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Laut "Bild"-Bericht

Nächster „Luxus-Fall“ bei ARD-Anstalt?

Birgit Spanner-Ulmer

BR-Technik-Direktorin Birgit Spanner-Ulmer - Foto: RBB/Oliver Ziebe

Mitten in der RBB-Affäre um dessen zurückgetretene Intendantin deckt die „Bild“ auch beim Bayerischen Rundfunk (BR) einen „Luxus-Fall“ auf. Es geht um zwei Fahrer und zwei Dienstwagen für eine ranghohe Direktorin.

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Dem „Bild“-Bericht zufolge hat die Technik-Direktorin des Bayerischen Rundfunks, Birgit Spanner-Ulmer, Zugriff auf einen Audi A7 Dienstwagen sowie zwei persönliche Fahrer. Auch für private Fahrten könne sie auf diese zurückgreifen – oder selbst den von der ARD-Anstalt zusätzlich gestellten Ford Mondeo nutzen.

Die „Bild“ zitiert einen BR-Sprecher dazu: „Für dienstlich veranlasste Fahrten können die Direktoren einen betriebsinternen Fahrer in Anspruch nehmen. Ausnahme ist hier Frau Spanner-Ulmer, die auf zwei Fahrer im Wechsel zurückgreift und diese laut Dienstvertrag auch für private Fahrten nutzen kann.“ Gründe für den Anspruch seien die sendegebietsweiten Fahrten der Direktorin sowie „zwingend einzuhaltende Vorgaben des Arbeitszeitgesetzes“. Ein Chauffeur beim BR verdiene laut „Bild“ bis zu 4.150 Euro monatlich.

Gebührenverschwendung wie beim RBB?

Zuletzt waren gegen die RBB-Intendantin Patricia Schlesinger Vorwürfe der Gebührenverschwendung laut geworden. Unter anderem wegen dieser von „Business Insider“ getragenen Recherchen musste die ARD-Vorsitzende schließlich von ihren Ämtern zurücktreten. Der Fall hat eine erneute Debatte über die Reformbedürftigkeit der Öffentlich-Rechtlichen ausgelöst (MEEDIA-Kommentar).

th

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