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EU-Leistungsschutzrecht

Google will Zahlungen nach EU-Urheberrecht vereinfachen

Google Aufmacher

- Foto: Imago / NurPhoto

Google verkündet in einem Blogbeitrag, dass man Lizenzzahlungen nach EU-Urheberrecht breiter ausrollen und vereinfachen will. Dafür wird ein neues Tool bereitgestellt. Bisher versuchte der IT-Konzern, vorrangig bilaterale Lizenz-Vereinbarungen mit Publishern abzuschließen.

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Das neue Tool wird zuerst in Deutschland und Ungarn implementiert. Weitere EU-Länder sollen dann aber folgen. Über die Search Console wird den Verlagen dann eine Vereinbarung mit Google über eine erweiterte Nachrichtenvorschau (ENP) für Inhalte angeboten. Darin enthalten sind Informationen darüber, wofür das Angebot gilt, wie man sich anmeldet und wie man Feedback geben kann, so Sulina Connal, Google-Direktorin für Nachrichten- und Verlagspartnerschaften.

Bisher seien bereits Lizenz-Vereinbarungen nach EU-Urheberrecht mit über 300 Publikationen in Deutschland, Ungarn, Frankreich, Österreich, den Niederlanden und Irland geschlossen worden. Über das 2021 aufgelegte freiwillige Lizenzierungsprogramm Google News Showcase seien Vereinbarungen mit 750 Publikationen geschlossen worden.

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