1. Auf Distanz zum Printmagazin: Spiegel Online will kein Leidmedium sein

    Eine Eilmeldung und ihre Geschichte: Der Absturz des Germanwings-Airbus in den Alpen hat auch Journalisten im Innersten berührt – doch um den Umgang mit Fakten und Indizien ist ein Streit entbrannt. Beim Spiegel hat die Debatte auch in der Berichterstattung unübersehbare Spuren hinterlassen.

  2. „Get ready to be surprised“ – Germanwings lässt Werbeplakate in London entfernen

    Wie die Bild berichtet, wurden auf Wunsch von Germanwings Werbe-Anzeigen in London zurückgezogen. Die Fluggesellschaft warb in der Stadt mit dem Slogan „Get ready to be surprised“. Am vergangenen Dienstag starben beim Absturz eines Germanwings-Fluges in den französischen Alpen 150 Menschen. 

  3. Wer den Namen Andreas Lubitz nicht nennen will, sollte überlegen, seinen Presseausweis zurückzugeben

    Kaum wurde von der französischen Staatsanwaltschaft der Name des Co-Piloten veröffentlicht, der die Germanwings Maschine 9525 in die Katastrophe führte, schon haben wir eine Medien-Debatte. Dürfen Medien den Namen des Täters Andreas Lubitz veröffentlichen, sein Bild zeigen? Selbstverständlich. Jedenfalls wenn man Journalismus ernst nimmt – der MEEDIA-Wochenrückblick.

  4. Trauern in Live-Tickern? Medien und der Flugzeugabsturz

    Der Absturz der Germanwings-Maschine in den französischen Alpen hat auf allen Kanälen eine große Welle unterschiedlichster Reaktionen ausgelöst. Deutlich wird: Es gibt kaum ein sensibleres Themenfeld für Medien als der unvermutete Tod vieler Menschen, um die Frage zu beantworten, wie genau sich zu verhalten sei. Nicht leicht, dem zu folgen, was Trauer und Fassungslosigkeit fordern: eine sinnvolle Mischung zwischen Information, Respekt und Stille.

  5. So sehen die Cover von Spiegel, stern und Focus zur Germanwings-Katastrophe aus

    „Ausgeliefert“, „Der Todesflug“, „8 Minuten“: Nach den Tageszeitungen beschäftigen sich jetzt die Nachrichten-Magazine mit dem Germanwings-Absturz. Während Spiegel und Focus trotz ihrer Drucktermine am Freitag die Geschichte des Co-Piloten noch ins normale Blatt bekamen, kommt der stern am Samstag mit einer aktualisierten Ausgabe. Alle drei verzichten auf ihren Titelseiten auf ein Foto des Co-Piloten.

  6. Die Medien und der Co-Pilot – so unterschiedlich gehen Bild, New York Times & Co. mit Foto und Namen um

    Die Enthüllung, dass der Co-Pilot den Germanwings-Flug 9525 offenbar absichtlich abstürzen ließ, stellte die Medien hierzulande vor eine Gewissensfrage. Während angelsächsische Medien durchgehend den Co-Piloten im Bild zeigen und mit vollem Namen nennen, gibt es in deutschen Medien eine große Bandbreite. Vom völligen Bild-Verzicht bis hin zur vollen Namensnennung. Zwischen Boulevard- und „Qualitäts“-Medien ist kein Unterschied feststellbar.

  7. „Absturz einer Wochenzeitung?“ – hitzige Facebook-Debatte um den Zeit-Titel zum Germanwings-Absturz

    Auch die Wochenzeitung Die Zeit macht an diesem Donnerstag mit dem Absturz der Germanwings-Maschine 4U9525 auf. Die Redaktion zeigt den Lufthansa-Kranich der Germanwings-Muttergesellschaft im Sinkflug und titelt: „Absturz eines Mythos“. Darunter heißt es: „Das furchtbare Unglück der Germanwings rührt am Selbstverständnis des Konzerns – und der Nation“. Bei Facebook wird das Titelbild scharf kritisiert.

  8. Presserat mahnt Medien im Zusammenhang mit #4U9525 zur Zurückhaltung

    Nur einen Tag nach dem schrecklichen Absturz der Germanwings-Maschine 4U9525 sind beim Deutschen Presserat mehrere Beschwerden zur Berichterstattung der Medien zu dem Fall eingegangen. Der Presserat mahnt an, dass Opferschutz Vorrang habe vor sensationsheischender Berichterstattung. Die Identität der Verstorbenen trage nicht zur Aufklärung des Unglücks bei.

  9. #4U9525: Social Web als kollektiver Ort der Trauer

    Die Fluggesellschaften Lufthansa und Germanwings zeigen ihr Mitgefühl über den Absturz des Germanwings-Airbus, indem sie bei Twitter ihre Logos änderten. Zahlreiche Politiker und Prominente schlossen sich ihnen an – und brachten ihre Trauer in den Sozialen Netzwerken zum Ausdruck.