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  1. Möglicher Fichtner-Putsch: Machen hausinterne Kräfte Politik gegen die Spiegel-Chefredaktion?

    Möglicher Fichtner-Putsch: Machen hausinterne Kräfte Politik gegen die Spiegel-Chefredaktion?

    Eine Veröffentlichung des Funke-Medienredakteurs Kai-Hinrich Renner sorgt zum Ende der Woche für große Irritationen und Verwunderung in der Medienbranche – hat der designierte Spiegel-Co-Chefredakteur Ullrich Fichtner bei einem Vortrag zugegeben, Aussagen mehrerer Zitatgeber in einer Person zusammengefasst zu haben? Belege dafür gibt es keine, Spiegel-Intern wittert man nun eine Verschwörung. Plant jemand einen Fichtner-Putsch?

  2. Abgänge bei Bild: Diese Führungskräfte verlassen das Boulevard-Blatt, erneuter Chefwechsel im Büro München

    Abgänge bei Bild: Diese Führungskräfte verlassen das Boulevard-Blatt, erneuter Chefwechsel im Büro München

    Bei Bild werden demnächst zwei Leitungsfunktionen neu zu besetzen sein: Mit Fritz Esser steht ein Abgang im Ressort Politik/Wirtschaft an, auch Julia Witt, Ressortleiterin Leben/Wissen wird die Bild-Zeitung verlassen. Beide Journalisten werden sich neuen Aufgaben stellen – unterdessen gab es offenbar auch eine Neubesetzung in München, wo die Redaktionsleiterin Meike Scholten ihren Posten nach kurzer Zeit geräumt hat.

  3. Nach 13 Jahren als „Tagesschau“-Chefredakteur: Kai Gniffke könnte SWR-Intendant werden

    Nach 13 Jahren als „Tagesschau“-Chefredakteur: Kai Gniffke könnte SWR-Intendant werden

    Der Südwestdeutsche Rundfunk (SWR) ist auf der Suche nach einem neuen Intendanten oder einer Intendantin. Peter Boudgoust, bislang Chef der Anstalt, wird sich in wenigen Wochen in den Ruhestand verabschieden. Ihm nachfolgen könnte Kai Gniffke, seit nunmehr 13 Jahren Chefredakteur von ARD-aktuell. Der „Tagesschau“-Boss wird sich wohl gegen Stefanie Schneider durchsetzen müssen, wie die Süddeutsche Zeitung schreibt.

  4. Trotz Rekordergebnis und 512.000 Digital-Abos: Axel Springer schließt Konsolidierungen 2019 nicht aus

    Trotz Rekordergebnis und 512.000 Digital-Abos: Axel Springer schließt Konsolidierungen 2019 nicht aus

    Der Axel Springer Konzern legte 2018 das „erfolgreichste Jahr der Unternehmensgeschichte“ hin und freut sich über mehr als 700 Millionen Euro Gewinn vor Steuern. Beim Berliner Medienhaus stehen die Zeichen weiter auf (Digital-)Wachstum, auch in der Publizistik. Mit Blick auf Deutschland wird die aktuelle Konsolidierungswelle aber auch an dem selbstbewussten Konzern nicht einfach so vorüberziehen.

  5. Nach HuffPo-Intermezzo: Kinga Rustler wird Chefredakteurin von Watson Deutschland

    Nach HuffPo-Intermezzo: Kinga Rustler wird Chefredakteurin von Watson Deutschland

    Ihre Berufung zur stellvertretenden HuffPo-Chefin kam so überraschend wie wenige Monate später das Aus des deutsches Ablegers der US-Plattform: Kinga Rustler, zuvor noch Ressortleiterin bei Focus Online, war 2018 eigentlich schon auf dem Weg zu Watson.de, bevor Burda sie mit einem offenbar besseren Angebot hielt. Nun landet die Journalistin letztlich doch bei Ströers Jugendportal: als neuer Kopf an der Redaktionsspitze.

