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Neuer Look

„Tagesspiegel“ relauncht seinen Digital-Auftritt

Die "Tagesspiegel"-Chefredakteure Christian Tretbar (l.) und Lorenz Maroldt - Foto: Tagesspiegel/Nassim Rad & Imago Images (Montage: MEEDIA)

Der „Tagesspiegel“ erscheint online in neuem Look. Die digitalen Angebote wurden neu aufgesetzt – die Website habe dabei im Zentrum der Veränderungen gestanden.

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Das Berliner Medium wolle mit dem Relaunch „einen weiteren wichtigen Schritt auf dem Weg zu einer nationalen Medienmarke“ machen, heißt es in einer Mitteilung. Die Chefredaktion um Christian Tretbar und Lorenz Maroldt sowie dem Head of Visual Thomas Weyres habe den Relaunch redaktionell federführend verantwortet. Umgesetzt wurde er von einem Inhouse-Team. Das neue Erscheinungsbild sei Teil eines neuen Markenauftritts.

„Ziel des Relaunches von tagesspiegel.de war es, mehr Übersichtlichkeit auf die Seite zu bringen, ein
modernes Design für alle Endgeräte zu entwickeln und die Möglichkeit zu schaffen, Themen stärker
zu gewichten und zu unterscheiden“, sagen die beiden Tagesspiegel-Chefredakteure Christian
Tretbar und Lorenz Maroldt. „Gleichzeitig haben wir konsequent aufgeräumt und uns von
wenig genutzten Komponenten getrennt“.

Der Tagesspiegel erscheint digital in neuer Aufmachung – Foto: Tagesspiegel

Mit dem Relaunch einher geht ein neues, „konsistentes Schriftbild über alle Kanäle“ hinweg. Auch die Wortmarke und das Logo wurden vereinfacht. „Wir haben den Schriftzug des Logos komplett neu gezeichnet und in verschiedenen Varianten für die Darstellung in gedruckten und digitalen Medien optimiert“, so Thomas Weyres.

Kommentarfunktion erweitert, mehr Platz für Datenjournalismus

Deutlich ausgebaut wurde die Kommentarfunktion – auf der Website wie auch in der ebenfalls neugestalteten App. Statt nur bei einzelnen Artikeln können Nutzer nun „ein breites Themenspektrum“ diskutieren. Zudem sollen datenjournalistische Projekte des „Tagesspiegel“ künftig präsenter sein.

Mit der Umstellung produziert die „Tagesspiegel“-Redaktion die Print- und Online-Inhalte erstmalig aus einem System heraus. Die Anzahl der Systeme, mit denen die Inhalte erstellt werden, sei erheblich reduziert worden.

th

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