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  1. Nachdem er beim SZ Magazin aufflog: Spiegel schließt künftige Zusammenarbeit mit freiem Autor aus

    Nachdem er beim SZ Magazin aufflog: Spiegel schließt künftige Zusammenarbeit mit freiem Autor aus

    Nachdem das Magazin der Süddeutschen Zeitung vor Abdruck eine gefälschte Recherche eines freien Autors entlarvt hatte, prüfen weitere Medien wie die Zeit oder auch der Spiegel bei ihnen veröffentlichte Stücke des Journalisten. Noch vor Abschluss der Untersuchung zieht das Nachrichtenmagazin Konsequenzen: Die Spiegel-Medien schließen eine weitere Zusammenarbeit aus.

  2. „Protagonistin erfunden“: SZ Magazin trennt sich von preisgekröntem Autor – Spiegel und Zeit überprüfen Artikel

    „Protagonistin erfunden“: SZ Magazin trennt sich von preisgekröntem Autor – Spiegel und Zeit überprüfen Artikel

    Nach Informationen von MEEDIA hat sich das SZ Magazin von einem freien Autor und Kolumnisten getrennt, nachdem Recherchen einer Überprüfung vor Veröffentlichung nicht standgehalten haben. Der Autor hatte offenbar eine Protagonistin erfunden. Der Verlag spricht von einem „groben Verstoß gegen journalistische Standards“. Der u.a. mit dem Henri-Nannen-Preis ausgezeichnete Reporter schrieb auch für andere Qualitätsmedien wie den Spiegel und die Zeit, wo seine Recherchen nun geprüft werden.

  3. Neue „Digital first“-Strategie bei der Mopo: Rauswurf von Onlinern sorgt für Wut und Ernüchterung

    Neue „Digital first“-Strategie bei der Mopo: Rauswurf von Onlinern sorgt für Wut und Ernüchterung

    Die Hamburger Morgenpost forciert mit einer neuen „Digital first“-Strategie den Ausbau von Reichweite und deren Vermarktung. Schon drei Tage nach Vorstellung der Pläne trat in der Belegschaft Ernüchterung bis Wut ein: Zwei „tragende Säulen“ des Online-Teams sollen die Mopo verlassen – zusätzlich verbreitet sich in der Belegschaft Sorge über die Vernachlässigung journalistischer Standards.

  4. Spiegel droht im Kulturkampf erneute Zäsur: Mit diesen Themen treten die Kandidaten zur Mitarbeiter KG-Wahl an

    Spiegel droht im Kulturkampf erneute Zäsur: Mit diesen Themen treten die Kandidaten zur Mitarbeiter KG-Wahl an

    Die Mitglieder KG des Spiegel steht vor der Wahl einer neuen Geschäftsführung, die in den kommenden drei Jahren die Interessen der Belegschaft im Gesellschafterkreis vertritt. Seitens der Redakteure ist eine Neubesetzung der Posten sicher – MEEDIA veröffentlicht und analysiert die Bewerberschreiben der Kandidaten und skizziert, womit sie mitten im Transformationsprozess Akzente setzen wollen.

  5. „Wir verstehen uns als Labor“: Zeit und Zeit Online legen Investigativ-Ressorts zusammen

    „Wir verstehen uns als Labor“: Zeit und Zeit Online legen Investigativ-Ressorts zusammen

    Zeit und Zeit Online wollen näher zusammenrücken, was bislang vor allem im Umbau der Chefredaktion deutlich geworden ist – nun folgt der nächste Schritt. Ab sofort arbeiten die Investigativteams beider Redaktionen integriert. Im Interview mit MEEDIA erklären die Leiter Holger Stark und Karsten Polke-Majewski, weshalb sich ihre Ressorts für die „Labor“-Phase eignen.