  6. SZ, Spiegel und Zeit trennen sich von Autor: Preisträger Dirk Gieselmann und sein gestörtes Verhältnis zur Wahrheit

    SZ, Spiegel und Zeit trennen sich von Autor: Preisträger Dirk Gieselmann und sein gestörtes Verhältnis zur Wahrheit

    Nachdem das Magazin der Süddeutschen Zeitung den freien Journalisten Dirk Gieselmann vor Veröffentlichung eines Textes dabei überführte, eine Protagonistin erfunden zu haben, hat auch die Zeit Fehler ausfindig gemacht, die gegen „Sorgfaltspflicht und die journalistischen Grundsätze“ des Hauses verstoßen und zur Trennung vom Autor führen. Darüber hinaus legt MEEDIA einen weiteren Spiegel-Fall offen, in dem Gieselmann offenbar bewusst unsauber arbeitete – ein gestörtes Verhältnis des Autors zur Wahrheit wird offensichtlich.

  7. „In eigener Sache“: So konfus erklären die DuMont-Erben den „lieben Lesern“ das Ende der Zeitungs-Dynastie

    „In eigener Sache“: So konfus erklären die DuMont-Erben den „lieben Lesern“ das Ende der Zeitungs-Dynastie

    Wenn Zeitungskäufer am heutigen Donnerstag die Seiten einiger DuMont-Titel aufschlagen, finden sie einen Einspalter „In eigener Sache“. Zwei Tage nach Bekanntwerden der Absicht, das gesamte Tageszeitungsportfolio zu verkaufen, wenden sich die Konzern-Erben Isabella Neven DuMont und Christian DuMont Schütte an die „lieben Leser“. Ob diese den blumigen Worten der Verleger folgen können, ist fraglich.

  8. Springers Magazin-Neustart Bild Politik: Grosso-Beobachter melden ernüchternde Verkaufszahlen in Testgebieten

    Springers Magazin-Neustart Bild Politik: Grosso-Beobachter melden ernüchternde Verkaufszahlen in Testgebieten

    Mit seinem eigenen Politikmagazin will Bild eine Lücke schließen, die andere aus Sicht der Boulevardzeitung und des dahinterstehenden Verlages Axel Springer offen gelassen oder geöffnet haben. Dazu gehört angesichts der Konkurrenz von Spiegel & Co. Mut. Seit drei Wochen ist Bild dafür im Testmarkt Hamburg & Umgebung unterwegs. Erste Zahlen zeigen nun: Eingeschlagen ist Bild Politik offenbar nicht. Der Verlag aber beteuert, er sei mit dem Start „sehr zufrieden“.

  9. Schreiben an die Mitarbeiter: DuMont bestätigt „mögliche Veräußerung von Teilen des Portfolios“

    Schreiben an die Mitarbeiter: DuMont bestätigt „mögliche Veräußerung von Teilen des Portfolios“

    Der Vorstand der DuMont Mediengruppe hat sich am Dienstagnachmittag in einem Schreiben an seine Mitarbeiter gewandt und sich darin zu den am Vormittag aufgekommen Nachrichten geäußert, denen zufolge das Unternehmen den Verkauf seines Zeitungsportfolios plane. In ihrem Schreiben sprechen CEO Christoph Bauer und CFO Stefan Hütwohl von der Entwicklung einer „zukünftigen Strategie des Gruppenportfolios“.

  10. Der Zeitungsausstieg bei DuMont, die Kaufkandidaten und die große Preisfrage: Wer macht’s?

    Der Zeitungsausstieg bei DuMont, die Kaufkandidaten und die große Preisfrage: Wer macht’s?

    Nach Jahren der Einsparungen und Konsolidierungen will sich die DuMont Mediengruppe nun endgültig vom Geschäft mit den Tageszeitungen trennen: Sie stellt das Erbe des Verlegers Alfred Neven DuMont zum Verkauf. Auch wenn der journalistische Räumungsverkauf mit Blättern in den Metropolen Köln, Hamburg und Berlin bereits seit einiger Zeit erwartet wird, scheint ein Abschluss kaum in Sicht – wer wird’s machen? Das ist die große Preisfrage.