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Skandalbuch von Maschmeyers "Rufmörder" ein Flop: Stefan Schabirosky, der unerhörte Enthüller

Nach dem Rauswurf beim dubiosen Finanzdienstleister AWD wollte Stefan Schabirosky dessen Gründer Carsten Maschmeyer fertig machen. Im Buch „Mein Auftrag: Rufmord“ erklärt er, wie er mit Hilfe der Konkurrenz eine Kampagne forcierte. Es sollte ein Bestseller und der Aufreger des Sommers werden. Doch die Story war ein Rohrkrepierer, das Skandalbuch ein Flop. Zurück bleibt ein unerhörter Enthüller.

Helmut Markwort im aktuellen Focus über den Informanten Stefan Schabirosky, der sich in einem Buch als Auftrags-Rufmörder von Unternehmer Carsten Maschmeyer outet. (Foto: dpa)

Für seine Mitspieler in den Medien sind die Enthüllungen peinlich. Dass Schabirosky ein bezahlter Verleumder war, konnten sie nicht wissen, aber vor einer selbstkritischen Prüfung ihrer Veröffentlichungen sollten sie sich nicht drücken.

Schabirosky und der lange Schatten des "Drückerkönigs": Wie viel Maschmeyer steckt im Rufmord-Krimi?

Mit dem Buch „Mein Auftrag: Rufmord“ will Stefan Schabirosky laut eigener Aussage aufdecken, dass von ihm initiierte Kampagnen für das negative Image von Carsten Maschmeyer verantwortlich sind. Schabiroskys Schilderungen des Rufmordes wirken überzeugend – für die Entstehung des Buches gilt das allerdings nicht. Denn Schabirosky als geläuterter Rufmörder und alleiniger Verfasser ist genauso schwer vorstellbar wie Carsten Maschmeyer als Unbeteiligter, der nur seine Zitate autorisiert hat.

  • 18.08.2017 14:19 UHR