  6. BuzzFeed, Vice, HuffPo und Co.: „Viele Publikationen müssen hinterfragen, ob sie noch eine Daseinsberechtigung haben“

    BuzzFeed, Vice, HuffPo und Co.: „Viele Publikationen müssen hinterfragen, ob sie noch eine Daseinsberechtigung haben“

    Einst als digitale Hoffnungsträger gefeierte Medien wie BuzzFeed, Vice oder HuffPo fahren eine Konsolidierungsmaßnahme nach der anderen und streichen Jobs. Die Digital-Publisher haben zu lange auf Facebook als Traffic-Kanal gesetzt und den Aufbau weiterer Einnahmequellen vernachlässigt, meint Unternehmensberater Tu Lam Pham. Im Interview mit MEEDIA diskutiert er, was geschehen muss, damit moderne Medienmarken überleben können.

  7. DDV Mediengruppe: Zeitungsgeschäft „schwieriger als vorgestellt“ – Tag24 und Reisen als Wachstumstreiber

    DDV Mediengruppe: Zeitungsgeschäft „schwieriger als vorgestellt“ – Tag24 und Reisen als Wachstumstreiber

    Mit dem Ausbau von Tag24 ist die regionale DDV Mediengruppe bundesweit expandiert – das Newsportal ist eine der Wachstumshoffnungen, auf die die Beteiligung von Gruner + Jahr und der SPD-Medienholding ddvg setzt, um Verlusten im Printgeschäft etwas entgegenzusetzen. Denn das lief bei Sächsischer Zeitung und Dresdner Morgenpost 2018 schlechter als ohnehin erwartet.

  8. Der ProSiebenSat.1-CEO und seine neue Wachstumsstory: Max Conze kündigt „deutsches Hulu“ für den Spätsommer an

    Der ProSiebenSat.1-CEO und seine neue Wachstumsstory: Max Conze kündigt „deutsches Hulu“ für den Spätsommer an

    Max Conze, seit Juni vergangenes Jahres an der Spitze von ProSiebenSat.1, will den Aktienkurs des Konzerns in den kommenden fünf Jahren verdoppeln – während das Ziel bereits klar war, gibt der bislang unerfahrene Medienmanager nun die Marschroute vor: Im Wettbewerb mit Streaming-Anbietern setzt er auf Kooperation und ruft dazu auf, keine Angst vor Kannibalisierung zu haben.

  9. DLD-Motto „Optimism and Courage“: Erst durch Bildung und Vertrauen klappt es auch mit der Zuversicht

    DLD-Motto „Optimism and Courage“: Erst durch Bildung und Vertrauen klappt es auch mit der Zuversicht

    Das Motto von Burdas Digital Life Design-Konferenz (DLD) war diesmal schon deshalb etwas Besonderes, weil es eher nicht dem aktuellen Zeitgeist entspricht: „Optimism and Courage“ rief Gründerin Steffi Czerny in diesem Jahr von der Bühne. Der Wunsch nach Zuversicht und Mut kam aber nicht so richtig an, weder beim Publikum noch bei den Experten auf den Panels – für einen Stimmungswechsel mangelt es insgesamt an Vertrauen.

  10. „Wollen kein Internet, das außer Kontrolle gerät“: Sheryl Sandberg wirbt beim DLD um Vertrauen in Facebook – doch Skepsis bleibt

    „Wollen kein Internet, das außer Kontrolle gerät“: Sheryl Sandberg wirbt beim DLD um Vertrauen in Facebook – doch Skepsis bleibt

    Sheryl Sandberg, die mächtige Frau hinter Facebook-CEO Mark Zuckerberg, ist auf Stippvisite in Deutschland – in mehreren Auftritten versucht die COO des Netzwerks Vertrauen in den in die Krise geratenen Social-Media-Konzern zurückzugewinnen. Beim DLD und im Vorfeld dessen gab sich die verantwortliche Managerin demütig. Die Skepsis gegenüber Facebook räumte sie damit allein aber nicht aus dem Weg.