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  1. „Wir setzen voll auf die Marke Zeit Online“

    „Zeit“-Geschäftsführer Rainer Esser und Wolfgang Blau, Ober-Chefredakteur der neu gegründeten Tochterfirma Zeit Digital, wollen mit „Zeit Online“ beweisen, dass Reichweite und Qualität zusammenpassen. „Tagesspiegel.de“ soll sich im Marken-Dreiklang aufs Berlinerische konzentrieren. „Zoomer.de“ wird zurechtgeschrumpft. Es gehe auch darum, die Angebote für das kommende Jahr „wetterfest“ zu machen, so Rainer Esser. In drei Jahren soll Zeit Digital schwarze Zahlen schreiben.

  2. „Die Zeit der großen Redaktionen ist vorbei“

    Patricia Riekel, „Bunte“-Chefin, Bambi-Mama und Redaktionsdirektorin der Burda People Group, schaut „mit dezentem Optimismus“ ins kommende Jahr. Ihre Hochglanztitel sind von der Medienkrise bisher verschont geblieben. Kämpfen muss höchstens das Modeheft „Amica“. Trotzdem wird gespart. Künftig sollen einzelne Ressorts und Abteilungen bei „Bunte“, „InStyle“ und „Amica“ zusammengelegt werden. Ein MEEDIA-Gespräch über die Faszination von Print und die Macht des Internets.

  3. Blau wird „Mr. Web“ bei Holtzbrinck

    Zeit Online-Chefredakteur Wolfgang Blau ist der neue starke Online-Mann bei Holtzbrinck. Zusätzlich zum Internet-Angebot der „Zeit“ bekommt er als Chefredakteur die Ober-Verantwortung für Tagesspiegel.de und Zoomer.de in Berlin. Die bisherigen Chefredakteure Mercedes Bunz und Frank Syré bleiben als Redaktionsleiter an Bord. Der Großteil der „Zeit Online“-Redaktion wird nach Berlin verlegt. Hierfür wird die neue Tochterfirma Zeit Digital gegründet.

  4. „Zentralredaktionen sind im Kommen“

    Wenn Unternehmen in der Krise sind, haben sie Konjunktur: Unternehmensberater. Synergien und neue Konzepte sind gefragt. Besonders gefragt: das Hamburger Unternehmen Schickler. Dessen Berater haben gerade bei der WAZ die Redaktionsabläufe analysiert. MEEDIA sprach mit Schickler-Partner Rolf-Dieter Lafrenz über Problemzonen und Chancen der Medien-Industrie. Sein Fazit: In vorigen Krisen wurden die Verlage rationalisiert, jetzt sind die Redaktionen dran.

  5. „Es wird weniger Verlage geben“

    Der Kölner Traditions-Zeitungsverlag M. DuMont Schauberg (u.a. „Express“, „Kölner Stadt-Anzeiger“, „Frankfurter Rundschau“) ist ein typischer Vertreter der mittelständischen deutschen Zeitungsverlage. Mit Zukäufen und Online-Investitionen versucht sich der Verlag fit für die Zukunft zu machen. Im zweiten Teil des MEEDIA-Gesprächs mit Jung-Verleger Konstantin Neven DuMont geht es um junge Leser, das Gratis-Gespenst und die Herausforderung Online.

  6. „Wir sind gegen jegliche Schwarzmalerei“

    “Ach Sie wollen zum Konstantin? Da brauchen sie keinen Zettel”, ruft der Pförtner im Glaspalast des Neven-DuMont-Hauses in Köln und winkt durch. Der Name des Jung-Verlegers Konstantin Neven DuMont öffnet Türen. Zumindest im eigenen Verlag. Sein Vater Alfred Neven DuMont hat das Haus von “Kölner Stadt-Anzeiger” und “Express” zu einem der größten Zeitungsverlage in Familienbesitz ausgebaut. MEEDIA sprach mit Konstantin Neven DuMont, der sich und seiner Branche in stürmischen Zeiten Mut macht.

  7. „Wirtschaftsjournalismus hat versagt“

    Gruner + Jahr zentralisiert seine Wirtschaftsredaktionen in Hamburg, beim „Handelsblatt“ werden Stellenstreichungen befürchtet und die Wochenendbeilage wird abgeschafft. Die „FAZ“ hat ein Einstellungsstopp verkündet. Wirtschaftsmedien berichten nicht nur über die Finanzkrise, sie stecken mitten drin. MEEDIA sprach mit dem Hamburger Journalistik-Professor Siegfried Weischenberg darüber, wie die Krise den Wirtschaftsjournalismus verändert. Seine Diagnose: „Der Wirtschaftsjournalismus hat versagt.“

  8. Welte stimmt Burda auf harte Zeiten ein

    Philipp Welte, der verlorene Sohn, ist von Axel Springer zum Burda-Verlag zurückgekehrt. Seit 1. Dezember ist Welte dort als Vorstand im Amt und hat sich mit einer E-Mail bei den Mitarbeitern vorgestellt. Unter der Betreffzeile „Durch die Krise zu neuen Ufern“ gibt er die Marschrichtung für das kommende Jahr vor. Tenor: Burda muss der Krise mit effizienten Strukturen trotzen. Auch der Münchner Verlag wird also ums Sparen nicht herum kommen.

  9. Manfred Meier soll bei „Bunte“ anheuern

    Neue Top-Personalie in der Print-Branche. Im Vorfeld von Burdas Bambi-Verleihung in Offenburg gab es einiges Getuschel, das sich ausnahmsweise nicht um die anwesenden Stars drehte: Manfred Meier, ehemaliger Unterhaltungschef bei „Bild“ soll bei „Bunte“ anheuern. Nach Informationen von MEEDIA will Chefredakteurin Patricia Riekel Meier als Berater für die Chefredaktion verpflichten. Die Verträge sind zwar wohl noch nicht unterzeichnet, offenbar aber nur eine Formsache.

  10. PR-Spagat zwischen Bambi und Web2.0

    Burdas Medienpreis Bambi wird am Donnerstag zum 60. Mal verliehen. Diesmal in Offenburg, der Keimzelle des Burda-Reiches. Damit ist das Rehkitz genauso alt wie die Republik und längst zu einem Stück Medien-Deutschland geworden. Viel wird gelästert über die Inszenierung und das immer gleiche Personal. Aber Burda hat mit dem Bambi eine Marke geschaffen. Und wem die zu muffig ist, für den hat der Verleger den DLD (Digital Life Design Event) als Stelldichein 2.0 etabliert.