Anzeige

Henryk Balkow, freier Dozent und Publizist

Krise des Lokaljournalismus: „Es ist nicht alleine das böse Internet“

Henryk Balkow – Foto: Privat

Der Lokaljournalismus muss Experimente wagen, um zu überleben, meint der freie Dozent und Publizist Henryk Balkow. Unter der Krise des Lokalen litten nicht nur die Medienschaffenden, sondern auch die Qualität der Produkte. Welche Perspektiven er für Lokaljournalismus sieht, erzählt er im MEEDIA-Interview.

Anzeige

Lokaljournalismus steckt vor allem im ländlichen Raum in einer Krise. Die Print-Auflagen gehen zurück, steigende Papier- und Zustellkosten belasten die Bilanzen. Gleichzeitig wird es gerade für kleinere Lokalzeitungen immer schwieriger, qualifizierten Journalismus-Nachwuchs zu finden. Henryk Balkow, Du beschreibst die Zeitungskonzentration etwa in Thüringen als großes Problem. Henryk Balkow: Thüringen ist ein Flächenland, 80 Prozent der Menschen leben im ländlichen Raum. Mit der Zeit gab es hier bei den Lokalzeitungen immer weniger Konkurrenz, Texte und Bilder werden untereinander ausgetauscht, Redaktionen zusammengelegt. Deswegen……

Jetzt Abo abschließen und weiterlesen

Sichern Sie sich Ihren Wissensvorsprung mit unserem Plus-Angebot!

Sie haben bereits ein Abo?

jetzt freischalten

Anzeige