzeige gegen eine Spiegel-Journalistin erstattet hat – eine Kampagne mit System?

  5. Die Medien-Woche: "Rettet die Wahrheit" – Claus Klebers zweifelhafte Verteidigung des öffentlichen Rundfunks

    Neue Ausgabe unseres Podcasts „Die Medien-Woche“. Diesmal sprechen Stefan Winterbauer (MEEDIA) und Christian Meier (DIE WELT) u.a. über „Rettet die Wahrheit“ – ein neues Buch von Claus Kleber, das er selbst als „Streitschrift“ für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk bezeichnet. Weitere Themen: Der TV-Eklat um AfD-Frau Alice Weidel, Backstage beim „TV-Duell“ und „Wir lieben Fernsehen“.

  6. "Totschweigen ist keine gute Lösung": Wie Medien mit den kalkulierten Medien-Eklats der AfD umgehen sollen

    AfD-Politikerin Alice Weidel stürmt scheinbar empört aus einer ZDF-Talksendung, und viele Medien berichten darüber. Aber gehen sie der Populisten-Partei damit nicht auf den Leim und machen sich zum unfreiwilligen Wahlkampfhelfer? Wie sollen sich Medien angesichts dieses Dilemmas verhalten? MEEDIA hat darüber mit Bernd Gäbler gesprochen. Der Ex-Direktor des Grimme-Institutes hat eine Analyse zum Umgang der Presse mit der AfD verfasst.

  7. Kein schnelles Wiedersehen von Alice Weidel und dem ZDF: AfD-Politikerin sagt kurzfristig Auftritt bei "Illner intensiv" ab

    Nächster Akt in der Posse AfD-Chefin Weidel vs. ZDF: Seit die Politikerin am Dienstag beleidigt die Talkshow „Wie geht’s, Deutschland?“ verlassen hat, macht sie dem zweiten Deutschen Fernsehen schwere Vorwürfe. Diese gipfelten unter anderem in der Forderung, keinen Rundfunkbeitrag mehr zu zahlen. Am heutigen Donnerstag wäre es Zeit für den nächsten ZDF-Auftritt von Weidel gewesen. Ihren Besuch bei „illner intensiv“ sagte sie nun allerdings kurzfristig ab.

  8. Wie Alice Weidel mit billigen Äpfel-Birnen-Vergleichen das ZDF in die Lügen-Ecke stellt

    In einem Facebook-Video versucht AfD-Frau Alice Weidel, sich für ihre Flucht aus der ZDF-Sendung „Wie geht’s, Deutschland?“ zu rechtfertigen. Ein zentraler Punkt in ihrer Argumentation: Das ZDF würde falsche Zahlen zur Kriminalität bei Flüchtlingen verbreiten. Doch Weidel vergleicht Äpfel mit Birnen und hetzt damit ihre Fans gegen die unabhängigen Medien auf.

  9. "Wer austeilt, muss auch einstecken können": ZDF weist Kritik von Alice Weidel an Marietta Slomka zurück

    Die scharfe Kritik der AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel an der ZDF-Moderatorin Marietta Slomka weist der Sender zurück. „Marietta Slomka hat die Runde mit sieben Politiken und sechs Bürgern fair und gelassen moderiert“, teilte ZDF-Chefredakteur Peter Frey am Mittwoch mit. „Ich hoffe, dass bei künftigen Wahlformaten nicht Inszenierungen, sondern der politische Streit im Mittelpunkt steht.“

  10. Kalkulierter Eklat: AfD-Politikerin Alice Weidel verlässt TV-Studio bei Live-Talk – und die Medien stürmen hinterher

    Die Alternative für Deutschland greift mal wieder zu plakativen Mitteln, um von inhaltlichen Diskussionen abzulenken und stattdessen sich selbst ins Gerede zu bringen. Nach einer Kontroverse mit CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer griff AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel nach ihren Notizen und marschierte demonstrativ an den Kameras vorbei Richtung Ausgang. Die Inszenierung war perfekt, der schnelle Klick für Online-Portale auch.