Partner von:

“Künstlich aufgeblasene Diskussion”: ARD-Chefredakteur Rainald Becker zur “Framing Manual”-Debatte

Am Sonntag hatte die Plattform netzpolitik.org das 89-seitige “Framing Manual”, das die ARD bei der Sprach- und Kognitionswissenschaftlerin Elisabeth Wehling in Auftrag gegeben hatte, ins Internet gestellt. ARD-Chefredakteur Rainald Becker hätte einen offeneren Umgang damit gut gefunden. “Ich finde es okay, dass netzpolitik.org es veröffentlicht hat”, sagte Becker am Dienstag. “Wir hätten es aber selbst veröffentlichen sollen, dann hätte jeder sich ein Bild davon machen können. Wir haben nichts zu verbergen.”

Die Reaktionen auf das “Framing Manual” hält Becker für überzogen: “Ich kann da keinen Skandal entdecken, wie einige das getan haben. Wir haben niemanden unter Mindestlohn bezahlt, wir haben niemanden unterdrückt. Ich finde das eine künstlich aufgeblasene Diskussion.” Es sei gut, wenn sich die ARD mit Sprache und Begrifflichkeiten auseinandersetze, sagte Becker. “Ich persönlich hätte dieses Papier aber nicht gebraucht.”

(dpa)

Mehr aktuelle Nachrichten in der Newsline
Anzeige
Anzeige
Werben auf MEEDIA
Meedia

Meedia